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Pflegeeltern.de » Das schwarze Brett » Medien » Familienministerin will Kinderpornos im Internet sperren » Hallo Gast [Anmelden|Registrieren]
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Zum Ende der Seite springen Familienministerin will Kinderpornos im Internet sperren
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Dabei seit: 09.04.2005
Beiträge: 28.211
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Familienministerin will Kinderpornos im Internet sperren Diesen Beitrag editieren/löschen Auf diesen Beitrag antworten Zitatantwort auf diesen Beitrag erstellen Diesen Beitrag einem Moderator melden   Zum Anfang der Seite springen

„Kinderseelen werden zerfetzt
Ursula von der Leyen plant eine Änderung des Telemediengesetzes. Vorbild sind skandinavische Länder.
Von Jochen Gaugele, Maike Röttger


Hamburger Abendblatt: Frau Ministerin, wie sicher sind Kinder in Deutschland?
Ursula von der Leyen: Sie sind sicherer als in den allermeisten Ländern dieser Welt. Die große Mehrheit der Familien kümmert sich hervorragend um ihre Kinder.

Abendblatt: Welche Gefährdungen bereiten Ihnen besondere Sorge?
Von der Leyen: Mich treibt am meisten das Thema Verwahrlosung und Misshandlung von Kindern um – und die zunehmende Kinderpornografie vor allem im Internet. Die Zahlen steigen explosionsartig, %allein der Vertrieb von Bildern hat sich verdoppelt im vergangenen Jahr.



Abendblatt: Was wissen Sie über die Opfer?
Von der Leyen: Die Kinder werden immer jünger. Jedes dritte Opfer von Kinderpornografie ist jünger als drei Jahre. Da werden durch brutale Vergewaltigungen Kinderseelen und Kinderkörper zerfetzt. Und: Die Bilder und Filme der Kinderpornografie werden immer gewalttätiger. Manche Ermittler beim Bundeskriminalamt brauchen psychologische Begleitung, weil sie die gellenden Schreie der Kinder auf den pornografischen Videos kaum ertragen können.

Abendblatt: Wie groß ist die Kinderporno-Szene in Deutschland?
Von der Leyen:Es gibt eine riesige Dunkelziffer. Es wird immer mehr über kommerzielle Websites verbreitet. Da werden Millionenbeträge verdient. Pornografische Videos, auf denen Kinder gequält und gefoltert werden, werden allein in Deutschland bis zu 50.000-mal im Monat heruntergeladen. Die Bandbreite reicht vom Pädokriminellen bis zum User, der wahllos sucht und ignoriert, dass er sich gerade die Einstiegsdroge besorgt.

Abendblatt: Was unternimmt die %Regierung?
Von der Leyen: Das Allerwichtigste ist, dass das BKA wie bisher Täter ermittelt und gezielt Quellen schließt. Das reicht nicht. Ich will einen Damm bauen gegen die Flut der Bilder, indem wir den Zugang für den Kunden blockieren.

Abendblatt: Heißt konkret?
Von der Leyen: Wir schließen die %Datenautobahn der Kinderpornografie. Das BKA erstellt Listen der kinderpornografischen Websites. Jetzt sollen die Zugangsanbieter gesetzlich verpflichtet werden, die Listen zu beachten und solche Websites unverzüglich zu schließen. Der Kunde klickt an und läuft ins Leere – kein Anschluss unter dieser Nummer. Das ist technisch möglich, und es ist rechtlich möglich. Es gibt Länder, die das seit Jahren erfolgreich machen: die skandinavischen Länder, Großbritannien, die Schweiz, Italien....

Abendblatt:: ....warum kommt Deutschland dann so spät?
Von der Leyen: Wir diskutieren seit Jahren über eine freiwillige Selbstverpflichtung. Bewegt hat sich nichts. Ich bin der festen Überzeugung, dass der Gesetzgeber jetzt handeln muss. Alle Experten sind sich einig, dass die massenhafte Verbreitung der Bilder im Internet und der einfache Zugang des normalen Kunden den permanenten Hunger nach Nachschub schüren. Da klingelt richtig die Kasse, und das stürzt täglich Kinder in dieses entsetzliche Verderben.

Abendblatt: Welche Gesetzesänderung streben Sie an?
Von der Leyen: Wir müssen das Telemediengesetz ändern. Das geht, und dazu besteht auch hohe Bereitschaft quer über alle Parteigrenzen hinweg. Ich weiß, dass ich die gesamte Kinderkommission des Parlamentes hinter mir habe.

Abendblatt: Können Sie ausschließen, dass die Anbieter andere Wege finden, Kinderpornografie ins Netz zu stellen?
Von der Leyen: Entscheidend ist, das Massengeschäft zu zerstören. Das tun wir dadurch. Allein das kleine Schweden mit seinen nur neun Millionen Einwohnern blockt täglich 50.000 Zugriffe.

Abendblatt: Was können einzelne Länder überhaupt ausrichten?
Von der Leyen: Natürlich müssen weitere Schritte gegangen werde. Wir brauchen eine weltweite Ächtung. Die bittere Wahrheit ist, dass bisher nur die Hälfte der Länder Kinderpornografie ächtet. Das heißt, die andere Hälfte toleriert sie. Das werden wir bei einer Kinderschutzkonferenz in der kommenden Woche in Rio zum Thema machen. Wichtig wird vor allem sein, dass Europa gemeinsam handelt. Die vom BKA erstellten Sperrlisten – derzeit umfassen sie etwa 1000 Websites – könnten noch wirksamer als europäische Sperrlisten laufen. Jetzt kommt es darauf an, dass die mutigen Länder vorangehen.

Abendblatt: Was ist daran so mutig?
Von der Leyen: Die Erfahrung aus anderen Ländern zeigt, dass es erbitterten Widerstand von einigen Anbietern geben wird. Ich zerstöre da einen lukrativen Markt, der auf dem Rücken zerschundener Kinder aufgebaut ist. Es ist unsere Pflicht, aktiv zu sein. Ich setze auf die Bereitschaft zur Kooperation. Wir sind bereit, auf Staatskosten das Computerprogramm zur Sperrung solcher Websites zu entwickeln. Jeder, der mitmacht, rettet Kinderleben.

Abendblatt: Frau von der Leyen, vor einem Jahr fand im Bundeskanzleramt ein Kindergipfel statt. Ziel war, Misshandlungen und Vernachlässigungen von Kindern entschiedener zu bekämpfen. Was ist daraus geworden?
Von der Leyen: Wir sind beim Kinderschutz vorangekommen. In fast allen Ländern werden die Kinder verbindlich zu Früherkennungsuntersuchungen eingeladen, es gibt außerdem eine zusätzliche Vorsorgeuntersuchung für die Dreijährigen. Die Gesetze zum Ausbau der Kinderbetreuung und zur Stärkung der Familiengerichte sind verabschiedet. Aber es ist immer noch viel zu tun.

Abendblatt: Nämlich?
Von der Leyen: Ich möchte bis Januar das Kinderschutzgesetz ins Kabinett bringen. Das beinhaltet drei wesentliche Punkte. Der Schutzauftrag muss geschärft werden.
Jugendamtsmitarbeiter sollen nicht nur die Akte prüfen, sondern müssen künftig das Kind immer selbst anschauen, möglichst auch in seiner Umgebung zu Hause.

Abendblatt: Und zweitens?
Von der Leyen: Der Datenaustausch muss verbessert werden. Der klassische Fall ist, dass Risikofamilien von einem Landkreis zum anderen ziehen und damit abtauchen. Die %Information über die gefährdeten Kinder bricht ab. Wenn eine Familie künftig umzieht, muss das Jugendamt die Informationen an das nächste zuständige Jugendamt verbindlich weitergeben. Drittens brauchen wir eine rechtliche Klarstellung für alle Berufsgeheimnis8träger, insbesondere Ärzte, Hebammen und Kinderärzte.

Abendblatt: Inwiefern?
Von der Leyen: Ärzte müssen wissen, dass sie rechtlich abgesichert sind, wenn sie sich bei dem Verdacht der Kindesmisshandlung auch ohne Einwilligung der Eltern an das Jugendamt wenden. Wenn ein Arzt ein misshandeltes Kind sieht, kann er nicht erst den schlagenden Vater fragen. Bisher gibt es bei ihnen %wegen der Schweigepflicht große Unsicherheiten.

Abendblatt: Wann werden all diese Regelungen in Kraft sein?
Von der Leyen: Alle Ministerpräsidenten und die Kanzlerin haben das im Juni beschlossen. Das Gesetz wird nun in der ersten Jahreshälfte 2009 verabschiedet.


Quelle: http://www.abendblatt.de/daten/2008/11/19/975272.html

__________________
Liebe Grüße
Silvia



Mit den Wölfen heulen gilt denen als Ausrede, die mit den Schafen blöken.
Hans Reimann

20.11.2008 10:14 peutetre ist offline E-Mail an peutetre senden Homepage von peutetre Beiträge von peutetre suchen Nehmen Sie peutetre in Ihre Freundesliste auf

Naemi27
unregistriert
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Also ich weiß nicht, diese Frau lebt woanders, auf jeden Fall nicht in
Deutschland!
Es ist schon erstaunlich, das man (in dem Fall Frau) in einem Interview
soviel unreflektierten Müll erzählen kann!
Sie möchte also jetzt Kinderpornographie bekämpfen, indem sie einen "Damm"
Bezüglich der "Zugangsquelle" Internet baut. Na klasse, ob der Ministerin
schon aufgefallen ist, das nicht nur in Deutschland das Internet genutzt wird,
sondern auch in vielen anderen Ländern. Dank der europäischen Union
haben wir ja nun keine Grenzen mehr, das heisst es ist doch wohl ein Einfaches
für jemanden der Kinderpornographie sucht, von Deutschland nach bspw. Polen
zu fahren und das dort zu besorgen. Oder baut Fr. von der Leyer da auch
"Schutzdämme"? Ist doch nicht zu fassen.
Die sollte sich eher mal Gedanken machen, ob die Strafen die in Dschl. für sowas
vergeben werden auch nur im entferntesten angemessen sind! Wenn so ein
Täter nach 2-3 Jahren wieder auf freien Fuß ist, muss sich doch wohl keiner
wundern, das es schlimmer wird!
"Ich gehe mutig voran! Ich zerstöre diesen Markt!" <<< na ist ja sehr mutig!
Soweit ich das sehe, ist es wohl nicht sie, die sich hier in Gefahr begibt, sondern
diejenigen, die tagtäglich gegen diese Elemente vorgehen! Sie macht nur das was Politiker im Allgemeinen
gelernt haben und somit gut können ....reden...reden.. reden....
"Stärkung der Familiengerichte" <<< Weiterbildung der Familiengerichte heisst der Schlüssel.
Und das absolute unübertroffene Highlight dieses Interwiews : "JA Mitarbeiter sollen nicht nur
Akten wälzen, sondern sich das Kind auch anschauen!". Aha... ist ja nicht so, das die MA des
ASD genau das mal getan haben (Sozialarbeit = Vertrauensarbeit), bis sie von den Sparzwängen des Staates (bzw. der Kommunen)
von Sozialarbeitern zu "Case Managern" wurden und "nur" noch verwalten sollten!
Das war der Arbeitsauftrag! Da der ganze Rest ja ausgelagert wurde. Zum Fuchs nochmal, die haben sich das da doch nicht ausgesucht.
Schön, das Fr. von der Leyen jetzt also das "neu erfindet", was wir schonmal hatten (und was damals auch ganz gut funktioniert hat)!
Applaus- soviel innovative Ideen auf einmal... ich bin ganz sprachlos!
Das der Datenaustausch verbessert werden sollte wissen wir im Übrigen auch schon seit Jahren!
Tolle Politiker haben wir....

Wo ist den hier die nächste Wand? Ich habe das Gefühl ich müsste einige Male mit dem Koüpf voran dagegen laufen!!!

Naemi

Dieser Beitrag wurde 1 mal editiert, zum letzten Mal von Naemi27: 20.11.2008 11:03.

20.11.2008 11:02
Dieser am 20.11.2008 um 11:02 Uhr verfasste Beitrag gibt nur die Meinung von User Naemi27 wieder, nicht die der Boardadministration. Sollte dieser Beitrag Ihre Rechte verletzen bitten wir um Benachrichtigung

Daggi73
unregistriert
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@naemi´: Du sprichst mir aus derSeele!!!

Ich könnte Kotz wenn ich so einen gequirlten Schei.... lese.
Wow, super, vdL.!! Wir bauen Dir ein Denkmal für Deinen unerschütterlichen Mut. Keiner ist so mutig wie Du! JAwoll. Du bist unsere Heldin. Erst durch Dich werden Kinder geschützt.... regauf regauf regauf regauf

ich weiß, Ironie bringt einen nicht weiter. Seit wann haben die Ärzte Schweigepflicht, wenn sie sehen, dass ein Kind mißhandelt wurde? Haben sie nicht sogar die Pflicht dem JA das zu melden? Kenn mich da nicht so aus, aber es klingt sehr suspekt!!! Als Erzieherin habe ich nämlich die Pflicht das zu melden. Natürlich spreche cih auch mit den Eltern(vor oder nachher, je nachdem) aber nur um sie zu informieren und nicht um mich von etwas entbinden zu lassen,....

"Ich zerstöre da einen lukrativen Markt"...mensch so viel Denkmäler können wir der gar nicht bauen.... regauf regauf

LG, Daggi

Mann, bin ich genervt von sowas!!!!
20.11.2008 11:23
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RoUs
unregistriert
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Ihr habt ja so recht...

Das fällt der/denen jetzt ein???
Das alles überhaupt so weit kommen konnte,darüber soll sich die Dame doch mal Gedanken machen...

Sie soll die Hufe bewegen , sorry aber die spielt sich immer so auf als wenn sie das Rad neu erfunden hätte

Wand
20.11.2008 18:40
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Ulti
unregistriert
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Sie will schützen u. vorbeugen und und und.

Sie sollte dann aber auch sehen, dass Kinder, wenn sie schon mal in Sicherheit gebracht wurden u. bei PE oder in Heimen leben, vor Begegnungen mit ihren Peinigern geschützt werden.

Hier passiert nämlich noch etwas viel schlimmeres.
Nach der Rettung der Kinder werden diese -oftmals sogar über's WE- wieder an ihre Misshandler, Missbraucher u. Vernachlässigern offiziell u. rechtlich abgesichert, ausgeliefert.
Und alle freuen sich, wie toll doch die BK laufen. Die Abwehr der Kinder wird als "von den PE eingetrichterte Manipulation" ausgelegt.
Hauptsache Kind funktioniert u. LE sind gut bedient u. rennen nicht zum Anwalt.

Frage mich langsam, wo wir hier leben u. bin sauer, dass Kinder immer u. immer wieder als Gebrauchsgegenstand behandelt werden.

Und Tante v.d. Leyen lässt einen Müll nach dem Anderen von sich, ohne zu wissen, wovon sie eigentlich redet.
Hauptsache das Thema des Interviews wurde bedient.
20.11.2008 20:14
Dieser am 20.11.2008 um 20:14 Uhr verfasste Beitrag gibt nur die Meinung von User Ulti wieder, nicht die der Boardadministration. Sollte dieser Beitrag Ihre Rechte verletzen bitten wir um Benachrichtigung

Kalle
unregistriert
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Ich habe hier noch einen Zeitungsartikel v. 2007, wo sie noch behauptet, dass die Kinderrechte ja durch das Grundgesetz genügend geschützt sind!!! regauf

Ministerin Frau Dr. Ursula von der Leyen
Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend

11018 Berlin


Und gleich noch eine, welche die gleiche Meinung vertrat!!


Bundesministerin Brigitte Zypries

Bundesministerium der Justiz

Mohrenstraße 7

10117 Berlin



Vllt. meldet sich zweit genannte auch noch gleich zu Wort!!! regauf regauf
20.11.2008 21:15
Dieser am 20.11.2008 um 21:15 Uhr verfasste Beitrag gibt nur die Meinung von User Kalle wieder, nicht die der Boardadministration. Sollte dieser Beitrag Ihre Rechte verletzen bitten wir um Benachrichtigung

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