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Pflegeeltern.de » Das schwarze Brett » Medien » Fernseh- und Radiotipps, sowie Videos im Netz » Film: Die Adoption ausgestrahlt am 07.07.15 » Hallo Gast [Anmelden|Registrieren]
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Seiten (2): [1] 2 nächste » Neues Thema erstellen Antwort erstellen
Zum Ende der Seite springen Film: Die Adoption ausgestrahlt am 07.07.15
Autor
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Elfe
Wirbelwind


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Dabei seit: 02.01.2015
Beiträge: 228


Film: Die Adoption ausgestrahlt am 07.07.15 Diesen Beitrag editieren/löschen Auf diesen Beitrag antworten Zitatantwort auf diesen Beitrag erstellen Diesen Beitrag einem Moderator melden   Zum Anfang der Seite springen

Hallo,

gestern lief in der ADR ein Film über Auslandadoption: Die Adoption

Unter folgendem Link könnt ihr ihn noch bis zum 14.07.15 sehen.

http://www.ardmediathek.de/tv/Reportage-...&bcastId=799280

Mich würde interessieren, was ihr von dem Gespräch mit dem Psychologen (ca. Min. 55) haltet.

Außerdem frage ich mich, ob denn nun wirklich überall ein Kamerateam dabei sein muss... verwirrt
Über den Umgang mit den LE brauche ich wohl nichts zu sagen Zerknirscht

__________________
Gut, dass es Dich gibt!
Was wäre die Welt
ohne Deine Ideen - Deine Energie - Deine Worte -
Deine Talente - Deine Stärken - Deine Schwächen?
„Dieselbe sagst Du?“
Vielleicht, aber DU würdest fehlen!

Petra Würth

Dieser Beitrag wurde 1 mal editiert, zum letzten Mal von Elfe: 08.07.2015 22:25.

08.07.2015 22:21 Elfe ist offline Beiträge von Elfe suchen Nehmen Sie Elfe in Ihre Freundesliste auf
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Kati Kati ist weiblich
Realschüler


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Dabei seit: 22.07.2005
Beiträge: 1.263
Bundesland: Sachsen


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Ich war hin - und hergerissen von dem Film.

Einerseits weiß ich um die Problematik schwerer Bindungsstörungen und bin mir bewusst, dass in dem Film vermutlich nur die Spitze des Eisbergs der belastenden Verhaltensweisen der Adoptivtochter angesprochen oder gezeigt wurde.

Andererseits tat mir das Kind einfach unendlich leid.
z.B. Die Szene mit den Tics am Tisch. Das hat mich geschmissen. Mein Gott, wie wichtig ist es denn, wenn solche Tics da sind? So was kann doch ignoriert werden.

Es war ein Kampf der Ado-Eltern gegen das Verhalten des Kindes von Anfang an. Und das war ein starkes Kind! Undendlich traurige Geschichte.

Ich bin mir nicht sicher, ob hier nicht charakterliche Besonderheiten des Kindes und das Trennungstrauma, die Geschwistervermittlung sowie die "Unerfahrenheit" der ADO-Eltern mit Traumatisierungen sowie die Gläubigkeit der Fachmeinung des Psychologen gegenüber eine so brisante Mischung ergeben haben, die zwangsläufig zum Scheitern führen musste.

Die Szene mit dem Psychologen war ja nur kurz. Über dessen Kompetenz kann man sich daher sicherlich kein Urteil erlauben. In einem Film wird ja viel Material rausgeschnitten. Er tauchte auch ziemlich spät auf, als die emotionale Beziehung zwischen ADO-Mutter und der Tochter schon sehr schwer gestört war. Seine Ratschläge sollten daher nicht aus dem Kontext rausgelöst beurteilt werden.

Meine Idee bei so verknoteten Verhältnissen wäre eine mindestens sechswöchige Survival-Tour von Mutter und Tochter allein gewesen. Wo das Kind ausschließlich auf die Mutter angewiesen gewesen wäre, um zu überleben. Und die Mutter außerhalb des Familiensystem ihre Tochter hätte neu kennenlernen können. Jacobsweg oder Gebirgstour oder so etwas in der Art.... Vielleicht wäre da ein Knoten bei den beiden geplatzt... oder auch nicht....wer weiß das schon.

Bei dieser Geschichte gab es nur Verlierer. Sehr traurig.
LG
Kati

__________________
Es gibt nichts Gutes, außer man tut es. (E. Kästner)

Dieser Beitrag wurde 1 mal editiert, zum letzten Mal von Kati: 09.07.2015 00:11.

09.07.2015 00:09 Kati ist offline E-Mail an Kati senden Beiträge von Kati suchen Nehmen Sie Kati in Ihre Freundesliste auf
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Habibi3 Habibi3 ist weiblich
Trotzkopf



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Dabei seit: 27.06.2014
Beiträge: 155
Bundesland: Berlin


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In meinen Augen ist hier vor laufender Kamera eine kleine kinderseele gebrochen worden. Ich bin total bestürzt und fand das die ADO Eltern in keiner Szene wirklich liebevoll/ verständnisvoll auf das Mädchen reagiert haben. Mir tut sie unendlich leid. Einschließlich der leiblichen Eltern , welche in ihrer Not benutzt wurden.!

__________________
"Was wir durch Liebe erlangen, kann uns niemand mehr nehmen."
09.07.2015 11:15 Habibi3 ist offline E-Mail an Habibi3 senden Beiträge von Habibi3 suchen Nehmen Sie Habibi3 in Ihre Freundesliste auf
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kostine kostine ist weiblich
pubertierender Wüterich


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Dabei seit: 18.07.2011
Beiträge: 913


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Diese Doku gehört zu dem 1. Teil der unter dem Namen "Mercy Mercy" lief. Ich finde leider gerade keinen Link dazu.

__________________
Eine Hummel ist im Durchschnitt 2,5g schwer und hat eine Flügelfläche von 0,7 cm². Die Gesetze der Aerodynamik sagen, dass es für Hummeln unmöglich ist zu fliegen. Allerdings ist das der Hummel egal...... die fliegt einfach.....
BE A BUMBLEBEE
09.07.2015 11:17 kostine ist offline Beiträge von kostine suchen Nehmen Sie kostine in Ihre Freundesliste auf
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Kati Kati ist weiblich
Realschüler


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Dabei seit: 22.07.2005
Beiträge: 1.263
Bundesland: Sachsen


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Der Film ist übrigens aus dem Jahr 2012!

Die Filmemacher haben internationale Preise für den Film gewonnen.

Die äthiopischen und dänischen Adoptionsvermittlungsbedingungen wurden geändert.

Die Eltern von Masho haben einen Anwalt bekommen, der mit ihnen um die Rückgängigmachung der Adoption kämpft.

Masho ist wohl immer noch in Dänemark in einem Kinderheim.

Kati

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Es gibt nichts Gutes, außer man tut es. (E. Kästner)
09.07.2015 11:49 Kati ist offline E-Mail an Kati senden Beiträge von Kati suchen Nehmen Sie Kati in Ihre Freundesliste auf
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same same ist weiblich
Student


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Dabei seit: 03.06.2014
Beiträge: 3.235
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Habe gerade den Film gesehen. Einfach nur unendlich traurig. Dieser traurige Blick von Masho......

Ich wurde an unsere "Geschichte" erinnert, unsere Kinder waren ca im gleichen Alter, als sie zu uns kamen. Es war oft hart und es war wirklich nicht immer leicht, gerade den Älteren anzunehmen und zu lieben, wie er ist.
Ich brauchte Jahre dazu.
09.07.2015 12:58 same ist offline E-Mail an same senden Beiträge von same suchen Nehmen Sie same in Ihre Freundesliste auf
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Ekaterina
unregistriert
RE: Film: Die Adoption ausgestrahlt am 07.07.15 Diesen Beitrag editieren/löschen Auf diesen Beitrag antworten Zitatantwort auf diesen Beitrag erstellen Diesen Beitrag einem Moderator melden   Zum Anfang der Seite springen

http://www.againstchildtrafficking.org/2...cy-mercy-masho/


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09.07.2015 13:15
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Peanutcookie Peanutcookie ist weiblich
Vorpubertierender



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Dabei seit: 21.05.2008
Beiträge: 652
Bundesland: Baden-Württemberg


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Ja stimmt es ist nicht immer leicht. Aber eine gute Erziehungsberatung hätte da helfen können. Ich sehe ein ursprünglich willensstarkes Kind in einem Kreislauf aus ausmerksamkeitssuchendem Verhalten und pschischen Auffälligkeiten und Bindungsstörung. Die Pflegemutter wirkt hilflos und kalt. Die Tics hätten dringend ignoiert werden müssen.
Für mich ein Lehrfilm in dem es viele viele Fehler zu sehen gibt. Vielleicht hätte das Kind beim Vater mehr Chancen auf ein Bindung gehabt aber er war dann wieder im Konflikt mit seiner Frau.
09.07.2015 17:00 Peanutcookie ist offline Beiträge von Peanutcookie suchen Nehmen Sie Peanutcookie in Ihre Freundesliste auf
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Bibichanoum Bibichanoum ist weiblich
Professor


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Dabei seit: 11.03.2011
Beiträge: 7.937
Bundesland: Hamburg
Herkunft: Golestan


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Vielleicht sind PE einfach besser auf alles Schwere vorbereitet, das passieren kann, wenn ein Kind einzieht?

Die armen Kinder!!!!!

__________________
"Familie kann man sich aussuchen, Verwandtschaft hat man!" (U.I.)
09.07.2015 17:44 Bibichanoum ist offline E-Mail an Bibichanoum senden Beiträge von Bibichanoum suchen Nehmen Sie Bibichanoum in Ihre Freundesliste auf
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Snickers
unregistriert
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Hm, also ich hatte beim Anschauen öfter Tränen in den Augen!

Wenn man die Doku anschaut versteht man besser, warum Auslandsadoptionen einen so schlechten Ruf haben.
Ganz entsetzlich finde ich, dass sich Menschen aufgrund ihrer wirtschaftlichen Not gezwungen sehen, ihre Kinder zur Adoption freizugeben. Noch entsetzlicher ist es, dass hier der Staat "Beratungsgespräche" in den Armenvierteln führt, und Eltern quasi überredet, ihre Kinder zur ADO freizugeben.
So etwas dürfte es eigentlich nicht geben, von Armut betroffene Eltern müssten alle nur denkbaren Hilfen erhalten, damit sie ihre Kinder nicht aus der Not heraus abgeben.

Mir hat sich auch die Frage gestellt, ob es in den Waisenhäusern Afrikas nicht genug Kinder gibt, die wirklich niemanden mehr haben, um die Nachfrage der Adoptionswilligen zu decken.

Ich halte Auslandsadoption für eine gute Sache, wenn Kinder vermittelt werden, die in ärmlichen Heimen vor sich hinvegetieren und keine Familie mehr haben, die sie liebt und umsorgt.

Die kleine Masho aber wurde aus ihrer zwar armen, aber liebevollen Familie heraus gerissen, ihre Eltern wurden mit falschen Versprechungen geködert, und sie konnte den Trennungsschmerz in all den Jahren nicht verarbeiten.
Dieses kleine Mädchen hätte eine glücklichere Kindheit, ein besseres Leben gehabt, hätte man sie in ihrem Zuhause, bei ihren liebevollen Eltern gelassen.

Die Adomutter wirkte auf mich kühl und dominant, irgendwie bissig und ich dachte mir beim Anschauen, dass ich als Kind auch nicht gerne bei ihr gelandet wäre.
Der Adovater wirkte weich und schwammig.

Allerdings konnte man dennoch den guten Willen und die Verzweiflung der Adoeltern erkennen.
Masho hat ihre Adoeltern abgelehnt, hat sich über all die Jahre hinweg nach ihrem alten Zuhause gesehnt, nach ihrer Familie und der ihr vertrauten Kultur.
Ich halte es für sehr schwer, wenn nicht unmöglich, unter solchen Umständen auch eine echte innige Liebe und Bindung zum Kind zu entwickeln. Denn Liebe ist keine Einbahnstraße, Bindung passiert immer in beide Richtungen zugleich. Daher kann ich die Adoeltern einerseits auch gut verstehen. Sie hatten einen großen unerfüllten Kinderwunsch, haben vom Familienglück geträumt, und sind an der Unfähigkeit, an ihre Adotochter heranzukommen, schier zerbrochen.
Die Adomutter erwähnte mehrfach, wie sehr sie um Hilfe gebeten hatten, die ihnen über lange Zeit verwehrt geblieben ist.

Die Szene am Eßtisch war schrecklich anzusehen, Masho tat einem unglaublich leid, da die Adoeltern aus einer Mücke den sprichwörtlichen Elefanten machten. Und doch zeigte sie auf, wie sich die Adoeltern und Masho in einer Negativspirale befanden, aus der sie nicht mehr heraus finden konnten. Die Hilfe des Psychologen kam zu spät.

Ob man den Adoeltern hier die Schuld für das Versagen der Eltern-Kind-Bindung geben kann, weiß ich nicht. Wir PE wissen, wie schwer es ist, bindungsgestörte Kinder, die uns PE ablehnen, auszuhalten. Und die Adoeltern standen die ganze Zeit über ziemlich alleine da.
Masho brachte ihren starken Willen mit und die Weigerung (oder besser das Unvermögen), sich auf die Adoeltern einzulassen, was eben auch zu der schwierigen Dynamik beitrug. Und beim Ansehen dachte ich die ganze Zeit, "hätte man das Kind doch nur bei seinen Eltern in Äthiopien gelassen"!

Was bei mir hängen blieb, war großes Entsetzen darüber, wie Adoptionen (zum Teil sicher auch heute noch irgendwo) ablaufen, wie wenig man wirtschafltich arme Eltern unterstützt, damit sie ihre Kinder selbst groß ziehen können, und welch schweres Los die Kinder sowie auch deren Familien dadurch zu tragen haben.

Obwohl der kleine Junge sich scheinbar promblemlos eingeordnet hatte in sein neues Leben, tat er mir auch irgendwie leid. Er war in die Rolle des "guten Jungen" geschlüpft und hat dabei zusehen müssen, wie sehr seine Schwester unter der Entwurzelung leidet.

Dieser Beitrag wurde 1 mal editiert, zum letzten Mal von Snickers: 09.07.2015 19:59.

09.07.2015 19:56
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moosi
Student



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tytte botfeldt Diesen Beitrag editieren/löschen Auf diesen Beitrag antworten Zitatantwort auf diesen Beitrag erstellen Diesen Beitrag einem Moderator melden   Zum Anfang der Seite springen

Beim Film erinnerte ich mich wieder an Tytte Botfeld, die in den Nachkriegsjahren vielen Farbigen geholfen hat, Familien zu finden. In den 70ern lernte ich sie kennen und war schockiert über die Konsequenz, mit der sie Kinder aus allen Kathastrophenorten nach Europa importierte.

Das Küssen auf den Mund, die psychlogische Beratung und das Verbot des Kindergartens waren in den damaligen Zeiten noch Fortschritt. Irgendwie schien mir die Zeit stehen geblieben zu sein.
09.07.2015 20:16 moosi ist offline Beiträge von moosi suchen Nehmen Sie moosi in Ihre Freundesliste auf
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Lexa Lexa ist weiblich



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Ich hab mir den Film gerade angeschaut und bin schockiert mit was für einer Kälte diese Frau mit Masho umgegangen ist und es dennoch nicht ertragen konnte, wenn jemand anderes etwas Schönes für sie gemacht hat, wie zum Beispiel das Anlegen eines Gemüsebeetes.
Bei allem Respekt für die Schwierigkeiten, aber so darf man nicht mit Kindern umgehen, meiner Meinung nach.
Diese traurigen Augen und die eigene Einsicht, dass sie weg muss ist schon heftiger Tobak.

Viel Stoff zum Nachdenken :-(

__________________
Denk nicht so oft an das, was du nicht hast, sondern an das, was du hast
-Marc Aurel-
09.07.2015 21:23 Lexa ist offline E-Mail an Lexa senden Beiträge von Lexa suchen Nehmen Sie Lexa in Ihre Freundesliste auf
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charly78sabine charly78sabine ist weiblich
Hauptschüler


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Dabei seit: 24.09.2007
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Wir haben auch ein Kind aus dem Ausland adoptiert. Dieser Film war erschreckend und sehr traurig. Wir wurden mit Seminaren geschult.
Eine Schulung oder Einweisung für ein Pflegekind findet bei unserem Jugendamt nicht statt. Es kann sich Jeder bewerben (Hausbesuch) und wenn die Unterlagen passen (Team entscheidet), kann ein Pflegekind einziehen. Die Pflegeeltern werden auf Problematiken nicht vorbereitet.

Die Adoptivmutter wirkte auf mich hart und unnachgiebig und sah nur ihre Probleme (Darstellung im Film). Mir fehlten liebevolle Worte, Verständnis für das Kind, Eingehen auf die Gefühle des Kindes. Was hat das Kind eigentlich am Essenstisch gemacht? Ich konnte überhaupt nicht nachvollziehen worüber sich die Ado-Eltern aufgeregt haben.
Mir taten die leiblichen Eltern sehr leid. Alle Beteiligten sind unglücklich. Das arme Geschwisterkind, dieses wird bei ihm vielleicht auch noch etwas auslösen (verstärkte Verlustängste).
09.07.2015 21:53 charly78sabine ist offline E-Mail an charly78sabine senden Beiträge von charly78sabine suchen Nehmen Sie charly78sabine in Ihre Freundesliste auf
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sheena sheena ist weiblich
Baby


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Beiträge: 42
Bundesland: Baden-Württemberg
Herkunft: stuttgart


traurig Diesen Beitrag editieren/löschen Auf diesen Beitrag antworten Zitatantwort auf diesen Beitrag erstellen Diesen Beitrag einem Moderator melden   Zum Anfang der Seite springen

nebend,

ich musste schon nach 5 min weinen,

wie Traurig,....
in hoffe das vlt irgendwann mascho, wieder kontakt zu Ihren Wurzeln bekommt Augenzwinkern
eine sooo unendliche traurige geschichte

__________________
jedes Kind hat die Chance verdient ein gesundes leben zu haben Troest
09.07.2015 22:09 sheena ist offline Beiträge von sheena suchen Nehmen Sie sheena in Ihre Freundesliste auf
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Sadiria Sadiria ist weiblich
Realschüler


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Dabei seit: 12.01.2010
Beiträge: 1.399
Bundesland: Baden-Württemberg


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Ich musste abschalten! Wahrscheinlich auch, weil mir diese Adoptivmutter von Anfang an so was von unsympatsich war - mich schüttelt jetzt noch bei dem Gedanken an sie!

Für mich war es unvorstellbar, dass dieses Leid vor laufender Kamera geschah! Wie kann man das alles zulassen! Mehr zu schreiben, bin ich nicht in der Lage!
10.07.2015 07:29 Sadiria ist offline Beiträge von Sadiria suchen Nehmen Sie Sadiria in Ihre Freundesliste auf
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Monserat
Student


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Beiträge: 3.199
Bundesland: Hessen


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Der Film wurde schon einmal ausgestrahlt und ich sah ihn damals. Auch ich war erschüttert und hatte *so eine Wut* auf die Ado-Mutter .............

Gibt es irgendwie die Möglichkeit zu erfahren, wie es dem Kind heute geht ? Im Grunde genommen hat das Filmteam die *Verpflichtung* da dran zu bleiben.
Ich würde mir ein *Happy End* für die Kleine wünschen, sie hat soviel Schlimmes mitgemacht !

LG Monserat
10.07.2015 08:08 Monserat ist offline E-Mail an Monserat senden Beiträge von Monserat suchen Nehmen Sie Monserat in Ihre Freundesliste auf
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Apollo
Vorschüler


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Ich hatte den Film auch schon einmal gesehen und trotzdem macht es mich wieder unendlich traurig!
Dieser Psychologe ist einfach nur.... mir fehlen die Worte! Was für Vermutungen der aufstellt über die leiblichen Eltern... z.B. der leibliche Vater habe sich nich gekommert, die leiblichen Elern sein überfordert gewesen... und wie die Ado-Eltern sich geben, stimmt nicht überein mit dem gezeigten Verhalten im Film.
Die leiblichen Eltern wurden m.E. klar über den Tisch gezogen, die Agentur wäscht ihre Hände in Unschuld unglaublich. Die Ado-Mutter merkt, dass sich Masho viel wohler fühlt bei Nina. Dort darf Masho ein Gemüsebeet anlegen und beobachten wie es wächst. Wie die Ado-Mutter am Tisch neben Masho spricht. „behalte sie im Auge, ich versuche sie zu ignorieren“!? Ich finde die kleine Masho hat super mit Messer und Gabel gegessen. Gut, den Mund vielleicht etwas voll gepackt...und Roba wird gelobt vor Masho... dieser Unterschied der da gemacht wird zwischen den Kindern. Die Ado-Mutter kann Masho nicht in ihr Herz lassen! Masho hat super gegessen! Masho hat sogar das Besteck ordentlich auf dem Teller hinterlassen beim Aufstehen, nur wegen einer Bewegung des Kopfs ist die Situation am Tisch eskaliert... diese Mutter ist einfach nur unsympathisch... Roba bekommt was süßes und Masho hat nach der Standpauke der ADO Mutter traurig im Zimmer gesessen und nix süßes bekommen... Diese hilflosen Augen als Masho gesagt bekommt, dass sie woanders leben wird... und der Abspann des Films... das Masho keinen Kontakt zu den leiblichen Eltern wünscht kommt m.E. eher von den Ado-Eltern die das Sorgerecht noch haben trotzdem Masho im Heim lebt. Wie muss sich Masho fühlen... auch wenn die Ado-Eltern Masho scheinbar im Heim besuchen...
Die kleine Kinderseele wurde mehrfach schlimm verletzt... vielleicht waren die Eltern einfach überfordert hatten andere Erwartungen... die Situation im Flieger beim Hinflug als die Ado-Mutter ein kleines Mädchen sah und meinte diese Jacke kaufen wir Masho auch und ich will die selbe... die Ado-Mutter hat sich schon gefreut auf die Kinder und ich denke auch versucht beide Kinder in ihr Herz zu lassen... Masho war vom Charakter her ein kleiner Dickkopf, dass erzählte die leibliche Mutter im Film anhand einer Szene als Masho kochen wollte und als ihre große Schwester Sie vom Feuer weg zog warf Masho einen Stein an den Kopf der Schwester. Die leibliche Mutter nahm Masho bei Seite und erklärte ihr was hätte passieren können und Masho war ganz ruhig. Man kann natürlich nur die Szenen aus dem Film beurteilen, aber es ist ein trauriges Schicksal... Das Masho mit einem Gegenstand die Scheibe in dem Haus der Ado-Eltern „zerkratzte“ bzw. malte.. ich weiß nicht... ärgerlich ja und sicher muss man Masho das erklären... aber ich glaube Masho konnte nicht verstehen, was genau sie da tat und was für Auswirkungen das hat. Mir fallen noch x-verschieden Szenen ein... schlimm...
10.07.2015 09:17 Apollo ist offline Beiträge von Apollo suchen Nehmen Sie Apollo in Ihre Freundesliste auf
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Catalie Catalie ist weiblich
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Ohne den Film gesehen zu haben...

Verstehe ich das richtig? Das Kind wurde aus seiner Heimat und Familie gerissen und weigert sich, eine wenig herzliche Frau als neue Mutter anzuerkennen und deswegen spricht man von Bindungsstörung? Klingt, als ob die Störung eher die Frau hat.

Übrigens bin ich mal für ein paar Wochen alleine durch Gambia und Senegal gereist. Da wurden mir gleich mehrere Babys von Müttern zum Mitnehmen angeboten - kostenlos.
10.07.2015 09:29 Catalie ist offline Beiträge von Catalie suchen Nehmen Sie Catalie in Ihre Freundesliste auf
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same same ist weiblich
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Ich fand auch den Empfang am Flughafen unmöglich. Alle freuten sich, dass die Kinder jetzt da sind. Aber hat auch mal einer daran gedacht, dass die Kinder viel aufgegeben haben, dass sie einen Abschiedsschmerz haben? Ich hatte den Eindruck, dass auf diese Idee niemand kam.

Und bei der Szene am Tisch, da schien es mir, dass Masho kaum traute, sich zu bewegen. Ich denke, sie hätte tun können, was sie wollte, ALLES wäre falsch gewesen. Sie hatte da schon keine Chance mehr.
Ich hätte ihr gewünscht, in der Pflegefamilie bleiben zu können.
10.07.2015 12:10 same ist offline E-Mail an same senden Beiträge von same suchen Nehmen Sie same in Ihre Freundesliste auf
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Snickers
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Zitat:
Original von Catalie
Ohne den Film gesehen zu haben...

Verstehe ich das richtig? Das Kind wurde aus seiner Heimat und Familie gerissen und weigert sich, eine wenig herzliche Frau als neue Mutter anzuerkennen und deswegen spricht man von Bindungsstörung? Klingt, als ob die Störung eher die Frau hat.



So würde ich das nicht sehen, zum etwa 2 Jahre jüngeren Bruder Roba konnten die Ado-Eltern eine stabile Bindung aufbauen.

Ich fand die Ado-Mutter auch unsympathisch und irgendwie gruselig. Trotzdem finde ich, muss man im Auge behalten, dass die Situation am Esstisch das Resultat der vier Jahre war, in denen die Ado-Eltern merkten, dass sie nicht an Masho heran kommen konnten.

Die Adomutter hatte immer wieder erwähnt, dass die Familie professionelle Hilfe braucht, aber sie wurde seitens der Fachleute nicht ernst genommen.

Das Hauptproblem sehe ich nicht in der Adomutter, wer weiß, ob es uns nach 4 Jahren der Ablehnung durch das Kind nicht ähnlich gegangen wäre?! Das Problem ist der Adovorgang als solcher.
Das Kind hatte ein liebevolles Zuhause gehabt, war von seiner Mutter getragen und gestillt worden, war sicher an seine Herkunftsfamilie gebunden gewesen und wurde aus seinem Nest geworfen und ohne wirklichen Grund (außer der wirtschaftlichen Not der Eltern, die ein so kleines Kind ja aber noch nicht begreifen kann) in eine völlig fremde Kultur, zu fremden Leuten verpflanzt.
Dass das Kind nicht begreift, warum es zu fremden Leuten musste und dass es die Hoffnung nicht aufgibt, wieder zurück in sein Nest zu dürfen, ist aus der Sicht des Kindes versändlich.
Masho muss es so empfunden haben, dass die Ado-Eltern sie einfach mitgenommen und den Eltern "entwendet" haben, und diese geballte Wut hat sich gegen die "neuen Eltern" gerichtet.
Hier hätten gleich zu Beginn Hilfen installiert werden müssen, die Familie hätte Unterstützung gebraucht, um die sie auch gebeten hat, wurde aber mit all den Problemen allein gelassen.

Unsere PK werden den LE weggenommen, weil es ihnen zuhause nicht gut ging, weil sie oft massiven Umständen ausgesetzt waren. Und trotzdem sind sie meist loyal gegenüber ihren Eltern.
Dieses kleine Mädchen wurde aber einer intaktiven, liebevollen Familie entrissen, und darin sehe ich das Hauptproblem für die Ablehnung der Ado-Eltern. Vielleicht hätte man hier viel länger "anbahnen" müssen, um eine Bindungsstörung aufgrund des Trennungstraumas zu verhindern. Vielleicht hätte man dem Kind zumindest erklären müssen, dass die LE krank sin und vielleicht nicht mehr lange leben (wovon die Eltern ja zunächst auch ausgegangen waren), damit es wenigstens ein bisschen hätte begreifen können, warum man es aus seinem vertrauten Umfeld reißt!

Die ganze ADO lief unprofessionell ab, passte in das Klischee des Kinderhandels, und das auf Kosten dieses kleinen Mädchens, das daran innerlich zerbrach, dass es ins Ausland abgegeben worden ist.
10.07.2015 12:27
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RE: Film: Die Adoption ausgestrahlt am 07.07.15 Diesen Beitrag editieren/löschen Auf diesen Beitrag antworten Zitatantwort auf diesen Beitrag erstellen Diesen Beitrag einem Moderator melden   Zum Anfang der Seite springen

In dem Moment war ich nur heilfroh nicht im Ausland adoptiert zu haben(das war für mich damals durchaus ein Gedanke)-denn ich bin davon überzeugt,dass die ADO Agentur ein dickes Geschäft gemacht hat und den LE die Kinder abgeschwatzt wurden in dem man mit ihrem Verantwortungsgefühl gespielt hat-echt gruselig........

Ich habe wirklich geweint-Masho ist so eine kleine verlorene Seele-und alles sooo unnötig.......

Mir tun ALLE Beteiligten extrem leid,wobei ich schon finde,dass die ADO Eltern echt nicht auf das Thema Traumatisierung vorbereitet waren-was z.B. haben sie am ersten Abend im Hotel erwartet??????
Und da fand ich schon,dass die Adomutter extrem kalt reagiert hat----vieleicht auch geboren aus Hilflosigkeit.......

Ichfand es echt krass,dass den LE so eoin GTheater vorgespielt wurde,von wegen,dass sie wirklich geglaubt haben (und in dem Glauben gehalten wurden),dass sie zum Teil der Familie werden......

__________________
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10.07.2015 17:26 funcake ist offline E-Mail an funcake senden Beiträge von funcake suchen Nehmen Sie funcake in Ihre Freundesliste auf
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Silberfrau
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Einfach nur schlimm.....

Die erste Nacht im Hotel hat die Adomutter das hilflose, total wütende Kind
mit den Worten "Lass es, so läuft das bei uns nicht...." versucht zur Ruhe zu
bringen. Unglaublich. Was hat diese Frau nur gedacht wie die Kinder reagieren?.
Damit hat sie sich, bei mir, sofort ins Aus geschossen.
Und dann noch die Aussage "Ich habe eine Niete gezogen" Schreck
Das Kind kann mir nur leid tun.....
Ich würde gerne wissen wie es ihr heute geht....

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10.07.2015 19:46 Silberfrau ist offline Beiträge von Silberfrau suchen Nehmen Sie Silberfrau in Ihre Freundesliste auf
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Bibichanoum Bibichanoum ist weiblich
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Stellt Euch mal vor, die Kids hätten FAS oder eine andere Behinderung gehabt ...

Und die Adofamilie lebt auch noch in DK, das sowieso gerade auf Anti-Migrant umschwenkt ....

__________________
"Familie kann man sich aussuchen, Verwandtschaft hat man!" (U.I.)
10.07.2015 20:04 Bibichanoum ist offline E-Mail an Bibichanoum senden Beiträge von Bibichanoum suchen Nehmen Sie Bibichanoum in Ihre Freundesliste auf
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Gänseblümchen Gänseblümchen ist weiblich
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Ich habe mir gerade den Film angeschaut und bin noch ziemlich geschockt. Die Aussagen, die die Adomutter macht und auch der Adovater äußert, die finde ich ziemlich daneben.

Bis auf die Szene im Hotel als die Kleine umgeräumt hat, da fand ich das nicht übermässig schlimm. Und im Hotel war es eine Ausnahmesituation für das Kind. Das sie Wut hat kann ich total verstehen, die hätte ich auch, wenn alles was ich mache falsch und komisch usw ist.

Die Aussagen mit der Hypnose, die Niete und das alles geht gar nicht. Ich frage mich, was die Eltern mit schwierigen leiblichen Kindern gemacht hätten. Wären das auch Nieten gewesen oder Versager? Das Kind wird fertig gemacht und dann wird auf die Pflegeeltern geschimpft, die dem Kind wieder ein Lächeln ins Gesicht zaubern wollen???
Boah, da kriege ich richtige Aggressionen.
Warum wollten die Adoeltern überhaupt Kinder? Bei mir kam zwischen den Zeilen an, dass sie was liebes, ruhiges, sauberes, angepasstes wollten. Da Kinder aber selten alles au einmal sind, wären da besser Fische oder eine adrette Topfpflanzze angebracht gewessen (Sorry, ist vielleicht überspitzt, mein Groll auf diese Frau ist sehr groß geschockt )
Das traurige Gesicht des Mädchens wird sicher noch einige Zeit bei mir haften bleiben. Da stand alle Trauer und Leid und die Verletzungen buchstäblich ins Gesicht geschrieben.

Die Szene beim Essen ist aber der Höhepunkt der Grausamkeit. Was macht das Kind? Es isst! Kaut sie statt linksherum rechtsherum? Ich wäre als Kamerateam oder Regisseur oder wer auch immer mit in dem Raum war ausgerastet. Schreck Schreck Schreck Schreck Schreck

Die leiblichen Eltern wurden schlichtweg ausgenutzt..... Ich möchte nicht wissen, was die Adoption gekostet hat. Da wird die Not ausgenutzt damit andere viel Geld verdienen.

__________________
Alles wird gut Daumen ...vielleicht! Trommel Ich bin ein optimister Pessimist oder andersherum, ach egal. Ich bin einfach ich! Nemma
10.07.2015 20:25 Gänseblümchen ist offline Beiträge von Gänseblümchen suchen Nehmen Sie Gänseblümchen in Ihre Freundesliste auf
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Silberfrau
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Ich finde leider nichts im Netz was aus Masho geworden ist...
Hat jemand eine Ahnung?...
10.07.2015 20:28 Silberfrau ist offline Beiträge von Silberfrau suchen Nehmen Sie Silberfrau in Ihre Freundesliste auf
Dieser am 10.07.2015 um 20:28 Uhr verfasste Beitrag gibt nur die Meinung von User Silberfrau wieder, nicht die der Boardadministration. Sollte dieser Beitrag Ihre Rechte verletzen bitten wir um Benachrichtigung

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