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Pflegeeltern.de » Das schwarze Brett » Medien » Der Familienrichter, ein Vermittler zwischen den Fronten » Hallo Gast [Anmelden|Registrieren]
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Zum Ende der Seite springen Der Familienrichter, ein Vermittler zwischen den Fronten
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Der Familienrichter, ein Vermittler zwischen den Fronten Diesen Beitrag editieren/löschen Auf diesen Beitrag antworten Zitatantwort auf diesen Beitrag erstellen Diesen Beitrag einem Moderator melden   Zum Anfang der Seite springen

Böblingen - Wulf Lindhauer ist nichts Menschliches fremd. In seinem Gerichtssaal sind die Emotionen zu Hause. Frauen weinen, weil sie den Ehemann nicht ziehen lassen wollen. Männer drohen ihrer Exfrau Prügel an. Und Lindhauer spricht immer wieder mit Scheidungskindern, die nur eines wollen: dass Mama und Papa wieder zusammenfinden.

Für viele Paare bedeute eine Scheidung aber auch Befreiung, das Alte hinter sich zu lassen und etwas Neues beginnen zu können. Die meisten Scheidungen jedoch seien völlig unspektakulär, sagt der Richter. "Das ist eine nüchterne Angelegenheit, wenn sich beide einig sind". Emotional werde es hingegen bei den sich oft anschließenden Sorgerechtsstreitigkeiten. Auch wenn es um den Unterhalt und die Aufteilung des Vermögens geht, geht es mitunter richtig zur Sache. "Dann kommen viele intime Details auf den Tisch."

Seit 1990 ist Wulf Lindhauer in Böblingen Familienrichter, davor hat er zehn Jahre lang am Amtsgericht Straftäter verurteilt. Mehr als 4000 Scheidungen hat der 65-Jährige in den vergangenen 19 Jahren geregelt. Er sieht sich vor allem als Vermittler zwischen zerstrittenen Paaren, die nicht mehr miteinander kommunizieren können.


"Manche Scheidung wäre nicht nötig"

Dabei hilft dem Juristen seine eigene Scheidungserfahrung: "So eine Trennung ist ein traumatisches Erlebnis. Ich kann in die Menschen einfühlen, die vor mir sitzen." Bei manchem Paar verspürt er gelegentlich Bedauern. "Manche Scheidung wäre nicht nötig, wenn sich das Paar bei den ersten Anzeichen einer Krise Hilfe holen würde, zum Beispiel bei einer Beratungsstelle ", ist er überzeugt. Von der Idee, erst einmal auf Abstand zu gehen, hält er nicht viel. "Sobald ein Paar einige Monate getrennt ist, ist es vorbei."

Doch es geb auch Paare, die könnten einfach nicht voneinander lassen. Einmal habe er ein Paar das dritte Mal geschieden, erinnert sich Lindhauer. Doch das sei noch in den siebziger Jahren am Stuttgarter Landgericht gewesen. "Das heutige Scheidungsverfahren ist komplizierter, da überlegt man sich Wiederheiraten sicher genauer." Ein Patentrezept, um sich für alle Eventualitäten vor einer Scheidung abzusichern, hat Lindhauer nicht: "Jede Eheschließung ist ein gewisses Risiko. Doch es lohnt sich, denn es ist besser zu zweit zu sein als allein", sagt er überzeugt.

Leidtragende einer Trennung sind oft die Kinder. Auch hier sieht sich Lindhauer in der Rolle des Vermittlers - zwischen Kindern und Eltern. "Überzeugungsarbeit" müsse er leisten, wenn er einer Mutter klar mache, dass ihre Sicht auf den Ex-Partner nicht die Sicht des Kindes sei. Für viele Elternteile ist es seiner Erfahrung nach auch hart, wenn die Tochter oder der Sohn nach vielen Jahren Zusammenlebens plötzlich zum Ex-Partner ziehen. "Ich versuche dann einer Mutter zu erklären, dass sie keine Dankbarkeit von ihrem Kind erwarten kann."


Immer mehr Kinder werden vernachlässigt

Doch nicht nur bei strittigen Ehescheidungen müssen die Familienrichter über das Kindeswohl entscheiden. Immer häufiger werden sie auch vom Jugendamt alarmiert. Sozialarbeiter etwa holen Minderjährige aus einer Wohnung, weil diese dort misshandelt oder vernachlässigt werden. Dann muss Lindhauers den Fall prüfen.

"Wir geben den Eltern meistens die Möglichkeit etwas zu verbessern. Wenn sie dies annehmen, darf das Kind häufig wieder zurück." Doch er hat auch Familien erlebt, in denen "nach und nach alle drei Kinder in einer Einrichtung untergebracht worden sind, weil die Mutter nicht fähig war, die Töchter zu erziehen".

In der vergangenen Woche ist Wulf Lindhauer 65 Jahre alt geworden. Das bedeutet den Abschluss ......


Quelle, Rechte und weitere Informationen: http://www.stuttgarter-zeitung.de/stz/pa...en-fronten.html


__________________
Liebe Grüße
Silvia



Mit den Wölfen heulen gilt denen als Ausrede, die mit den Schafen blöken.
Hans Reimann

29.06.2009 21:58 peutetre ist offline E-Mail an peutetre senden Homepage von peutetre Beiträge von peutetre suchen Nehmen Sie peutetre in Ihre Freundesliste auf

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