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Pflegeeltern.de » Das schwarze Brett » Medien » SKANDAL: Falscher Verdacht mit schlimmen Folgen dank Jugendamt » Hallo Gast [Anmelden|Registrieren]
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Zum Ende der Seite springen SKANDAL: Falscher Verdacht mit schlimmen Folgen dank Jugendamt
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Iris
unregistriert
SKANDAL: Falscher Verdacht mit schlimmen Folgen dank Jugendamt Diesen Beitrag editieren/löschen Auf diesen Beitrag antworten Zitatantwort auf diesen Beitrag erstellen Diesen Beitrag einem Moderator melden   Zum Anfang der Seite springen

SKANDAL: Falscher Verdacht mit schlimmen Folgen dank Jugendamt

modules.php?name=News&new_topic=19Es gibt nicht nur nachlässige Jugendämter, sondern auch übereifrige: Ein dramatischer Fall hat sich in München ereignet: Behörden haben einer unbescholtenen Familie die kleine Tochter zu Unrecht entzogen.
Auf Betreiben der Ärzte des Haunerschen Kinderspitals wurden den Eltern ihre kleine Tochter entzogen.

Kevin, Jessica, Lea-Sophie. Diese Namen der von ihren Eltern zu Tode geschundenen Kinder lösen immer wieder Diskussionen aus, wie Gesellschaft und Behörden in solchen Fällen derartig versagen konnten. In München wird ein Fall verhandelt, der das Gegenteil zeigt: Überreaktionen von Ärzten und Jugendamt haben eine intakte Familie schwer belastet.

Angesichts von Kindesmisshandlungen hat Bundeskanzlerin Angela Merkel kürzlich eine "Kultur des Hinsehens" gefordert. Dass gutgemeinte Aktivitäten aber auch das Gegenteil bewirken können, muss die Haunersche Kinderklinik erleben: Sie ist mit einer Schmerzensgeldklage konfrontiert, weil das Klinikpersonal offensichtlich über das Ziel hinausgeschossen ist. Dass ein Urteil in diesem Prozess, wie immer es ausfallen mag, womöglich eine fatale Signalwirkung haben könnte, ist allen Beteiligten bewusst.

Ein viereinhalb Jahre altes Mädchen war mit dick geschwollenem blauem Auge und einer leichten Gehirnerschütterung im Februar 2006 von seinen Eltern ins Klinikum Dritter Orden gebracht worden. Die Kleine sei beim Spielen gegen eine offene Tür gestürzt, wurde den Ärzten mitgeteilt. Das Kind wurde behandelt und wieder heimgeschickt. Die Mutter brachte ihre Tochter dann in den Kindergarten. Dort sah eine zufällig anwesende Sozialarbeiterin des Jugendamtes das lädierte Mädchen: Sie veranlasste umgehend, dass die Kleine zur stationären Beobachtung in die Haunersche Kinderklinik gebracht wurde.

In dieser Uni-Klinik war kurz zuvor eine Kinderschutzgruppe eingerichtet worden. In diesem Rahmen trat eine "Helferkonferenz" zusammen: Ärzte, Sozialpädagogen, Psychologen. Auf ihr Betreiben wurde den Eltern kurzfristig das Sorgerecht entzogen und das Kind in ein Heim gebracht. Hintergrund war sicherlich auch die Tatsache, dass diese Kleine rund fünf Monate zuvor aus einem Fenster im ersten Stock der elterlichen Wohnung gefallen war - zum Glück ohne bleibende Schäden zu erleiden.

Für die von der Wegnahme ihres Kindes völlig überraschten Eltern, ein wirtschaftlich wohlsituiertes türkisches Ehepaar mit insgesamt drei Kindern, brach eine Welt zusammen. Das Familiengefüge kam, gelinde gesagt, zeitweilig völlig durcheinander. Etwa einen Monat später stellte ein rechtsmedizinisches Gutachten klar, dass die Unfallschilderung, die Kleine sei beim Spielen gegen eine offene Tür gestürzt, offensichtlich zutreffe. Es gebe keinerlei Hinweise auf eine Misshandlung des Mädchens.

Die Strafermittlungen wurden eingestellt und das Kind der Familie zurückgegeben. Die immer noch verstörten Eltern reichten in ihrem Namen und dem ihrer Kinder beim Landgericht München I eine Schmerzensgeldklage über 20.000 Euro gegen die Uni-Klinik ein.

Die Richter der 9. Zivilkammer ließen den gesamten Vorgang durch einen Experten begutachten. Und auch der kam zu der Feststellung, dass trotz des zweifellos gerechtfertigten Anliegens der Kinderschutzgruppe das Klinik-Team zu viele Fehler gemacht habe, die dann zu dem fatalen Ergebnis führten.

Das Gericht und alle Beteiligten stünden nun vor einem Dilemma, stellte am Mittwoch der Vorsitzende Richter Thomas Steiner fest: "Wir lesen täglich in der Zeitung, dass Eltern ihre Kinder schlecht behandeln." Bürgern und Beamten werde dann vorgeworfen, zu oft wegzuschauen, "weil es nämlich zu Prozessen wie diesem hier kommen kann". Steiner zog den Vergleich mit einem Impfschaden: "Impfen ist grundsätzlich gut, aber in Einzelfällen kann es zu Schäden kommen."

Das Gericht zweifle auch hier nicht an den guten Absichten, aber nach dem Stand des Verfahrens müsste die Kammer die Klinik verurteilen. Andernfalls könnten Eltern Hemmungen haben, mit ihren Kindern zum Arzt zu gehen, aus Angst, dass ihnen die Kleinen weggenommen werden. "Jedes Urteil könnte also eine fatale Signalwirkung haben", sagte der Vorsitzende. "Deshalb schlagen wir eine gütliche Einigung vor."

"Nachher ist man klüger"

Der Anwalt die Klinik gab noch zu bedenken: "Was wäre gewesen, wenn sich der Verdacht bestätigt hätte? Das Team hat sich seine Aufgabe gewiss nicht leicht gemacht. Nachher ist man immer klüger." Auch Eltern-Anwalt Uwe Patrunky sieht die grundsätzliche Problematik. Seine Mandaten seien daher mit einer gütlichen Einigung einverstanden. Damit "alle ihr Gesicht wahren können" schlug er vor: Die Klinik solle 15.000 Euro an die Eltern und 5000 Euro an ein Kinderhilfswerk bezahlen.

Nun haben alle Seiten zwei Wochen Zeit, über den Vorschlag nachzudenken.


http://www.inhr.net/modules.php?name=New...article&sid=361
01.03.2008 17:04
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duhner
unregistriert
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Hallo,

das ist einer der Gründe, weswegen ich jeden blauen Fleck von Zwerg 4,5 dem JA mitteile, damit mir so etwas nicht passiert. Er fällt, strumpelt, kriegt die Kurve nicht, klettert Schrank hoch und fällt, fällt mit Bürostuhl um etc., weil er seine Bewegungen nicht koordiniert einsetzen kann. JA lacht schon über meine Mails, aber nicht im Negativen, sie finden meine Schreibweise der Dinge immer sehr lustig, wie z. B. Kind lebt noch, Schrank hat es nicht überstanden oder Morgen kommt die Feuerwehr.

LG
leona
01.03.2008 18:20
Dieser am 01.03.2008 um 18:20 Uhr verfasste Beitrag gibt nur die Meinung von User duhner wieder, nicht die der Boardadministration. Sollte dieser Beitrag Ihre Rechte verletzen bitten wir um Benachrichtigung

Ulti
unregistriert
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ZITAT:
In dieser Uni-Klinik war kurz zuvor eine Kinderschutzgruppe eingerichtet worden

Da musste wohl gleich mal die Daseins-Berechtigung belegt werden. Zerknirscht
01.03.2008 19:17
Dieser am 01.03.2008 um 19:17 Uhr verfasste Beitrag gibt nur die Meinung von User Ulti wieder, nicht die der Boardadministration. Sollte dieser Beitrag Ihre Rechte verletzen bitten wir um Benachrichtigung

Kalle
unregistriert
Medien Diesen Beitrag editieren/löschen Auf diesen Beitrag antworten Zitatantwort auf diesen Beitrag erstellen Diesen Beitrag einem Moderator melden   Zum Anfang der Seite springen

Hallo Iris,
man kommt ja gar nicht mehr hinterher mit Lesen, bei diesen vielen neuen Medienberichten .

Gruß
Kalle
01.03.2008 19:39
Dieser am 01.03.2008 um 19:39 Uhr verfasste Beitrag gibt nur die Meinung von User Kalle wieder, nicht die der Boardadministration. Sollte dieser Beitrag Ihre Rechte verletzen bitten wir um Benachrichtigung

JOJO1306
unregistriert
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Ja, das ist schlimm für die Eltern unberechtigterweise solchen Vorwürfen ausgesetzt zu sein a b e r

ich denke, dann besser sich einmal zu viel bemüht und einmal geirrt als einmal zu wenig gehandelt zu haben.

Gruß

JOJO
01.03.2008 20:24
Dieser am 01.03.2008 um 20:24 Uhr verfasste Beitrag gibt nur die Meinung von User JOJO1306 wieder, nicht die der Boardadministration. Sollte dieser Beitrag Ihre Rechte verletzen bitten wir um Benachrichtigung

Monserat
Student


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Dabei seit: 01.07.2005
Beiträge: 3.199
Bundesland: Hessen


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Wie immer , ist auch dieser Vorfall ein zweischneidiges Schwert : passiert etwas und das HA greift nicht / zu spät ein geht ein Aufschrei durch die Nation - geht das JA einem Verdacht nach und er bestätigt sich ( zum Glück ) nicht , ist man auch recht schnell mit Vorwürfen gegen ds JA .

Wie macht man es nun richtig ?

LG Monserat
01.03.2008 20:26 Monserat ist offline E-Mail an Monserat senden Beiträge von Monserat suchen Nehmen Sie Monserat in Ihre Freundesliste auf
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bruzzewilles
unregistriert
Hat das Kind nun bleibende Schäden??? Diesen Beitrag editieren/löschen Auf diesen Beitrag antworten Zitatantwort auf diesen Beitrag erstellen Diesen Beitrag einem Moderator melden   Zum Anfang der Seite springen

Für mich stellt sich jetzt allerdings die Frage, ob das Kind durch das Wegreißen aus der Familie nun bleibende psychische Schäden erlitten hat?
Es muss doch für ein kleines Kind traumatisch sein, von einem Tag auf den anderen andere Bezugspersonen vorgesetzt zu bekommen, nicht mehr in der gewohnten Umgebung leben zu können und nicht mehr bei seinen Eltern zu wohnen.

Darüber wird aber dann nichts berichtet... böse
02.03.2008 15:07
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Monserat
Student


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Dabei seit: 01.07.2005
Beiträge: 3.199
Bundesland: Hessen


RE: Hat das Kind nun bleibende Schäden??? Diesen Beitrag editieren/löschen Auf diesen Beitrag antworten Zitatantwort auf diesen Beitrag erstellen Diesen Beitrag einem Moderator melden   Zum Anfang der Seite springen

Zitat:
Original von bruzzewilles
Für mich stellt sich jetzt allerdings die Frage, ob das Kind durch das Wegreißen aus der Familie nun bleibende psychische Schäden erlitten hat?
Es muss doch für ein kleines Kind traumatisch sein, von einem Tag auf den anderen andere Bezugspersonen vorgesetzt zu bekommen, nicht mehr in der gewohnten Umgebung leben zu können und nicht mehr bei seinen Eltern zu wohnen.

Darüber wird aber dann nichts berichtet... böse


Haben dann nicht alle unsere PK einen *bleibenden psychischen Schaden* ?

LG Monserat
02.03.2008 16:30 Monserat ist offline E-Mail an Monserat senden Beiträge von Monserat suchen Nehmen Sie Monserat in Ihre Freundesliste auf
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susann susann ist weiblich
Beamter


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Dabei seit: 28.10.2007
Beiträge: 4.332
Bundesland: Hessen


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Diese Frage stellte ich mir auch gerade. Aber ich denke schon das alle Pflegekinder ein traumatisches Erlebnis haben. Ob daraus ein bleibender Schaden zurückbleibt, oder ob das die "neue" Familie abfangen kann, dafür sind viele Faktoren zu beachten..

__________________
Wenn es etwas in meinem Leben gibt, dass mich auf 180 bringt, dann sind es unaufrichtige Menschen
02.03.2008 18:18 susann ist offline Beiträge von susann suchen Nehmen Sie susann in Ihre Freundesliste auf
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bruzzewilles
unregistriert
RE: Hat das Kind nun bleibende Schäden??? Diesen Beitrag editieren/löschen Auf diesen Beitrag antworten Zitatantwort auf diesen Beitrag erstellen Diesen Beitrag einem Moderator melden   Zum Anfang der Seite springen

Zitat:


Haben dann nicht alle unsere PK einen *bleibenden psychischen Schaden* ?




Das ist die Frage.... Ich glaube schon, denn jedes Kind fühlt sich doch (auch wenn es mißhandelt und/oder vernachlässigt wurde) zu Beginn allein gelassen, weil es ja niemand anders gekannt hat. Erst über kurz oder lang, wird das Kind begreifen können, was mit ihm geschehen ist.

Natürlich haben es die Kinder in den PF dann besser als bei den LE, aber dies müssen die Kinder ja auch erst begreifen und verarbeiten...
02.03.2008 18:53
Dieser am 02.03.2008 um 18:53 Uhr verfasste Beitrag gibt nur die Meinung von User bruzzewilles wieder, nicht die der Boardadministration. Sollte dieser Beitrag Ihre Rechte verletzen bitten wir um Benachrichtigung

Kicky
unregistriert
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Eine klare bzw. genauere Auskunft hierzu können am besten erwachsene Pflege- und Adoptivkinder geben.
Ich bin ein solcher erwachsener Mensch. Ich war Heimkind (Säuglings- und Kinderheim), Pflegekind und Adoptivkind - letztere Beiden zum Glück in ein und derselben Familie.
Und ich denke mit Recht behaupten zu können, dass aus mir etwas geworden ist.
Wesentlich sind wirklich: Liebe, Liebe und nochmals Liebe, Beständigkeit und Zuverlässigkeit der Eltern, natürlich nicht zuletzt die Fürsorge in allen Bereichen, Geborgenheit geben, Verständnis, Geduld und Ausdauer, starke Nerven..... und dann, ja dann... kann und wird !! ein Kind mit Hintergrundgeschichte gut gedeihen (können) !
Narben und/oder eine besondere Empfindsamkeit innerhalb eines Lebensbereiches wird es vermutlich dabei auch geben.
Ich kenne meine Narben und auch meine besonderen Empfindsamkeiten oder Schwächen, wie ichs nennen soll. Ich war in vielen Dingen ein Spätzünder, was man heute sicherlich als Entwicklungsverzögerung bezeichnen würde.
Aber ich sage mir heute immer: lieber später, als nie smile .

Die Art und die Intensität einer Traumatisierung besitzt keine allgemeingültige Regel und kann auch nicht pauschalisiert werden. Da sie ganz individuell ist.
Und jedes Kind hat andere Schutzmechanismen bzw. Bewältigungsmöglichkeiten.
Auch das hängt wiederum von unterschiedlichen Faktoren ab.
Aber das brauch ich euch ja sicherlich gar nicht alles zu sagen...

Meine Hintergrundgeschichte habe ich im übrigen auch aufarbeiten können, indem ich nach meinen leiblichen Eltern gesucht habe. Aber das ist eine andere Geschichte.


Liebe Grüße
Kicky
02.03.2008 20:01
Dieser am 02.03.2008 um 20:01 Uhr verfasste Beitrag gibt nur die Meinung von User Kicky wieder, nicht die der Boardadministration. Sollte dieser Beitrag Ihre Rechte verletzen bitten wir um Benachrichtigung

Scharlotte Scharlotte ist weiblich




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Dabei seit: 19.06.2007
Beiträge: 1.287
Bundesland: Sachsen-Anhalt


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Hallo Kicky,
Menschen wie du sind es , die mir immer wieder Hoffnung geben !
Danke
Scharlotte smile
02.03.2008 20:08 Scharlotte ist offline E-Mail an Scharlotte senden Beiträge von Scharlotte suchen Nehmen Sie Scharlotte in Ihre Freundesliste auf

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