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Zwei Jahre Heim wirken am besten Diesen Beitrag editieren/löschen Auf diesen Beitrag antworten Zitatantwort auf diesen Beitrag erstellen Diesen Beitrag einem Moderator melden   Zum Anfang der Seite springen

Zwei Jahre Heim wirken am besten

Wie wirken Jugendhilfemaßnahmen – Mainzer Professor stellt Zehnjahresstudie aus 30 Millionen Einzeldaten vor
„Das bringt doch eh nix und kostet nur Geld.“ Diese Einschätzung müssen sich all jene häufig anhören, die sich in der Jugendhilfe engagieren – oder als Politiker dafür Geld ausgeben. Naheliegend, dass Kosten und Nutzen von Jugendhilfe wissenschaftlich untersucht werden – bundesweit, seit mehr als zehn Jahren. „30 Millionen Einzeldaten wurden erhoben“, sagt Professor Dr. Michael Macsenaere, als er im Jugendhilfe-Ausschuss ausgewählte Ergebnisse vorstellt.

Ostalbkreis 25 000 Hilfen in 16 Bundesländern hat die Studie „Evaluation Erzieherischer Hilfen“ (EVAS) unter die Lupe genommen. Darunter auch die Angebote von St. Canisius in Schwäbisch Gmünd und von der Marienpflege in Ellwangen. Herausgekommen ist, zeigt der Professor, Leiter des Instituts für Kinder- und Jugendhilfe Mainz, anhand von Datensätzen, dass 60 bis 75 Prozent der Fälle positiv verlaufen, das Ziel der Jugendhilfemaßnahme wird erreicht. Bei 10 bis 20 Prozent der Fälle sei die Wirkung einer Hilfe „neutral“ – Ergebnis war weder eine Verbesserung noch eine Verschlechterung der Ausgangssituation. In 15 bis 35 Prozent seien die negativen Symptome weiter angestiegen. Im Klartext: trotz Hilfe wurde der Zustand schlechter.
Herausgefiltert hat die Langzeitstudie, dass die Hilfsangebote beim jungen Menschen selbst mehr bewirken, als in dessen Umfeld – „erfahrungsgemäß ist das resistenter gegen Änderungen.“ Die Daten belegten auch, dass die erreichtenÄnderungen beim Einzelnen stabil blieben – zumindest im Schnitt. „Ich finde, das sind ordentliche Ergebnisse“, nimmt der Wissenschaftler mit dieser statistischen Rückendeckung die Auftraggeber und Träger von Jugendhilfemaßnahmen gegen Kritiker in Schutz.

120 317 Euro Kosten bringen 355 137 Euro Nutzen
Zumal sein Institut die Kostenseite unter die Lupe genommen hat: Bei zwei bis drei Jahren Heimerziehung entstünden insgesamt Kosten von 120 317 Euro, sagt er. Erreicht werde: mehr Bildung, weniger Arbeitslosigkeit, mehr Gesundheit und weniger Verstöße gegen geltendes Recht (Delinquenz). Macht in Summe 355 137 Euro Nutzen für die Gesellschaft pro Person in 40 Jahren – errechnet nach den Kriterien von Weltbank und Weltgesundheitsorganisation. „Die Untersuchung hat also bestätigt, dass jeder heute investierte Euro langfristig drei Euro Nutzen bringt“, fasst Macsenaere zusammen – und zeigt gleichzeitig Verständnis für die Not der Lokalpolitik: „Klar ist, dass sie Geld ausgeben müssen und später womöglich andere Haushaltstöpfe und Kommunen den Nutzen abschöpfen.“ Trotzdem rät er, die Kosten lieber als langfristige Investitionen zu sehen, wobei er dem Land Baden-Württemberg insgesamt bescheinigt, dass auf fachlich hohem Niveau Jugendhilfe geleistet werde.
Beim Blick auf die Faktoren, die eine Jugendhilfe-Maßnahme wirkungsvoller machen als andere, bestätigen die Ergebnisse der Studie das Bauchgefühl vieler Beteiligten: Je früher eine Hilfe einsetzt und je weniger Fehlschläge die Jugendlichen verkraften müssen, um so größer ist die Wirkung. Auf 30 Prozent beziffert der Professor den Anteil der Hilfen, die falsch „verschrieben“ wurden. Verhindern lasse sich das durch eine gründliche Diagnostik – „wobei alle Fachkräfte mit einer Sprache reden müssen“ – und indem die Jugendhilfe-Einrichtungen ihre Beschäftigten optimal schulen.
Als optimale Dauer für eine Unterbringung im Heim definiert die Studie anhand der Ergebnisse einen Zeitraum von zwei Jahren – allerdings zeigten die Statistiken, dass bereits nach sechs Monaten erkennbar ist, ob der richtige Weg eingeschlagen wurde. „Wenn sich nach dieser Zeit keine positive Veränderung erkennen lässt, muss gegengesteuert werden.“ Anhand der Befunde hält Macsenaere es für falsch, die Dauer einer stationären Hilfe aus Kostengründen zu verkürzen und er warnt davor, Probleme auszusitzen. Werde die Hilfe zu spät gewährt, zeige eine Bilanz in 95 Prozent der Fälle eine Verschlechterung.

Träger der Region „auf einem sehr guten Weg“
Die Ergebnisse der bundesweiten Befunde ergänzt der Wissenschaftler durch Daten, die in Einrichtungen der St. Canisius-Jugendhilfe erhoben wurden. An deren stationären Einrichtungen Sonnenhof in Gmünd und St. Josef in Unterriffingen lägen die Zahlen, wenn es um die Qualität der erreichten Ziele geht, um mehr als acht Prozent über dem Bundesdurchschnitt, bei den ambulanten Familienhilfen werde das Bundesmittel um vier Prozent überschritten. Die Gründe dafür wurden nicht thematisiert, aber der Referent stellte fest: „St. Canisius ist auf einem sehr guten Weg. Man kann sagen: Ein Euro Investition bringt hier fünf Euro Nutzen“. Sein Lob dehnte er später auf die Marienpflege Ellwangen aus, ohne weitere Zahlen zu präsentieren.
Natürlich freuten sich Landrat und Kreisräte, dass der Jugendhilfe im Kreis ein gutes Zeugnis ausgestellt wird. Denn: insgesamt galoppierten die Finanzen in einer Geschwindigkeit davon, die verheerend sei, warnt Pavel. Da sei es dann gut, „wenn das Geld wenigstens etwas bringt“, ergänzte Walter Weber (CDU). Das Problem sei, dass die Zahl der Bedürftigen steige. Bernhard Richter (SPD) wünschte sich, dass die resistente Haltung im Umfeld besser aufgeweicht werden könne. Eine Katastrophe nannte er, dass rund ein Drittel der Hilfen keine positive Wirkung habe. Deshalb sei es notwendig, noch früher einzuwirken, pflichteten auch Marliese Kleinhans (CDU) und Dr. Carola Merk-Rudolph (SPD) bei. Dr. Marie-Luise Högerle (Freie Wähler) regte niederschwellige Angebote wie etwa ein Elternsprechzimmer in Kindergärten an.


Nicht zu spät reagieren und die richtige Hilfe leisten – das ist, wie Sozialdezernent Josef Rettenmaier auf Anfrage erläutert, nicht nur ein finanzielles Thema. „Es ist die Kunst des allgemeinen sozialen Dienstes (ASD) beim Jugendamt zu entscheiden, welche Hilfe für ein Kind die Beste wäre.“ Deshalb würden dort besonders qualifizierte Mitarbeiter eingesetzt. Im übrigen liege der Ostalbkreis leicht über dem Landesschnitt, wenn es um stationäre Betreuung von Kindern geht.

Darüber hinaus sei das Erziehungsrecht ein Recht der Eltern und der Eingriff in die elterliche Sorge gelte als letztes Mittel. „Wenn Eltern nein sagen, sind uns die Hände gebunden. Es sei denn, das Kindeswohl ist gefährdet durch Gewalt oder sexuellen Missbrauch. Dann schreitet das Jugendamt sofort ein.“
Schließlich sei es aber im Interesse des Kindes wichtig, das System Familie zu stützen. Denn auch nach einem Heimaufenthalt kämen die jugendlichen Betroffenen ja wieder nach Hause zurück. Die positive Veränderung halte sicher nicht lange, wenn sich dort nichts geändert habe.

15 Millionen Euro investiert der Ostalbkreis zurzeit in Hilfen zur Erziehung. 225 Kinder sind Vollzeit im Heim untergebracht, rund 200 stationär. Um weitere 235 Fälle kümmert sich die sozialpädagogische Familienhilfe, 82 Jugendliche erhalten Erziehungsbeistandschaft durch Mitarbeiter der Jugendhilfe. aks



Quelle: http://www.gmuender-tagespost.de/373976/

__________________
Liebe Grüße von Reica



Wir leben auf Kosten unserer Zukunft.....also auf Kosten unserer Kinder!!!
25.09.2008 09:11 Reica ist offline E-Mail an Reica senden Homepage von Reica Beiträge von Reica suchen Nehmen Sie Reica in Ihre Freundesliste auf AIM-Name von Reica: Reica1
Dieser am 25.09.2008 um 09:11 Uhr verfasste Beitrag gibt nur die Meinung von User Reica wieder, nicht die der Boardadministration. Sollte dieser Beitrag Ihre Rechte verletzen bitten wir um Benachrichtigung

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