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Pflegeeltern.de » Das schwarze Brett » Medien » Kazim Görgülü gewinnt Sorgerechtsstreit » Hallo Gast [Anmelden|Registrieren]
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Zum Ende der Seite springen Kazim Görgülü gewinnt Sorgerechtsstreit
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susann susann ist weiblich
Beamter


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Dabei seit: 28.10.2007
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Kazim Görgülü gewinnt Sorgerechtsstreit Diesen Beitrag editieren/löschen Auf diesen Beitrag antworten Zitatantwort auf diesen Beitrag erstellen Diesen Beitrag einem Moderator melden   Zum Anfang der Seite springen

Zitat:
Amtsgericht Wittenberg
Türke bekommt Sohn zurück

Kazim Görgülü gewinnt Sorgerechtsstreit - Wunsch des Kindes entscheidet vor Gericht

von Christian Schafmeister, 13.02.08, 20:43h, aktualisiert 14.02.08, 08:05h

Görgülüs
Kazim Görgülü hat den Sorgerechtsstreit um seinen Sohn gewonnen und kann den Achtjährigen wieder ständig in seine Arme schließen. (Foto: Archiv)

Wittenberg/MZ. Der sieben Jahre lange dramatische Sorgerechtsstreit um seinen Sohn hat für Kazim Görgülü ein glückliches Ende gefunden: Am Mittwoch konnte der Türke seinen acht Jahre alten Sohn Christofer ganz offiziell in der Gemeinde Krostitz (Sachsen) anmelden. Möglich wurde das nach einer Entscheidung des Amtsgerichtes Wittenberg. Das hatte am Montag in einer einstweiligen Anordnung Görgülü das alleinige Sorgerecht für seinen achtjährigen Jungen zugesprochen. "Seitdem lebt Christofer bei uns, wir sind überglücklich über die Entscheidung", erklärte Görgülüs Frau Celestina der MZ.

Christofer war nach seiner Geburt von der leiblichen Mutter ohne das Wissen des Vaters für eine Adoption freigegeben worden und lebte seitdem bei einer Pflegefamilie im Landkreis Wittenberg. Um seinen Sohn wieder zu sich holen zu können, hatte Görgülü seit Jahren die Gerichte bemüht - bis hin zum Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte. Ausschlaggebend sei nun die Anhörung des Kindes gewesen, betont Celestina Görgülü, die seit 2000 mit dem Kindesvater verheiratet ist. "Christofer hat sich klar positioniert, will zurück zu seinem Vater." Das habe "in der Deutlichkeit alle überrascht".

Der Gerichtstermin sei daher für alle Beteiligten sehr emotional gewesen, sagte Celestina Görgülü. Nach ihrer Einschätzung hätten auch die Pflegeeltern die Entscheidung des Jungen akzeptiert. "Nach dem langen Streit haben sie damit wirklich Größe bewiesen", sagte Frau Görgülü. Und der Kontakt zu den alten Pflegeeltern soll auch nicht abreißen, das habe sich Christofer gewünscht. "Das Kind hat einen Fall gelöst, bei dem alle Akteure schon völlig am Ende waren."

So waren die Umgangsregelungen seit Jahren zwischen Görgülü, den Pflegeeltern und dem Wittenberger Jugendamt heftig umstritten. Das Landesverwaltungsamt musste daher dafür sorgen, dass die gerichtlich festgesetzten Zeiten eingehalten werden. Doch auch die Gerichte waren sich nicht einig. So schränkte das Oberlandesgericht in Naumburg den Umgang des Vaters wiederholt ein oder entzog ihm erneut das Sorgerecht. Das Bundesverfassungsgericht hob diese Beschlüsse teils auf.

Emotional dürfte es auch wieder werden. Dann besucht Christofer erstmals seine alten Pflegeeltern -

Quelle:http://www.mz-web.de/servlet/ContentServ...d=1018881578312


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Wenn es etwas in meinem Leben gibt, dass mich auf 180 bringt, dann sind es unaufrichtige Menschen
14.02.2008 23:22 susann ist offline Beiträge von susann suchen Nehmen Sie susann in Ihre Freundesliste auf
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josofie07
Keimling



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Beiträge: 19


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War auch überfällig.

Den Begiff gewinnen würde ich bei diesem Fall nicht benutzen... (trotz Urteil gibt es nur Verlierer)

Zumindest wird damit wohl erreicht, das in Zukunft die Väter von nichtehelichen Kindern eine bessere Position haben. Und das ist überfällig.

LG

P.S. Wobei ich mich immer gefragt habe, ob es in diesem Fall darum ging, das er nur der Vater ohne Rechte war oder darum, das es kein Deutscher ist.
15.02.2008 08:00 josofie07 ist offline E-Mail an josofie07 senden Beiträge von josofie07 suchen Nehmen Sie josofie07 in Ihre Freundesliste auf
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Sprotte
unregistriert
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Nein, in diesen Fall gibt es keine Gewinner, sondern nur Verlierer.

Das Kind, weil es einen Jahrelangen Kampf um sich durchleben musste, was sicher für das Kind am schlimmsten war. Jahrelange unsicherheit, jahrelanges nicht wissen wo es nun deine Kindheit verbringen wird, und sicher immer wieder die Konfrontration mit der öffentlichkeit. Nein, das ist sicher nicht gut für das Kind.

Der Vater, der jahrelang darum kämpfen musste das seine Rechte als Vater ernst genommen werden. Sicher eine harte Zeit die er da nun aufarbeiten muss, und in all der Aufarbeitungsarbeit hoffe ich das er es schafft seinen Sohn gerecht zu werden und ihm nun endlich die Sicherheit und Ruhe zu geben die der Junge so dringend benötigt. Ich hoffe der Vater schafft es das Kind aufzufangen.

Und zuletzt die Pflegeeltern. Eltern die dieses Kind damals in die Arme gelegt bekamen, die dieses Kind angenommen haben im Glauben es Adoptieren zu können. Wie mag sich diese Familie nun fühlen. Nach den Jahrelangen anhaltenden Kampf um ihr liebstes, das sie nun letzten Endes doch gehen lassen mussten. Wie Tieftraurig müssen diese liebenden Eltern nun sein die nun das verloren haben, was sie sicher über alle Maßen liebten.

Nein, es gibt keine Gewinner in den Fall. Und man kann nur hoffen das alle beteiligten Personen nun alles Menschen erdenkliche tun, damit das Kind nicht zu tief fällt wenn es anfängt zu begreifen was die letzten Jahre um ihn herum geschehen ist.

Wer weiß schon, was nun in diesen Jungen vor sich gehen mag.

LG Sprotte
15.02.2008 08:21
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susann susann ist weiblich
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Danke Sprotte, du sprichst mir aus der Seele

Susann

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15.02.2008 08:49 susann ist offline Beiträge von susann suchen Nehmen Sie susann in Ihre Freundesliste auf
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karl-heinz
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Hallo Sprotte,

da hast Du recht!

LG karl-heinz
15.02.2008 09:34
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Bigi
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Danke Sprotte,

so empfinde ich es auch und weiß nicht, ob ich mich über dieses Urteil freuen soll. Es kam in meinen Augen viele Jahre zu spät, auch wenn es vielleicht jetzt ein Präzedenzfall ist, stellvertretend für viele Väter unehelicher Kinder.

LG, Bigi
15.02.2008 15:58
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Irina Irina ist weiblich
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Amtsgericht Wittenberg sprach im international stark beachteten Fall Görgülü das letzte Wort Diesen Beitrag editieren/löschen Auf diesen Beitrag antworten Zitatantwort auf diesen Beitrag erstellen Diesen Beitrag einem Moderator melden   Zum Anfang der Seite springen

Amtsgericht Wittenberg sprach im international stark beachteten Fall Görgülü das letzte Wort

Nach acht Jahren und 44 Verfahren: Vater hat alleiniges Sorgerecht


Wittenberg. Der erbitterte Kampf eines Vaters um das Sorgerecht für sein Kind ist beendet. Kazim Görgülü aus Krostiz im Landkreis Wittenberg hatte sich acht Jahre lang durch alle gerichtlichen Instanzen geklagt, um seinen Sohn Christofer zurückzubekommen. Der Türke hatte damit international für großes Aufsehen gesorgt.

44 Verfahren – Sorge- und Umgangsrechtverfahren, Adoptionssowie Verwaltungsgerichtsverfahren – vor dem Amtsgericht Wittenberg, dem Landgericht Dessau, dem Oberlandesgericht Naumburg, dem Bundesgerichtshof, dem Europäischen Gerichtshof und dem Bundesverfassungsgericht mit 74 Beschlüssen führten letztlich zum Erfolg.


Christopher war am 25. August 1999 in Leipzig nichtehelich geboren worden. Einen Tag danach hatte ihn seine Mutter zur Adoption freigegeben. Am 1. November unterschrieb sie die notarielle Urkunde, auf der sie einwilligte, dass Christofer von einer Familie im Kreis Wittenberg adoptiert wird. Dort hielt er sich seit dem 29. August 1999 auf.

Die Vorgeschichte : Kazim Görgülü hatte sich im November 1998 von seiner deutschen Lebensgefährtin getrennt und erst im Oktober 1999 erfahren, dass die Mutter Christofer zur Adoption freigegeben hatte. Der Türke, dessen Vaterschaft gerichtlich festgestellt worden war, bemühte sich danach um das Sorgerecht.

Dem stimmte das Amtsgericht Wittenberg am 20. Juni 2000 zu. Doch das Jugendamt – Vormund des Kindes – legte gegen den Beschluss Beschwerde ein. Am 20. Juni 2001 hoben die Oberlandesrichter des 3. Familiensenats in Naumburg die Entscheidung des Amtsgerichts auf. Doch damit nicht genug: Görgülü wurde bis zum 30. Juni 2002 jeglicher Kontakt mit Christofer untersagt. Grund : das Kindeswohl. Hintergrund: Die Pflegeeltern hatten sich vehement gegen den Wunsch des Vaters gewehrt.

Doch der Europäische Gerichtshof für Menschenrechte sah den Fall ganz anders. Am 5. Februar 2004 stellte Straßburg fest, dass sowohl die Entscheidung über das Sorgerecht als auch das Umgangsverbot eine Verletzung des Artikels 8 der Konvention zum Schutz der Menschenrechte und Grundfreiheiten darstellt.

Doch der Streit zwischen Kazim Görgülü und Amtsgericht Wittenberg auf der einen Seite sowie Pflegeeltern, Jugendamt und Oberlandesgericht (OLG) Naumburg auf der anderen um das Sorge- und Umgangsrecht ging weiter. Im März 2004 billigte das Amtsgericht Wittenberg Görgülü erneut das Sorge- und Umgangsrecht zu. Doch umgehend hob das Olg die Beschlüsse wiederum auf. Der Urteilsspruch des Europäischen Gerichtshofs für Menschenrechte binde unmittelbar nur die Bundesrepublik Deutschland, "nicht aber deren Organe und namentlich nicht Gerichte", so die Begründung.

Doch diesmal bekam der Vater Rückendeckung von den Verfassungsrichtern: Der Beschluss des Olg "verletzt den Beschwerdeführer in seinem Grundrecht aus Artikel 6 des Grundgesetzes in Verbindung mit dem Rechtsstaatsprinzip und wird aufgehoben". Der Fall wurde an das Olg zurückverwiesen.

Das letzte Wort im Fall Görgülü hatte das Amtsgericht Wittenberg im August 2008. Es übertrug dem Vater das alleinige Sorgerecht. Der Beschluss wurde nun rechtskräftig.

Kazim Görgelü und Ehefrau Celsetina, die ihm beim Ringen um den Sohn eng zur Seite stand, gestern: "Wir können niemandem erklären, wie viele schlaflose Nächte wir verbracht haben und wie oft wir geweint haben." Es sei zermürbend gewesen, zu sehen, dass Urteile vom Bundesverfassungsgericht und des Europäischen Gerichtshofs vom Jugendamt Wittenberg und von drei Richtern des Olg "schlichtweg ignoriert wurden". Sie seien sehr glücklich, dass der inzwischen neun Jahre alte Christofer nun bei ihnen wohne. Der Junge selbst hatte in der richterlichen Anhörung bemängelt, dass ihm seine Pflegeeltern viel Falsches über seinen Vater erzählt hätten.

Quelle: http://www.volksstimme.de/vsm/nachrichte...&em_cnt=1197032


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Liebe Grüße
Irina


Nicht was wir erleben, sondern wie wir empfinden, was wir erleben, macht unser Schicksal aus

14.10.2008 21:51 Irina ist offline Beiträge von Irina suchen Nehmen Sie Irina in Ihre Freundesliste auf AIM-Name von Irina: locotanz1
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Kalle
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RE: Amtsgericht Wittenberg sprach im international stark beachteten Fall Görgülü das letzte Wort Diesen Beitrag editieren/löschen Auf diesen Beitrag antworten Zitatantwort auf diesen Beitrag erstellen Diesen Beitrag einem Moderator melden   Zum Anfang der Seite springen

Die Ehre des Vaters ist gerettet, denn es ist ein Sohn und wer weint jetzt!!???
Hätte er seine Freundin nicht allein gelassen........, ich höre lieber auf denn der Fall ging mir an die Nieren, das Kind kann mir nur Leid tun und die PE auch.

Dieser Beitrag wurde 1 mal editiert, zum letzten Mal von Kalle: 14.10.2008 22:06.

14.10.2008 22:05
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Karlinchenx70 Karlinchenx70 ist weiblich
Schlingel


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Ich bin auch sprachlos,weiß gar nicht was ich dazu sagen soll. Nach 9Jahren!!!

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liebe Grüße smile


Wer keinen Mut zum Träumen hat, hat keine Kraft zum Kämpfen.
14.10.2008 22:07 Karlinchenx70 ist offline E-Mail an Karlinchenx70 senden Beiträge von Karlinchenx70 suchen Nehmen Sie Karlinchenx70 in Ihre Freundesliste auf
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kleene_paula
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Himmel hilf! Armer Junge
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*Lena*
unregistriert
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Wer wohl die Kosten übernommen hat.
Prozesskostenhilfe?
Über 8 Jahre?
14.10.2008 23:07
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susann susann ist weiblich
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Themenstarter Thema begonnen von susann

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Für mich ist das ein klassischer Fall von Verschleppung über Jahre

Mir tun alle Beteiligten leid..... hoffentlich wächst der Junge noch halbwegs unbeschwert auf

Susann

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14.10.2008 23:27 susann ist offline Beiträge von susann suchen Nehmen Sie susann in Ihre Freundesliste auf
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Kalle
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Hallo Susann,
daran glaubst Du doch selbst nicht oder??? Es geht um Ehre und nichts weiter!!!!
Einfühlungsvermögen für das Kind war noch nie Sache des Vaters!!! regauf
14.10.2008 23:53
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buetteli buetteli ist weiblich
Azubi


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Ratekönigin


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hallo,

mir tun auch alle leid...besonders der junge Zerknirscht .


hmm, kalle, woher weißt du das mit der ehre? kennst du die leute?

lieben gruß von sandy

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lieben Gruß von Sandy


wir *1971 Lieb haben ADO-Sohn *2002 Baeh seit 09/2005 bei uns Nemma

Wo Licht ist, ist auch Schatten! (Johann Wolfgang von Goethe )
15.10.2008 07:46 buetteli ist offline E-Mail an buetteli senden Beiträge von buetteli suchen Nehmen Sie buetteli in Ihre Freundesliste auf YIM-Name von buetteli: buetteli
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umm
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Zitat:
Original von Kalle
daran glaubst Du doch selbst nicht oder??? Es geht um Ehre und nichts weiter!!!!
Einfühlungsvermögen für das Kind war noch nie Sache des Vaters!!! regauf


das würde mich jetzt auch mal interessieren, kennst du den vater persönlich?
15.10.2008 10:48
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Naemi27
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Hallo,

vom Prinzip her hätte dem Vater bereits 1999 das Sorgerecht zugestanden!

Das Jugendamt sah das anders, warum auch immer... und der Junge blieb bei den Pflegeeltern!
Dann streiten sich also alle Parteien 9 JAHRE lang vor Gericht, wobei Weisungen vom Europäischen
Gerichtshof durch ein Oberlandesgericht ausgehebelt werden, weil dieser "nur" Deutschland, nicht aber
deren Organen und Gerichten gelten!??
Ja wo leben wir denn? Gehören Gerichte und das Jugendamt vielleicht nicht zu Deutschland?
Die Entscheidung ist in meinen Augen absolut richtig, zumal der Junge ja selbst geäußert hat, das er zu seinem
Vater möchte!

Und Kalle, wäre ich an der Stelle des Vaters gewesen, wäre ich auch diesen Weg gegangen!
In meinen Augen hat das nichts mit Ehre zu tun, sondern mit Familie und man kann nicht ein Kind zur
ADO freigeben, wenn der Vater nicht zugestimmt hat, egal ob er damals seine Freundin allein gelassen hat oder nicht!
Mal abgesehen davon, machen das auch genügend andere (egal ob Frau o. Mann).

LG
Naemi
15.10.2008 12:35
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susann susann ist weiblich
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Ich verfolge den Fall in allen Seiten der Zeitungen und des Internets. Ich denke die Entscheidung war richtig und man hätte dem Vater damals schon die Möglichkeit geben müssen. Und ich kenn die Familie nicht um gleich Spekulationen vorzubeugen, ich habe großes Mitgefühl für die Pflegefamilie und kann nicht begreifen, dass solch ein Fall hier in Deutschland hätte passieren können. Der Junge wollte selbst zum Vater, ob er damit nur endlich Frieden suchte, ob er auch heute die Pflegschaft skeptischer sieht, ich weiß es nicht. Aber Herr Görgülü hatte von Anfang an gekämpft! Warum musste es erst so weit kommen?????

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Dieser Beitrag wurde 1 mal editiert, zum letzten Mal von susann: 15.10.2008 12:48.

15.10.2008 12:47 susann ist offline Beiträge von susann suchen Nehmen Sie susann in Ihre Freundesliste auf
Dieser am 15.10.2008 um 12:47 Uhr verfasste Beitrag gibt nur die Meinung von User susann wieder, nicht die der Boardadministration. Sollte dieser Beitrag Ihre Rechte verletzen bitten wir um Benachrichtigung

Naemi27
unregistriert
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@susann Daumen Daumen Daumen
15.10.2008 12:48
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Sprotte
unregistriert
RE: Amtsgericht Wittenberg sprach im international stark beachteten Fall Görgülü das letzte Wort Diesen Beitrag editieren/löschen Auf diesen Beitrag antworten Zitatantwort auf diesen Beitrag erstellen Diesen Beitrag einem Moderator melden   Zum Anfang der Seite springen

Zitat:
Original von Kalle
Die Ehre des Vaters ist gerettet, denn es ist ein Sohn und wer weint jetzt!!???
Hätte er seine Freundin nicht allein gelassen........, ich höre lieber auf denn der Fall ging mir an die Nieren, das Kind kann mir nur Leid tun und die PE auch.


Hallo Kalle,

sicher kann einen das Kind leid tun, das Jahrelange rumgezerre hinterlässt sicherlich seine Spuren, und auch die Trennung von den PE hinterlässt sicher seine Spuren, das müsste und dürfte allen klar sein.

Aber ich verstehe nicht warum du so auf den Vater einhackst?
Weil ich einfach nicht nachvollziehen kann, warum hier Jahrelang ein endloses hin und Her veranstaltet wurde.

Mehrmals wurde dem Vater recht gegeben, und mehrmals wurde diese Rechtsprechung widerrufen.
Juni 2000 Der Vater bekommt Recht
Juni 2001 Olg widerruft (1 Jahr später!)
Es folgt 1 Jahr Kontaktverbot bis Juni 2002
2004 bekommt der Vater wieder recht vom EMGR
Olg nimmt das nicht an und widerspricht wieder!
2008 bekommt der Vater wieder recht

Und da frage ich mich, WARUM muss sich ein Vater seine Rechte über so lange Zeit erkämpfen? Warum musste das sein das eine Rechtsprechung immer und immer wieder rückgängig gemacht wird?
Warum konnte man das Urteil von Juni 2000 nicht einfach stehen lassen wie es war?
LG Sprotte
15.10.2008 13:02
Dieser am 15.10.2008 um 13:02 Uhr verfasste Beitrag gibt nur die Meinung von User Sprotte wieder, nicht die der Boardadministration. Sollte dieser Beitrag Ihre Rechte verletzen bitten wir um Benachrichtigung

umm
unregistriert
RE: Amtsgericht Wittenberg sprach im international stark beachteten Fall Görgülü das letzte Wort Diesen Beitrag editieren/löschen Auf diesen Beitrag antworten Zitatantwort auf diesen Beitrag erstellen Diesen Beitrag einem Moderator melden   Zum Anfang der Seite springen

Zitat:
Original von Sprotte
Aber ich verstehe nicht warum du so auf den Vater einhackst?


wenn ich mal eine vermutung äußern darf:
also entweder kalle kennt ihn persönlich, und darf sich daher ein bild machen oder aber die ganzen meldungen in den medien usw. über türken und ehre etc. haben ihrs getan Zerknirscht und kalle diese aussage entlockt.
15.10.2008 13:08
Dieser am 15.10.2008 um 13:08 Uhr verfasste Beitrag gibt nur die Meinung von User umm wieder, nicht die der Boardadministration. Sollte dieser Beitrag Ihre Rechte verletzen bitten wir um Benachrichtigung

Sprotte
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RE: Amtsgericht Wittenberg sprach im international stark beachteten Fall Görgülü das letzte Wort Diesen Beitrag editieren/löschen Auf diesen Beitrag antworten Zitatantwort auf diesen Beitrag erstellen Diesen Beitrag einem Moderator melden   Zum Anfang der Seite springen

Zitat:
Original von umm
Zitat:
Original von Sprotte
Aber ich verstehe nicht warum du so auf den Vater einhackst?


wenn ich mal eine vermutung äußern darf:
also entweder kalle kennt ihn persönlich, und darf sich daher ein bild machen oder aber die ganzen meldungen in den medien usw. über türken und ehre etc. haben ihrs getan Zerknirscht und kalle diese aussage entlockt.


Kann beides der Fall sein. Die Frage war auch nicht als Angriff gemeint, sondern lediglich um eine Antwort zu bekommen. Vielleicht gibt es ja eine ganz simple Erklärung dazu.
15.10.2008 13:35
Dieser am 15.10.2008 um 13:35 Uhr verfasste Beitrag gibt nur die Meinung von User Sprotte wieder, nicht die der Boardadministration. Sollte dieser Beitrag Ihre Rechte verletzen bitten wir um Benachrichtigung

umm
unregistriert
RE: Amtsgericht Wittenberg sprach im international stark beachteten Fall Görgülü das letzte Wort Diesen Beitrag editieren/löschen Auf diesen Beitrag antworten Zitatantwort auf diesen Beitrag erstellen Diesen Beitrag einem Moderator melden   Zum Anfang der Seite springen

Zitat:
Original von Sprotte
Die Frage war auch nicht als Angriff gemeint


sprotte, meine antwort war auch nicht als angriff gemeint Augenzwinkern smile
15.10.2008 13:49
Dieser am 15.10.2008 um 13:49 Uhr verfasste Beitrag gibt nur die Meinung von User umm wieder, nicht die der Boardadministration. Sollte dieser Beitrag Ihre Rechte verletzen bitten wir um Benachrichtigung

peutetre peutetre ist weiblich
ist auch nur ein Mensch ;o)


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Ob Kalle den LV kennt, entzieht sich meiner Kenntnis. Aber so wie ich Kalle kenne, denkt sie in erster Linie an das Kind. Wenn hier ein Kind , das jahrelang in einer PF wohnte, zurückgeführt wird, geht ein Aufschrei durch das Forum:"Wie kann man nur - was sind das für Richter - das arme Kind!!" . So, nun haben wir hier einen LV, der seit Jahren um sein Kind kämpft ( wie viele unserer LE auch). Er bekommt Recht, das Kind geht zurück. Mag ja sein, der Junge wollte zu ihm ( wie viele unserer Kinder sicher auch zu ihren Eltern zurück wollen). Aber wie wird es ihm gehen? Der einzige Unterschied den ich erkenne: Dieser Vater hat seinem Sohn nie etwas Böses getan. Hat ihn weder geschlagen noch vernachlässigt, ihn nicht missbraucht, ihm nichts angetan. ABER: Das Kind hat seine Bindungen in der PF.
Natürlich ist es schlimm für den Vater, dieses ewige hin und her. Natürlich möchte er seinen Sohn bei sich sehen. Und natürlich hätte das Gericht hier längst eine endgültige Entscheidung ZUM WOHL des Kindes treffen müssen. Aber erwarten, wünschen wir uns nicht von unseren LE, sie mögen doch bitte mit diesem Gezerre aufhören? Wäre es nicht Vaterliebe, wenn er gesagt hätte: "Ich akzeptiere die Entscheidung, auch wenn ich meinen Sohn nicht großziehen kann, denn es geht hier um das Kind, nicht um mich?"
Versteht mich nicht falsch - ich habe großes Verständnis für den LV. Er tut was seiner Meinung nach das richtige ist, möchte sein Recht haben. Aber wurde hier nicht "Recht" gesprochen auf dem Rücken des Kindes???? verwirrt


__________________
Liebe Grüße
Silvia



Mit den Wölfen heulen gilt denen als Ausrede, die mit den Schafen blöken.
Hans Reimann

15.10.2008 13:50 peutetre ist offline E-Mail an peutetre senden Homepage von peutetre Beiträge von peutetre suchen Nehmen Sie peutetre in Ihre Freundesliste auf

stellamarieke
unregistriert
RE: Amtsgericht Wittenberg sprach im international stark beachteten Fall Görgülü das letzte Wort Diesen Beitrag editieren/löschen Auf diesen Beitrag antworten Zitatantwort auf diesen Beitrag erstellen Diesen Beitrag einem Moderator melden   Zum Anfang der Seite springen

Hallihallo,
na - endlich schafft es mal ein Gericht "Recht" zu sprechen!!
Das war doch lange überfällig!!!
Und das der Vater nur seine Ehre retten wollte, glaube ich kaum.
Erstens hat der Kampf sehr lange gedauert und bestimmt wahnsinnig viel gekostet (das bezahlt ja keine Rechtschutz). Und zweitens: der Junge wollte zu ihm.
Wenn man das so glauben kann, was in den Berichten seht, finde ich, daß der Junge einen sehr selbstbewußten Eindruck macht.
Der weiß genau, was er will: zu seinem Vater und weiterhin Kontakt zu seiner Pflegefamilie. Das ist doch in Ordnung!
Aber für seine bisherige Familie natürlich eine harte Entscheidung. Trotzdem Gratulation, daß sie dem Jungen offensichtlich in der ganzen Zeit genug Kraft gegeben haben, seine Meinung zu vetreten.
Stellamarieke
15.10.2008 13:59
Dieser am 15.10.2008 um 13:59 Uhr verfasste Beitrag gibt nur die Meinung von User stellamarieke wieder, nicht die der Boardadministration. Sollte dieser Beitrag Ihre Rechte verletzen bitten wir um Benachrichtigung

Naemi27
unregistriert
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Zitat:
Original von peutetre
Der einzige Unterschied den ich erkenne: Dieser Vater hat seinem Sohn nie etwas Böses getan. Hat ihn weder geschlagen noch vernachlässigt, ihn nicht missbraucht, ihm nichts angetan.verwirrt


<<< ja genau Sylvia und das ist ein ganz gewaltiger Unterschied!!
Diesem Vater wurde die Rechte an seinem Kind versagt, weil er in irgendein Schema nicht gepasst hat
(Türke, Mann??... was weiß ich..) und keiner, aber auch wirklich niemand hat das Recht aus solch nichtigen
Gründen ein Kind den Eltern (oder dem Vater) zu nehmen.

Du erwartest ernsthaft, das ein Vater, der sich nie was zu schulden hat kommen lassen und der so sehr gekämpft
hat sein Kind in einer Pflegefamilie lässt?? Wirklich?? Würdest du das tun?
Ich sage es dir ganz ehrlich, ich ganz sicher nicht... ein Kind gehört zu seinen Eltern (es sei denn natürlich, das
diese ihm schaden), zudem hat der Junge eine Meinung geäußert, die da besagt, das er zum Vater will (ich hätte das noch anders
beurteilt, wenn der Junge in der PF hätte bleiben wollen!)!
Soll der Vater das ignorieren und das Kind trotzdem in der PF lassen?

LG
Naemi
15.10.2008 14:52
Dieser am 15.10.2008 um 14:52 Uhr verfasste Beitrag gibt nur die Meinung von User Naemi27 wieder, nicht die der Boardadministration. Sollte dieser Beitrag Ihre Rechte verletzen bitten wir um Benachrichtigung

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