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Pflegeeltern.de » Das schwarze Brett » Medien » Kölner Paar will Kind aus Thailand nicht mehr adoptieren und zurückgeben » Hallo Gast [Anmelden|Registrieren]
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Zum Ende der Seite springen Kölner Paar will Kind aus Thailand nicht mehr adoptieren und zurückgeben
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guatemala guatemala ist weiblich
Trotzkopf


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Dabei seit: 05.09.2013
Beiträge: 155
Bundesland: Bayern


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Pfeffi und putzig55 ihr bringt es auf den Punkt.

Mich ärgert unsagbar, dass hier so verantwortungslos gehandelt wird. Ich möchte etwas, ich schaffe es mir an, ich kann es mir leisten und wenn es mir dann doch nicht taugt, geb ich es halt wieder ab, meine Unkosten sind überschaubar. Finde gar kein emoji, dass meine Wut ausdrückt.

Ich selbst, und sicher auch viele andere, sind in einem oder anderen Punkte naiv an das Thema PK rangegangen, sind mit Verhaltensweisen überrascht worden, vieles übersteigt vielleicht den zunächst möglichen Rahmen, aber ein Kind in dieser Form u entwurzeln, umzupflanzen, dann nicht mal das anwurzeln abzuwarten und einfach nichts mehr mit der Schadensbegrenzung zu tun haben zu wollen, boah, da verliere ich sämtlichen Respekt.

Ich hoffe sehr, dass diesen Menschen auch in der nächsten Instanz nochmal gesagt wird, dass es so nicht geht.
24.10.2019 08:36 guatemala ist offline Beiträge von guatemala suchen Nehmen Sie guatemala in Ihre Freundesliste auf
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Bibichanoum Bibichanoum ist weiblich
Professor


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Dabei seit: 11.03.2011
Beiträge: 8.069
Bundesland: Hamburg
Herkunft: Golestan


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Mich interessiert was ganz Anderes:

was wird aus dem Mädchen?

Wird sie zurück ins Heim nach Thailand geschickt?

Geht sie hier in Heim?

Findet sich vielleicht doch eine Dp für sie?

__________________
"Familie kann man sich aussuchen, Verwandtschaft hat man!" (U.I.)
24.10.2019 11:29 Bibichanoum ist offline E-Mail an Bibichanoum senden Beiträge von Bibichanoum suchen Nehmen Sie Bibichanoum in Ihre Freundesliste auf
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Pfeffi Pfeffi ist weiblich
Privatschüler


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Dabei seit: 06.06.2005
Beiträge: 1.746
Bundesland: Sachsen


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Ja das würde mich auch interessieren. Bleibt sie in Deutschland oder geht sie zurück nach Thailand. Keine Ahnung, wie hier die Rechtslage ist und ich wüßte auch nicht, was jetzt besser wäre für die Kleine.

Dieser Beitrag wurde 2 mal editiert, zum letzten Mal von Pfeffi: 24.10.2019 12:14.

24.10.2019 12:13 Pfeffi ist offline E-Mail an Pfeffi senden Beiträge von Pfeffi suchen Nehmen Sie Pfeffi in Ihre Freundesliste auf
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Suntini Suntini ist weiblich
Azubi



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Dabei seit: 23.06.2013
Beiträge: 2.329


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https://www1.wdr.de/nachrichten/rheinlan...-koeln-100.html

Auszug:

"Im Vorfeld hatte das Landesjugendamt mit den Eltern eine Vereinbarung unterzeichnet. Darin wurde geklärt, dass im Fall eines Scheiterns der Adoption eine dauerhafte Unterbringung in Deutschland organisiert würde. Nur als letzte Möglichkeit würde das Kind nach Thailand zurückgebracht werden. Das Paar muss nun trotz der gescheiterten Adoption für die Kosten der Betreuung und Unterbringung des Mädchens in Deutschland aufkommen."

Das Kind soll nun in Deutschland in einem Heim sein.

__________________
„Du bist zeitlebens für das verantwortlich, was du dir vertraut gemacht hast." - Antoine de Saint-Exupery
24.10.2019 13:11 Suntini ist offline Beiträge von Suntini suchen Nehmen Sie Suntini in Ihre Freundesliste auf
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miwi miwi ist männlich
immer für Euch da


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Dabei seit: 09.04.2005
Beiträge: 10.171
Bundesland: Nordrhein-Westfalen
Herkunft: Köln


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Hi,

bin ja aus Dormagen. Hier ist natürlich mal wieder alles schief gegangen was schief gehen kann.

Wenn doch schon im Vorfeld klar ist, dass die AdoFamilie nicht mit verhaltensauffälligen Kindern kann, warum hat Dormagen dann trotzdem das Kind vermittelt. Auch ist von Drogenmissbrauch des LV die Rede.

Zitat:
"Im Vorfeld der Adoption gaben sie an, einem Kind mit starken psychischen Problemen nicht gewachsen zu sein" und "Aus dem Adoptionsbericht habe sich zwar ergeben, dass der Vater des Kindes drogenabhängig gewesen sei. Insgesamt sei die soziale und emotionale Entwicklung des Kindes aber als positiv dargestellt worden. " Quelle, Rechte und weiterlesen:https://www.lto.de/recht/nachrichten/n/o...-unterbringung/


Wenn Dormagen das alles der Familie richtig vermittelt hätte, wäre es vielleicht nicht dazu gekommen. Schließlich haben sie sie ja dafür einen guten Leitfaden:
https://books.google.de/books?id=D5cmBgA...Q6AEwDXoECCsQAQ

Wenn es bei euch um 200.000 € gehen würde, und an der Stelle vielleicht um die Existens dann sieht das auch anderes aus. Vor allen, da das nicht richtig vermittelt wurde.

Für das Kind ist das natürlich eine Katastrophe.

LG
Michael

__________________
25 Jahre Pflegeeltern und nichts hat sich seitdem für die PE verbessert
Es tut so weh

24.10.2019 14:16 miwi ist offline E-Mail an miwi senden Homepage von miwi Beiträge von miwi suchen Nehmen Sie miwi in Ihre Freundesliste auf

Traumschaf Traumschaf ist weiblich
pubertierender Wüterich


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Dabei seit: 19.03.2015
Beiträge: 908


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Ja Miwi, so ist es.

Wir haben uns vor Bewerbung als PE damals auch mit Adoption beschäftigt, auch mit Auslandsadoption. Ich weiß noch, wie sehr emotional ich damals an die ganze Sache heran gegangen bin, mit welch heren Absichten und Gefühlen. Ein Kind adoptieren, das woanders keine Chance hat, alles so einfach und gut, wenn es nur erst in einem liebevollen Zuhause wäre. Usw.

Dann stolperte ich über Erfahrungsberichte mit Kindern aus osteuropäischen Heimen. Dass diese Kinder oftmals einfach nur als Baby vor die Tür des Heimes gelegt werden und ein sehr, sehr hoher Anteil von ihnen schwerst alkoholgeschädigte Babys sind, da überhaupt der Alkoholkonsum in Verbindung mit Armut usw. in Osteuropa sehr, sehr hoch ist. Man weiß rein gar nichts über diese Babys und Kinder, nichts von den Müttern und dass die Wahrscheinlichkeit, ein FAS-Kind zu "bekommen" sehr hoch ist. Das hat mich damals ziemlich auf den Boden der Tatsachen gebracht.
Daraufhin haben wir uns entschlossen, Pflegeeltern zu werden. Unsere Überlegungen eben, dass es bei uns auch viele Kinder gibt, die ein liebevolles Zuhause brauchen, ihren Rucksack mitbringen und wir aber ggf ein Amt im Hintergrund haben, das bei Problemen zur Seite steht (dass dies auch nicht bei allen JÄ in Deutschland der Fall ist und wir es hier im Vergleich zu anderen gut haben, das hatte ich allerdings auch nicht wirklich am Schirm).

Insofern verstehe ich bis zu einem gewissen Grad, wie pot. Adoptiveltern in eine Solche Sitaution hineingeraten können.
Auch, was die Leichtigkeit von manchen Auslandsadoptionen betrifft, da würde man staunen. Oder verzweifelte Eltern, die ihr Baby einfach nur Deutschen mitgeben, damit es es bei uns besser hat (meiner Freundin und ihrem Mann passiert in Afrika, Baby in den Schoß gelegt, bitte nimm es mit, bei euch hat es eine Zukunft....)

Was ich NICHT verstehe ist, wie man ein Kind nach Deutschland holen kann, das offensichtlich solche Verhaltensauffälligkeiten hat, von dem man sogar weiß, dass es missbraucht wurde und dann so blauäugig an die Sache heran gehen, dass man schon nach zwei Wochen die Flinte in's Korn wirft. Die beiden haben sich ja offensichtlich überhaupt nicht mit dem Thema auseinander gesetzt.

Und sind sich manche Leute nicht klar, was ADOPTION eigentlich bedeutet? Dass dieses Kind dann rein rechtlich wie ein leibl. Kind ist?

Und hier mache ich nicht nur den Ado-Eltern Vorwürfe sondern auch dem involvierten Jugendamt, denn es hat offensichtlich überhaupt keine Aufklärungsarbeit und Vorbereitungsarbeit dem Ehepaar gegenüber geleistet.

Und wusste denn das Ehepaar, was es bedeutet, wenn es unterschreibt, dass das Kind dann in D untergebracht werden soll?

Und ja Miwi, wenn es bei uns um solche eine Summe ginge, dann würde ich auch gerichtlich dagegen vorgehen.

Was ich mich noch frage ist, ob man nicht auf eine verlängerte Adoptionspflege plädieren kann, dem Paar irgendwie noch eine Möglichkeit bieten, sich auf dieses Kind einzulassen. Es muss doch ein Funke übergesprungen sein, dass sie es zu sich holen wollten.

Da würde mich einfach interessieren, was das vom Typ her für Menschen sind. Sind sie wirklich so kalt und nur auf Profit bedacht, wie das hier rüber kommt? Was steckt dahinter? Das werden wir wohl nicht erfahren....
24.10.2019 17:38 Traumschaf ist offline E-Mail an Traumschaf senden Beiträge von Traumschaf suchen Nehmen Sie Traumschaf in Ihre Freundesliste auf
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Löwenherz8
Erstklässler


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Dabei seit: 02.11.2016
Beiträge: 480


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Auch wir haben uns vor vielen Jahren für Auslandsadoption beworben. Sind den ganzen Weg gegangen, bis klar wurde, dass das Land keine Kinder mehr ins Ausland vermittelt.Man bewirbt sich bei einem Träger, der für die Vermittlung aus best. Ländern zuständig ist. Es ging um Hongkong, die damals noch Auslandsadoptionen nach Deutschland gemacht haben, im Gegensatz zu China, die relativ viel noch z. B. in die U S A vermittelt haben.
Es war klar, dass nur ein Kind mit einer Einschränkung vermittelt werden kann, häufig handelte es sich um Herzfehler oder Lippen- Kiefer Gaumenspalten, die von den Eltern meist abgegeben wurden.

Man wurde umfassend geprüft, durch das HeimatJA, mußte Kurse besuchen für Pflege- und Adoptionsbewerber (auch in der eigenen Umgebung möglich).

Letztendlich bin ich froh, dass ich jetzt 2 tolle PK habe und alles so gekommen ist. Viele Sachen, die PK haben können haben eben auch Adoptivkinder haben. Osteuropa - ganz viel FAS, wie schon beschrieben. Und dann stehst Du da. Aber ich fühle mich tatsächlich sicherer mit dem Status der PK als PK, da ja doch einiges sein kann. Das war mir früher gar nicht so sehr bewußt. Ich hoffe trotzdem, dass wir unsere PK eines Tages adoptieren können.

In dem Fall der genannten Familie, denke ich, dass eine gehörige Portion Naivität dabei war. Vielleicht auch nicht, und sie waren mit der Extremität schlicht überfordert.In anderen Ländern, wie den USA übrigens nicht unüblich, dass Menschen relativ naiv oder aus christlicher Nächstenliebe Kinder aus dem Ausland adoptieren. Dort wird viel mehr adoptiert. Es geht häufig auch gut. Wir leben ja in einer sehr privilegierten Welt in unseren Ländern.
Auf das Geld zu schauen, kann man dem Paar sicherlich nicht unterstellen, da eine Auslandsadoption teuer ist und natürlich auch kein Pflegegeld gezahlt wird.
200.00 Euro wären ja für die meisten Familien nicht schaffbar zu zahlen.

Es ist schrecklich für das Kind, kann aber auch sein, dass das Leben dort unter diesen Umständen auch schrecklich ist.

Was wäre denn, wenn dieses Kind ein Pflegekind gewesen wäre? Sie hätten viel mehr Hilfe bekommen und es wäre wohl ins Kinderheim gekommen letztendlich. Ist ja aber eine andere Ausgangsposition, da sie ja das Kind erst nach Deutschland geholt haben.

Was ich damit sagen will - vielleicht ist es doch nicht so einfach wie in diesem Artikel beschrieben.
25.10.2019 09:33 Löwenherz8 ist offline Beiträge von Löwenherz8 suchen Nehmen Sie Löwenherz8 in Ihre Freundesliste auf
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Prysseliese Prysseliese ist weiblich
Trotzkopf



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So einfach wie wie es sich in dem Artikel liest, ist es mit Sicherheit nicht.
Du schreibst, ihr habt den Weg über eine Auslandsadoptonsvermittlungsorganisation gemacht und seid dort umfassend geprüft, informiert und vorbereitet worden.
Das Paar aus dem Artikel hat aber offenbar nicht über eine solche Organisation adoptiert, sondern über das LJA. Ob und wie dieses LJA Vermittlungen durchführt, weiß ich nicht. Ich habe aber Erfahrungen mir einem gescheiterten Auslandsadoptionsversuch über ein anderes LJA. Das LJA hat uns damals mitgeteilt, es vermittelt nicht, wir können aber - nach Anerkennung durch das örtliche JA Kontakt mit einer vermittelnden Stelle im Herkunftsland aufnehmen und nach einemKindervorschlag fragen. Das haben wir dann gemacht. Das LJA prüfte alle Unterlsgen, die mussten dann von einem vom LJA benannten vereidigten Übersetzer übersetzt, beglaubigt und überbeglaubigt werden. Dann wurden die Unterlagen an die zuständige Behörde i m Herkunftsland geschickt.
Das LJA hat weder uns persönlich überprüft noch sich mit der vermittelnden Stelle im Herkunftsländ näher befasst, lediglich die schriftlichen Dokumente überprüft, ob alles formal korrekt ist. Wenn das bei dem Paar ähnlich lief, kann ich nachvollziehen, wie eine solche Situation entstehen kann. Wir sind damals auch sehr naiv rangegangen und würden es nicht mehr so machen und auch niemandem raten. Uns wurden damals widersprüchliche Angaben über die Herkunft des Kindes gemacht. Auf Nachfragen wurde uns gesagt, wir sollen mit der Fragerei aufhören, sonst gefährden wir die Adoption. Als wir mitteilen konnten, dass unsere Unterlagen nun geprüft sind und an die Behörde im Land geschickt werden, hieß es, es gäbe da Probleme. Wir könnten das betreffende Kind nicht mehr adoptieren. Auf die Frage nach dem Grund hieß es, es sei krank. Auf weiteres Nachfragen stellte sich dann heraus: "Unser" Kind war inzwischen in ein anderes europäisches Land vermittelt worden. Es wurde wohl parallel zu uns noch anderen Bewerbern vorgeschlagen und die dortigen Behörden waren wohl schneller... Sie boten uns einen neuen Kindervorschlag an, wir brachen das Verfahren dann aber ab, da wir kein Vertrauen mehr hatten. Uns kam inzwischen einiges merkwürdig vor und wir bekamen von dritter Seite Informatuonen über die vermittelndende Stelle, die uns in dem Entschluss bestärkten, davon lieber Abstand zu nehmen.
Will sagen: Wenn man nicht über eine seriöse Vermittlungsorganisation geht, kann alles Mögliche passieren, aber das durchblickt man am Anfang nicht unbedingt.
Unsere Geschichte ist viele Jahre her.
Das Kind hat hoffentlich trotzdem eine gute Familie gefunden und durfte liebevoll und gut behütet aufwachsen ...
25.10.2019 11:14 Prysseliese ist offline Beiträge von Prysseliese suchen Nehmen Sie Prysseliese in Ihre Freundesliste auf
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miwi miwi ist männlich
immer für Euch da


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Hi,

danke für die Infos Prysseliese.

LG
Michael

__________________
25 Jahre Pflegeeltern und nichts hat sich seitdem für die PE verbessert
Es tut so weh

25.10.2019 15:49 miwi ist offline E-Mail an miwi senden Homepage von miwi Beiträge von miwi suchen Nehmen Sie miwi in Ihre Freundesliste auf

angelsvoice angelsvoice ist weiblich
Realschüler


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Ich finde es toll das ihr darüber berichtet habt Daumen

Meine Schwiegermutter (mittlerweile 70 Jahre alt) ist mit ihren Geschwistern im Heim aufgewachsen. FAS, ADHS o. ä haben alle nicht. Es war einfach so, dass ihr Mutter krank war und daran gestorben ist und ihr Vater ab dem Zeitpunkt als Witwer gesoffen hat und sich danach erhängt hat. Punkt. Die Kinder insgesamt 4 Stück kamen ins Heim. Und so begann unsere Geschichte. Wir hatten einen Zeitungsartikel gelesen mit "Pflegeeltern gesucht". Wir waren am Info Abend, da wurde übrigens nichts über FAS, ADHS, Asberger, Bindungsstörung o. ä erzählt. Nur - BK mit den LE gehören dazu. Wir nahmen die Papiere zum ausfüllen mit, wurden überprüft, fuhren in Urlaub und wurden dann direkt belegt. Eigentlich waren wir noch nicht mal aus dem Urlaub zu Hause. Denn das Telefon klingelte heiß. Vom Anruf bis zum Einzug 1 Stunde. Also nix mit Seminaren, Schulungen o. ä.
Ja liebe Forenmitglieder so kann es auch gehen. Nicht alle Ämter sind so gewissenhaft, nicht alle PE so gut informiert und nein - wir zumindest gingen schon etwas blauäugig in die Pflege. Wir bereuen nichts, nur so dieses ihr hättet euch doch vorher mal gut informieren müssen, wissen was kommt... bla, bla geht mir auf den Sa.. Da sind dringend bitte auch die Ämter gefordert zu informieren, schließlich sind sie der erfahrene Part, nicht die Neubewerber Pflegeeltern.
25.10.2019 16:04 angelsvoice ist offline Beiträge von angelsvoice suchen Nehmen Sie angelsvoice in Ihre Freundesliste auf
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Prysseliese Prysseliese ist weiblich
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Hallo Angelsvoice, eine solche Art der Hoppla-Hopp-Vermittlung sehe ich aber auch problematisch. So etwas kann gut gehen - oder in einer Katastrophe enden.
Ich halte schon eine gründliche Vorbereitung der Pflege- oder Adoptionsbewerber mit Seminaren und eine sorgfältige Anbahnung für erforderlich.

Bei dem Fall mit dem thailändischen Mädchen sehe ich schon auch ein Versagen bzw. unverantwortliches Verhalten der beteiligten Stellen und Behörden.
Allerdings sehe ich einen Großteil der Verantwortung schon bei den Bewerbern selbst.

Selbstverständlich müssen die Jugendämter vernünftig informieren, sowohl allgemein über alle möglichen Aspekte einer Adoption als auch bei der Vermittlung über die Gegebenheiten bei dem vorgeschlagenen Kind.

Aber ich habe aus Beobachtungen auf Bewerberseminaren und in Foren den Eindruck, dass viele Bewerber dazu neigen, das zu hören, was sie hören wollen und Informationen, die ihnen nicht gefallen, auszublenden oder zu relativieren.

Beispiele:
- In einem Seminar für Pflegebewerber wird ausführlich über FAS informiert und das viele Pflegekinder betroffen sind. Danach unterhalten sich mehrere Bewerber: "Von diesem FAS habe ich ja noch nie etwas gehört."
"Ich habe das Gefühl, die wollen uns dazu überreden, so ein Kind aufzunehmen, aber das kommt für uns nicht in Frage."
- In einem Adoptionsforum schreiben Bewerber häufig: "Behinderungen (oder auch: FAS, Kinder von drogenabhängigen Eltern, ...) haben wir ausgeschlossen - und scheinen zu erwarten, dann ein garantiert und für alle Zeiten gesundes Kind vermittelt zu bekommen, sie haben es ja so "bestellt".
- Wenn Adoptions- oder Pflegebewerber darauf hingewiesen werden, dass Adoptiv- und Pflegekinder häufig einen "Rucksack" mit vielen Problemen mitbringen, kommen häufig argumente wie: "Aber meine Tante hat ein Adoptivkind, das geht aufs Gymnasium" o.ä.


Die Haltung der Adoptiveltern aus dem Artikel: Wir nehmen das Kind mal auf Probe zu uns und wenn wir uns dem dann doch nicht gewachsen fühlen, soll sich das Jugendamt kümmern und der Staat bezahlen, so ist das finanzielle Risiko für uns überschaubar - da fehlen mir die Worte.

Zum Argument "die Adoption war noch nicht vollzogen, es war noch Adoptionspflege": Die Adoptionspflege ist nach meinem Verständnis keine "Probezeit" mit dem Vorbehalt der Rückgabe des Kindes. Mit der Aufnahme in Adoptionspflege ist eigentlich der Schritt der Annahme als Kind schon vollzogen, der gerichtliche Adoptionsbeschluss ist lediglich der letzte formale Schritt.

Wir haben unsere Tochter vom Tag ihres Einzugs an als unsere Adoptivtochter betrachtet und bezeichnet, nicht als Adoptivpflegekind auf Probe.
25.10.2019 23:47 Prysseliese ist offline Beiträge von Prysseliese suchen Nehmen Sie Prysseliese in Ihre Freundesliste auf
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Prysseliese Prysseliese ist weiblich
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Zitat:
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Die Einreise nach Deutschland war 2014. Das Mädchen ist laut Presseberichten heute 11 Jahre alt und lebt in einem Kinderheim in Deutschland.
Welche Staatsangehörigkeit es jetzt hat uns was für einen Aufenthaltstatus, weiß ich nicht.
Dazu habe ich auch nichts gefunden.
27.10.2019 08:41 Prysseliese ist offline Beiträge von Prysseliese suchen Nehmen Sie Prysseliese in Ihre Freundesliste auf
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Braun Braun ist weiblich
Doktor


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Wenn dieses Kind adoptiert wurde,hat es die deutsche Staatsbürgerschaft.
Nach unseren Gesetzen kann eine Adoption nicht rückgängig gemacht werden.
Weder durch den der adoptiert ,noch durch den Adoptierten.
Eben deshalb sollen die ADO Eltern jetzt für die Heimunterbringung zahlen.
Eine Adoption sollte immer gut überlegt sein.
Auch und gerade wenn man als PE ein niedliches kleines Baby bekommt !
Das kann sich zu einem Erwachsenen entwickeln, der zeitlebens Betreuung und Hilfe brauch und liegt man dann nicht unter der heranziehbaren Einkommensgrenze , wird man zur Kasse gebeten.

__________________
HB
____________________

Falls Du denkst das Leben ist ein Theater,
dann spiele darin eine Rolle die Dir Spaß macht.
27.10.2019 08:58 Braun ist offline E-Mail an Braun senden Beiträge von Braun suchen Nehmen Sie Braun in Ihre Freundesliste auf
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Prysseliese Prysseliese ist weiblich
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Zitat:
Original von Braun
Wenn dieses Kind adoptiert wurde,hat es die deutsche Staatsbürgerschaft.
Nach unseren Gesetzen kann eine Adoption nicht rückgängig gemacht werden.


Die Adoption war laut den Berichten zumindest nach deutschem Recht noch nicht vollzogen, es ist von "Adoptionspflege" die Rede.
Nach dem, was ich über Auslandsadoptionen weiß, vermute ich, dass das Kind vor einem thailändischen Geicht nach thailändischen Gesetz bereis adoptiert worden war. Das weiß ich aber nicht und es geht aus den Berichten, die ich gelesen habe, nicht hervor.
Die deutsche Staatsangehörigkeit bekommt ein Adoptivkind meines Wissens erst, wenn die (Nach-)Adoption vor einem deutschen Gericht vollzogen ist.
Ich erinnere mich an einen ähnlichen " Fall" vor ein paar Jahren (vielleicht ist es sogar diedmselbe Geschichte, es ging, wenn ich mich recht erinnere, auch um ein thailändisches Kind). Da hieß es, wenn ich mich recht erinnere, das Kind gelte nun als staatenlos.

Dieser Beitrag wurde 1 mal editiert, zum letzten Mal von Prysseliese: 27.10.2019 09:35.

27.10.2019 09:34 Prysseliese ist offline Beiträge von Prysseliese suchen Nehmen Sie Prysseliese in Ihre Freundesliste auf
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Braun Braun ist weiblich
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Im Grunde ist das fürs Kind egal.Das wurde entwurzelt und abgeschoben.
Ist weder hier noch dort zu hause oder auch nur willkommen.

__________________
HB
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dann spiele darin eine Rolle die Dir Spaß macht.
27.10.2019 10:53 Braun ist offline E-Mail an Braun senden Beiträge von Braun suchen Nehmen Sie Braun in Ihre Freundesliste auf
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charly78sabine charly78sabine ist weiblich
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In dem Artikel steht doch, dass sie das Kind nicht adoptiert haben. Sie waren bestimmt noch in der Phase der Adoptionspflege. Das Jugendamt hat das Kind herausgenommen. Die Eltern, die das Kind adoptieren wollten, sind vorher einen Vertrag mit dem Jugendamt eingegangen und haben etwas unterschrieben wegen den Kosten und mussten auch als geeignet eingestuft worden sein. Seltsam finde ich, dass erst nach Jahren von Seiten des Jugendamtes diese Kosten gefordert werden. Normalerweise müssten sie nicht bezahlen, da sie das Kind nicht adoptiert haben also immer gut schauen was man leichtgläubig beim Jugendamt unterschreibt.
Das Kind hätte seit einigen Jahren in eine Pflegefamilie vermittelt werden können, aber voraussichtlich ist sie so schwierig sonst hätte das Jugendamt dieses ja jederzeit veranlassen können oder andere geeignete Adoptiveltern suchen können. Die Begründung, dass das Kind bereits beim Kennenlernen auffällig war und sie von daher wussten worauf sie sich einließen, finde ich erschreckend. Voraussichtlich hat man doch zuerst einmal die Hoffnung, dass sich das Verhalten durch Liebe, Geborgenheit verbessert und man ja für das Kind fremd ist.
In unserem Jugendamt ist es so, dass angehende Pflegeeltern nicht vorbereitet werden und auch keine Seminare zur Aufklärung stattfinden.
Wir haben sehr schlechte Erfahrungen in der Pflegschaft mit unserem hiesigen Jugendamt gemacht, sind aber damals von unserer Vermittlungsgesellschaft bezüglich Adoption auf Seminare gewesen und wurden auf Probleme die sein können, vorbereitet.
28.10.2019 00:01 charly78sabine ist offline E-Mail an charly78sabine senden Beiträge von charly78sabine suchen Nehmen Sie charly78sabine in Ihre Freundesliste auf
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