Freie Wohlfahrtspflege

  • Unter freier Wohlfahrtspflege wird die Gesamtheit aller sozialer Hilfen, die auf gemeinnütziger Grundlage und in organisierter Form von freien Trägern angeboten wird, verstanden.

    Sie wird ausgeführt von Vereinigungen und Verbände, die es sich zur Aufgabe gemacht haben, bei sozialer, gesundheitlicher oder sittlicher Gefährdung oder Not vorbeugend bzw. heilend zu helfen. Diese Verbände sind nicht primär gewinnorientiert sondern haben karikativen Charakter. Ihr Handeln orientiert sich an religiösen bzw. politischen Überzeugungen.



    Es gibt in der Bundesrepublik sechs Dachorganisationen, die „Spietzenverbände der Freien Wohlfahrtspflege“, mit jeweils einer Vielzahl von Mitgliedsverbänden bzw. – organisationen. Sie haben sich zur Bundesarbeitsgemeinschaft der freien Wohlfahrtspflege (BAGFW) zusammengeschlossen.


    - Diakonisches Werk (DW) der evangelischen Kirche


    - Deutscher Cariats-Verband der katholischen Kirche


    - Deutsche Rotes Kreuz (DRK)


    - Arbeiterwohlfahrt (AWO)


    - Der Päritätische Wohlfahrtsverband (DPWV)


    - Zentralwohlfahrtsstelle der Juden in Deutschland (ZWST)



    Die Wohlfahrtsverbände bzw. deren rechtlich überwiegend selbstständige Mitgliedsorganisationen betreiben Krankenhäüser, Kindergärten. Altenheime u.v.m. Sie übernehmen Leistungen in allen sozialen und gesundheilichen belangen, z.B. Erziehungsberatung, Straffälligenhilfe usw. Mehr als 50 % aller sozialen Einrichtungen in Deutschland sind in der Trägerschaft der Freien Wohlfahrtspflege.

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