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Pflegeeltern.de » Das schwarze Brett » Medien » «Behalten die mich auch, wenn ich durchdrehe?» » Hallo Gast [Anmelden|Registrieren]
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Zum Ende der Seite springen «Behalten die mich auch, wenn ich durchdrehe?»
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Reica Reica ist weiblich
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Dabei seit: 31.05.2005
Beiträge: 20.946
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«Behalten die mich auch, wenn ich durchdrehe?» Diesen Beitrag editieren/löschen Auf diesen Beitrag antworten Zitatantwort auf diesen Beitrag erstellen Diesen Beitrag einem Moderator melden   Zum Anfang der Seite springen

«Behalten die mich auch, wenn ich durchdrehe?»

Helfen will Petra Rippold es nicht nennen. «Ein gemütliches Heim schenken», sagt sie. Sie und ihr Mann waren ein paar Jahre lang Pflegeeltern für einen Jungen. Jetzt ist er weg. Sie erzählen, warum - und warten aufs nächste fremde Kind.


Was der Junge jetzt macht, wissen sie nicht. Dreieinhalb Jahre lang hat er bei ihnen gelebt. Aber es war zu spät. Das Kind war nicht mehr in der Lage, eine Bindung einzugehen. «Im Prinzip war schon alles versaut», sagt Uwe Möckel. Damit meint er, dass sie den achtjährigen Jungen nicht mehr erziehen konnten, der vor fünf Jahren in ihre Familie kam. «Wir konnten ihn ein Stück begleiten», sagt seine Frau Petra Rippold. Sie sagt es mit einem fröhlichen Ernst, weil sie weiß: Trotzdem war es gut, dass der Junge bei ihnen war. Dass sie Pflegeeltern geworden sind.

Und als Pflegeeltern fühlt das Paar sich auch jetzt, obwohl sie seit einem Jahr kein Pflegekind haben. Eigentlich unglaublich, sagt er: «Leipzig schreit nach Pflegeeltern», doch weil sie in einer Gemeinde am Rand der Stadt leben, kommen sie nicht für die Leipziger Kinder in Frage. Wie immer geht es ums Geld, darum, aus welchem Topf die Pflegeeltern finanziert werden. Und mit dem Geld fehlt auch Personal, das die Pflegefamilien betreut. Eine einzige Person ist in ihrem Landkreis dafür zuständig. Solche Dinge ärgern Uwe Möckel sehr, dagegen kämpft er als zweiter Vorsitzender des Kindernest e. V., dem Verein für Pflege- und Adoptiveltern in Leipzig und Umgebung.

Der Junge kam von der Oma zu ihnen, von einem Tag auf den anderen. Es gab keine Annäherungsphase, wie es üblich ist. Und sie erfuhren kaum etwas über sein vorheriges Leben. «Das kam erst nach und nach raus.» Zum Beispiel, dass er teilweise eine Woche lang von einer Banane leben musste. Kind zu sein, das habe er nicht gekannt. «Er war wohl - auf Nahrungssuche», sagt Petra Rippold leise. Deshalb wollte er bei ihnen nur spielen. Sie haben ihn gelassen.

Pflegekind - das hat für viele einen negativen Touch

Das Ehepaar hat beide zwei Kinder aus erster Ehe, 15, 16, 19 und 20 sind sie jetzt. Den Gedanken an ein gemeinsames Kind hatten sie verworfen – «Es gibt so viele, die jemanden brauchen». Doch die Herzensentscheidung, für ein Kind da zu sein, das niemand will, macht Mitmenschen offenbar misstrauisch. «Es hat einen negativen Touch. Viele Leute denken, man macht das wegen Geld», sagt Rippold. Nachbarn, Lehrer, der Arzt, natürlich das Jugendamt – die Familie fühlte sich unter permanenter Beobachtung.

Als der Junge kam, war er das liebste Kind, das man sich vorstellen kann. «Das ist immer so», erklärt der Pflegevater. Die Kinder wollen alles richtig machen, damit sie bleiben dürfen. Die Mutter ihres Pflegekindes war von Stadt zu Stadt gezogen. Hatte immer drei Kinder dabei, bekam ein neues und ließ das älteste da. «Er hat Geschwister verloren, es gab immer neue Väter und Omas», schildert die Pflegemutter. Nach der ersten Phase des Festhaltens und Klammerns kam dann die Phase des Testens: «‹Behalten die mich auch, wenn ich durchdrehe?› Diese Phase ist lang – und sie kommt immer wieder», sagt Uwe Möckel.

Er und seine Frau sind Pflegeeltern mit Haut und Haaren geworden. Deshalb geht es ihnen in ihrem Engagement nicht nur um Geld und Personal, sondern vor allem um die Wahrnehmung in der Gesellschaft. Die Leute sollen wissen, was Pflegeeltern tun, warum sie es tun – und dass fast überall welche gesucht werden. Deshalb stellen Möckels sich in die Öffentlichkeit und erzählen. Von Licht und viel Schatten, aber abgeschreckt habe es sie nicht. «Nöö. Nein.»

Ein besonderer Draht und doch keine Bindung

Kaum jemand wisse genau, worauf er sich einlasse, sagen die beiden. Die Kinder seien traumatisiert, komplett, durch die Bank. Manche haben seit der Geburt ein Alkoholproblem oder sie sind misshandelt worden, auch sexuell. «Sie lassen sich nicht waschen, können keine Ordnung halten. Und viele haben ein Problem mit «meins» und «deins». Das steckt drin», sagt Möckel. In der Familie hätten sie gelernt, damit umzugehen, die Geschwister haben es akzeptiert. Aber das Klauen passierte ja auch bei Verwandten, Bekannten, in der Schule.

Gerade mit der Schule war es sehr, sehr schwer. Immer wieder dieser Satz, «Wir haben hier 22 Kinder.» Es müsse doch irgendwie möglich sein, Lehrer zu schulen für den Umgang mit Pflegekindern und -familien, findet Uwe Möckel. Sie sind froh, dass die sächsische Familienministerin Christine Clauß offenbar ein Faible hat für ihr Thema. Zum Familientag in diesem Sommer habe sie alle Pflegefamilien eingeladen, 1900 seien gekommen, erzählt Petra Rippold begeistert. Es scheint sich also etwas zu bewegen, hoffen die beiden. Auch in Leipzig, hier gibt es seit drei Monaten einen eigenen Pflegekinderdienst, acht Mitarbeiterinnen des Jugendamtes können sich nur noch darum kümmern.

Wenn man Petra Rippold und Uwe Möckel fragt, was das Schönste gewesen sei an der Zeit mit ihrem Pflegejungen, erzählen sie ..........



weiterlesen, quelle und rechte: http://www.news.de/gesellschaft/85510079...h-durchdrehe/1/

__________________
Liebe Grüße von Reica



Wir leben auf Kosten unserer Zukunft.....also auf Kosten unserer Kinder!!!
30.12.2010 11:13 Reica ist offline E-Mail an Reica senden Homepage von Reica Beiträge von Reica suchen Nehmen Sie Reica in Ihre Freundesliste auf AIM-Name von Reica: Reica1
Dieser am 30.12.2010 um 11:13 Uhr verfasste Beitrag gibt nur die Meinung von User Reica wieder, nicht die der Boardadministration. Sollte dieser Beitrag Ihre Rechte verletzen bitten wir um Benachrichtigung

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