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rennmaus
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Zitat:
Original von KUH-VADIS

wie sich die Ansichten doch ändern können, wenn man sich selbst ein Bild von der gesamten Situation gemacht hat



Ich habe den Film damals gar nicht als No-Go abgetan.
ich bin sogar ins Kino gegangen.
07.05.2019 10:48 rennmaus ist offline Beiträge von rennmaus suchen Nehmen Sie rennmaus in Ihre Freundesliste auf
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rennmaus
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Zitat:
Original von KleinerKlabauter
Es ging im Film gar nicht um "schwer erziehbare" Kinder. "Ältere" Kinder (von ca. 4-7 Jahren) mit Verhaltensauffälligkeiten wurden nur für Sekunden gezeigt.
.


ich vermute, dass diesen Film jede mit der eigenen selektiven Wahrnehmung sieht und danach beurteilt. Vielleicht fällt mein Urteil positiver aus, weil ich gerade die Arbeit mit älteren Kindern, zum Beispiel mit dem Mädchen im Vorschulalter, das nicht laufen wollte, als wirkungsvoll und zugleich wertschätzend beobachtet habe. Ich habe es deshalb auch nicht so empfunden, dass ältere Kinder nur wenige Sekunden gezeigt wurde. Da müsste ich jetzt den Film mal mit der Stoppuhr anschauen.

Sicherlich auch deshalb, weil ich darauf mein besonderes Augenmerk gelegt habe, da ich hauptsächlich mit solchen Kindern befasst bin, und hier als Leiterin einer Schulklasse zusammen mit den Mitschülern eben oft die Folgen eines unsicher-vermeidenden Erziehungsverhaltens weniger Eltern ausbade.

Meine Kollegin, mit Kleinkind und gerade zweitschwanger, meldete zurück, dass sie für die Schule viel wirkungsvolles gesehen hätte, was sie so voll unterstütze. Als Mama könne sie die Reaktionen der Mamas auf den Trennungsschmerz verstehen, als Erzieherin in der Krippe habe sie dagegen zahlreiche Kinder erlebt, die sich beim Bringen (auch nach der Eingewöhnung) gebährdeten wie Wahnsinnige, und eine Minute nach dem Abschied begeistert mit anderen spielten.

Ich denke, ich müsste den Film mehrmals sehen, um wirklich ein differenziertes Urteil abgeben zu können. ich finde der Film lässt vieles offen. Und um ein Urteil über die Klinik abgeben zu können, dürfte ein Film schon gar nicht ausreichen. In der Erziehung gibt es doch nicht nur schwarz und weiß. Und sicherlich in dieser Klinik auch nicht!

Dieser Beitrag wurde 2 mal editiert, zum letzten Mal von rennmaus: 07.05.2019 11:25.

07.05.2019 11:20 rennmaus ist offline Beiträge von rennmaus suchen Nehmen Sie rennmaus in Ihre Freundesliste auf
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Zitat:
Original von rennmaus
Zitat:
Original von KleinerKlabauter
Es ging im Film gar nicht um "schwer erziehbare" Kinder. "Ältere" Kinder (von ca. 4-7 Jahren) mit Verhaltensauffälligkeiten wurden nur für Sekunden gezeigt.
.


ich vermute, dass diesen Film jede mit der eigenen selektiven Wahrnehmung sieht und danach beurteilt. Vielleicht fällt mein Urteil positiver aus, weil ich gerade die Arbeit mit älteren Kindern, zum Beispiel mit dem Mädchen im Vorschulalter, das nicht laufen wollte, als wirkungsvoll und zugleich wertschätzend beobachtet habe. Ich habe es deshalb auch nicht so empfunden, dass ältere Kinder nur wenige Sekunden gezeigt wurde. Da müsste ich jetzt den Film mal mit der Stoppuhr anschauen.


Das war die einzige Schilderung eines älteren Kindes (Vorschulalter), die etwas mehr Raum einnahm, ja. Und ich fand den Umgang mit dem Kind auch wertschätzend und gut.

Den Umgang mit den ganz Kleinen (oft) aber nicht.

Wenn sich ein Kitakind nach einer Minute des Schreiens wieder beruhigt, ist das auch völlig ok.
Im Film wurde aber angegeben, dass man die Kinder eine halbe Stunde schreien lassen würde, da man nur dann sehen könne, ob ein Kind es schafft, sich doch noch zu regulieren.
Ein Kind, dass eine halbe Stunde lang auf sein Schreien keinerlei Reaktion erhält (die Schwestern saßen nur tatenlos ohne Mimik und Gestik daneben, haben nicht - als Ersatz zur Mutter - getröstet oder abgelenkt), gibt irgendwann auf.
Es schreit dann nicht mehr. Aber nicht, weil es "angekommen" ist, sondern weil es gelernt hat, dass Schreien zwecklos ist und dass es keine Hilfe zu erwarten hat.
Diese Kinder sind in der Folge angepasste Kinder, erkranken im Erwachsenenalter aber dann oft an Depressionen etc.
07.05.2019 11:32 KleinerKlabauter ist offline Beiträge von KleinerKlabauter suchen Nehmen Sie KleinerKlabauter in Ihre Freundesliste auf
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Dafür die anderen dann an Anpassungsstörung.
Im Gegensatz zu früher sind die psychiatrischen Kliniken voll mit Jugendlichen, die nicht belastbar sind, kritikunfähig, keine Ausbildung schaffen, Angststörungen haben, narzistisch und persönlichkeitsgestört sind und eine Suchtproblematik haben.
In den Schulen steigt die Zahl der auffälligen, kaum beschulbaren Kinder mit sozial emotionalen Störungen stãndig.

Komischerweise interessiert keinen, warum das so ist.

Und anscheinend sind alle Generationen vor der heutigen Kindererziehung emotionale Krüppel und unfãhige Menschen.

Es ist sicher richtig, daß Babys Nähe, Zuwendung und Bedürfnisdbefriedigung zum Überleben brauchen.
Das ist keine neue Erkenntnis, das hab ich schon vor über 40 Jahren in meiner Ausbildung gelernt.
Ich habe meine Kinder auch in meinem Bett schlafen lassen, sie nicht schreien lassen, mich mit ihnen beschäftigt.
Ich war zu Hause und sie sind erst mit 3 in den Kindergarten gegangen.
Aber heute schafft kaum einer noch den Übergang vom Baby zum Kleinkind und dann zum Schulkind.
Kinder lernen nicht mehr, ihre Bedürfnisse irgendwann aufzuschieben und sich zu regulieren.
Mir tun bei dieser verqueren Erziehung nur die Kinder leid.

__________________
Kinder sind wie Schmetterlinge im Wind,manche fliegen höher und besser als andere,aber alle fliegen,so gut sie eben können.Sie sollten nicht um die Wette fliegen müssen ,denn
Jeder ist einzigartig
Jeder ist speziell
Und alle wunderschön

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07.05.2019 11:56 putzig55 ist offline E-Mail an putzig55 senden Beiträge von putzig55 suchen Nehmen Sie putzig55 in Ihre Freundesliste auf
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KleinerKlabauter
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Zitat:
Original von putzig55

Es ist sicher richtig, daß Babys Nähe, Zuwendung und Bedürgnisdbefruedigung zu um Überleben brauchen.
Das ist keine neue Erkenntnis, das hab ich schon vor über 40 Jahren in meiner Ausbildung gelernt.
Ich habe meine Kinder auch in meinem Bett schlafen lassen, sie nicht schreien lassen, mich mit ihnen beschäftigt.


Aber genau DAS sollen die Eltern, die in der Klinik Hilfe suchen, NICHT mehr tun.

Babys müssen alleine schlafen und einschlafen, Eltern dürfen nachts auf ihr Rufen und Weinen nicht mehr reagieren.
DAS jedenfalls kann nicht die Lösung sein.

Kein Kind wird zum Tyrann, das im ersten Lebensjahr eine verlässliche Bedürfnisbefriedigung erfahren hat - ganz im Gegenteil.

Die Frage ist, WARUM die Psychiatrien voll sind mit kranken Jugendlichen. Vielleicht liegt es auch an dem großen Druck, den die Gesellschaft und viele Eltern aufbauen? Ein Hauptschulabschluss ist nichts mehr wert, der Nachwuchs muss - komme was wolle -aufs Gymnasium.
Daneben gibt es einfach viel mehr zerrüttete Familien als früher. Mütter sind nicht mehr zuhause, um die Kinder wird sich weniger gekümmert (nicht etwa mehr oder zuviel), sie werden früh fremdbetreut usw.
Ich glaube jedenfalls nicht, dass eine wertschätzende Erziehung, Schuld ist an der "Misere" - eher im Gegenteil.
Das Zeitfenster, in dem ein Säugling Urvertrauen aufbauen kann, ist doch so eng! Wieso ist es zuviel verlangt, während des ersten Jahres als Eltern die eigenen Bedürfnisse hintenan zu stellen für das Kind? Im zweiten und dritten Lebensjahr dann noch bedingt. Das Kind lernt mehr und mehr, dass andere auch Bedürfnisse haben, dass es selbst auch mal Rücksicht nehmen muss.
Ein Kind, dem Rücksicht und Wertschätzung beigebracht wurde, wird diese Wertschätzung und die Rücksicht selbst entwickeln können. Kinder lernen am Modell.

Wir wissen, dass das Gehirn eines kleines Kindes sich noch einige Jahre lang ausbildet. Was das Baby und Kleinstkind erfährt, speichert es im Gehirn ab. Entsprechende Nervenbahnen bilden sich aus.
Wenn ein Säugling die Welt als einen verlässlichen Ort erlebt, weil seine Eltern promt auf sein Rufen reagieren, so prägt das sein Selbst- und Weltbild für das gesamte Leben.
Erlebt ein Säugling oder Kleinstkind, dass niemand reagiert, wenn es schreit, ... dass es unendlich lang rufen und schreien kann (eine halbe Stunde ist für ein kleines Kind eine Ewigkeit), so wird sich dieses unsichere Weltbild der Einsamkeit, Hilflosigkeit und Unberechenbarkeit im Gehirn des Kindes einbrennen.

Und genau diesen Aspekt scheint die Klinik nicht zu beachten.
07.05.2019 12:10 KleinerKlabauter ist offline Beiträge von KleinerKlabauter suchen Nehmen Sie KleinerKlabauter in Ihre Freundesliste auf
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Talita Talita ist weiblich
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Mein Fünfjähriger trinkt abends beim Vorlesen noch ein Fläschchen.
Was ist daran schlimm?
(Zähne putzen tun wir hinterher)

__________________
Talita

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07.05.2019 12:13 Talita ist offline E-Mail an Talita senden Homepage von Talita Beiträge von Talita suchen Nehmen Sie Talita in Ihre Freundesliste auf
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Geht es um Babys oder um Kleinkinder bzw Kinder?

Ich erlebe es hier eben in meinem Umfeld, dass die Eltern eben nicht sehen, wann das Kind diese unmittelbare Bedürfnisbefriedigung nicht mehr braucht, sondern lernen sollte, seine Bedürfnisse anzupassen.
Hier gegenüber wohnen Eltern, die um 21.00h hier geklingelt haben, weil ihr 5jähriger Sohn jetzt das Bedürfnis hatte, mit den Autos meines PS zu spielen.
Das Kind ist jetzt im 4.Kindergarten,weil alle Kindergärten ja nicht richtig auf die Bedürfnisse des "autarken" Kindes eingehen wollen.
Das ist für mich ein Beispiel dieses völlig verqueren Erziehungsstils.
Die Eltern sind gut gebildet und wollen das Beste.
Der Vater arbeitet im Homeofgice, weil die Mutter allein mit dem Kind völlig überfordert ist.
Muss der Vater ins Büro, reisen die Großeltern an.
Und dann passieren halt so Sachen, dass 3 Erwachsene bei minus 5 Grad mit einer Jacke draußen dem Kind hinterherrennen und es bitten, eine Jacke anzuziehen und das circa 1h lang.

__________________
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07.05.2019 12:27 putzig55 ist offline E-Mail an putzig55 senden Beiträge von putzig55 suchen Nehmen Sie putzig55 in Ihre Freundesliste auf
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KUH-VADIS
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Zitat:
Original von Talita
Mein Fünfjähriger trinkt abends beim Vorlesen noch ein Fläschchen.
Was ist daran schlimm?
(Zähne putzen tun wir hinterher)


solange es nicht 4 in der Nacht sein müssen, sicher nichts

meine Cousine hat sich mehrmals bei mir beschwert, dass ihr 4 jähriger Junge bei Tisch nichts isst.

auf meine Bemerkung, dass er ja auch die ganze Zeit (aber wirklich immer) mit der Kaba-Flasche in der Hand rumläuft meinte sie: "ja,von irgendwas muss er ja leben." verwirrt verwirrt

ich hatte ebenso mal ein BRPKind (schon etwas älter)--da sagten mir die LE, das Kind isst nur, wenn man Youtube Videos vorspielt und mit singt Schreck
da ich mit diesem Kind sowieso ganz eng an die Kinderklinik angebunden war, vereinbarte ich mit dem Kinderarzt dies nicht zu tun.....schon am 3. Tag hatte das Kind keine Probleme mehr ganz "normal" bei uns mit zu essen (die ersten beiden Tage waren allerdings wirklich kein "Zucker schlecken", weder für das Kind noch für uns Zerknirscht )

__________________
kuh-vadis
07.05.2019 12:34 KUH-VADIS ist offline Beiträge von KUH-VADIS suchen Nehmen Sie KUH-VADIS in Ihre Freundesliste auf
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Andreja
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Themenstarter Thema begonnen von Andreja

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Der Arzt hat ja recht.
Kinder treiben es immer so weit, wie man sie lässt.
PS (5) z.B. hat abends im Bett einmal nach einem Schluck Wasser gefragt und ihn natürlich bekommen.
Am Tag darauf wollte er wieder ein Schlückchen Wasser.
Um 22.00 Uhr hatte er nochmal Durst.
Am dritten Tag hatte er schon drei Mal in er Nacht Durst.
Dann habe ich einen Schnitt gemacht und ihm abends VOR dem In's-Bett-bringen nochmal Wasser angeboten und gesagt, im Bett gibt es nichts mehr.
Er hat trotzdem noch zweimal gerufen.
Am nächsten Tag nicht mehr.
Hätte ich es laufen lassen, hätte er sicher auch zwanzig Mal nachts gerufen.
Und dann nicht geschlafen.
Dann wäre es mir schlecht gegangen, ihm aber auch.

__________________
Draco dormiens numquam titillandus
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Multimum
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Zitat:
Original von Andreja

Hätte ich es laufen lassen, hätte er sicher auch zwanzig Mal nachts gerufen.
Und dann nicht geschlafen.
Dann wäre es mir schlecht gegangen, ihm aber auch.


Ganz genau, und DAS muss man erkennen.


Zitat:
Babys müssen alleine schlafen und einschlafen, Eltern dürfen nachts auf ihr Rufen und Weinen nicht mehr reagieren.
DAS jedenfalls kann nicht die Lösung sein.


Das stimmt doch SO nicht,

1. waren es keine Babies.

2. hat niemand gesagt dass man auf Weinen von Kindern nicht reagieren soll. Es gibt aber den ( immer wieder erwähnten ) Unterschied von NOT ( wo selbstverständlich reagiert werden muss) und Strategie.

Das Kind was weder Blumenkohl noch Broccoli essen wollte hatte doch in keinster Weise NOT...es hatte eine perfekte Strategie die Mutter zu kontrollieren und zu kommandieren.

Wenn nichts hilft kommt " aua das tut weh " <--- tut es nicht, es ist Taktik, weil vorher schon ....ich will...ich will nicht....ich will doch....hauen....heulen....ich will essen.....ausgeschöpft war.

Muss dieses arme Kind nun hungern ?


Zitat:
Mein Fünfjähriger trinkt abends beim Vorlesen noch ein Fläschchen.
Was ist daran schlimm?


Siehst du keinen Unterschied zu 4 Flaschen nachts ?

__________________
Nett kann ich auch ...bringt aber nix !
07.05.2019 13:19 Multimum ist online Beiträge von Multimum suchen Nehmen Sie Multimum in Ihre Freundesliste auf
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KleinerKlabauter
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Zitat:
Original von putzig55
Geht es um Babys oder um Kleinkinder bzw Kinder?

Ich erlebe es hier eben in meinem Umfeld, dass die Eltern eben nicht sehen, wann das Kind diese unmittelbare Bedürfnisbefriedigung nicht mehr braucht, sondern lernen sollte, seine Bedürfnisse anzupassen.


verwirrt

Das ist kein Bedürfnis, sondern eine Laune. Und die Eltern, sorry, scheinen nicht ganz richtig zu ticken, wenn sie ernsthaft abends bei euch klingeln deswegen.
07.05.2019 13:21 KleinerKlabauter ist offline Beiträge von KleinerKlabauter suchen Nehmen Sie KleinerKlabauter in Ihre Freundesliste auf
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Zitat:
Original von Andreja
Der Arzt hat ja recht.
Kinder treiben es immer so weit, wie man sie lässt.
PS (5) z.B. hat abends im Bett einmal nach einem Schluck Wasser gefragt und ihn natürlich bekommen.
Am Tag darauf wollte er wieder ein Schlückchen Wasser.
Um 22.00 Uhr hatte er nochmal Durst.
Am dritten Tag hatte er schon drei Mal in er Nacht Durst.
Dann habe ich einen Schnitt gemacht und ihm abends VOR dem In's-Bett-bringen nochmal Wasser angeboten und gesagt, im Bett gibt es nichts mehr.
Er hat trotzdem noch zweimal gerufen.
Am nächsten Tag nicht mehr.
Hätte ich es laufen lassen, hätte er sicher auch zwanzig Mal nachts gerufen.
Und dann nicht geschlafen.
Dann wäre es mir schlecht gegangen, ihm aber auch.


Jeder normal denkende Erwachsene würde so handeln. Das Kind ist 5 und hat seine Grenzen ausgetestet.
Ich würde es ebenso machen. Hätte ich das Gefühl, dass das Kind wirklich außergewöhnlich viel Durst hat in der Nacht, würde ich ihm eine Wasserflasche ans Bett stellen. Oder das Kind darauf hinweisen, dass es nachts im Bad trinken kann.

Letztlich muss man doch aber jedes Kind individuell sehen.
Mein 2,5-jähriges Kind verlangt, während eines Wachstumsschubs, nachts auch noch ab und zu eine Milchflasche. Wenn ich diese dem Kind nicht gebe (weil es jetzt schon groß ist und ich da nicht mehr so gerne aufstehe nachts), so liegt es mehrere Stunden nachts wach, kommt nicht zur Ruhe und quält sich sichtlich.
Ich werde dadurch auch immer wieder wach.
Also macht es in dem Fall mehr Sinn, dem Kind das (echte) Bedürfnis zu erfüllen (es hat dann wirklich nachts Hunger). Das Kind schläft dann direkt danach wieder ein, und alle sind morgens ausgeschlafen und zufrieden.

Für die Klinik wäre das ein NoGo. Alle Kinder werden über einen Kamm geschert, es wird nicht individuell geschaut, was das einzelne Kind braucht.
07.05.2019 13:32 KleinerKlabauter ist offline Beiträge von KleinerKlabauter suchen Nehmen Sie KleinerKlabauter in Ihre Freundesliste auf
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Zitat:
Original von Multimum



Das stimmt doch SO nicht,

1. waren es keine Babies.



Dann schau den Film nochmal an. Die jüngste Patientin war 4 oder 5 Monate alt und wurde gebracht, weil sie nachts mehrfach aufwachte.

Dieser Beitrag wurde 1 mal editiert, zum letzten Mal von KleinerKlabauter: 07.05.2019 13:36.

07.05.2019 13:36 KleinerKlabauter ist offline Beiträge von KleinerKlabauter suchen Nehmen Sie KleinerKlabauter in Ihre Freundesliste auf
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Themenstarter Thema begonnen von Andreja

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Das Baby wurde nachts gefüttert. Mehrmals.
Aber nicht hochgenommen und bespaßt...

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07.05.2019 13:42 Andreja ist offline E-Mail an Andreja senden Beiträge von Andreja suchen Nehmen Sie Andreja in Ihre Freundesliste auf
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rennmaus
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Zitat:
Original von KleinerKlabauter
[quote]Original von putzig55


Aber genau DAS sollen die Eltern, die in der Klinik Hilfe suchen, NICHT mehr tun.

Babys müssen alleine schlafen und einschlafen, Eltern dürfen nachts auf ihr Rufen und Weinen nicht mehr reagieren.
DAS jedenfalls kann nicht die Lösung sein.

.


Danach wurde im Nachgespräch, das ich im Anschluss an die Kinoausstrahlung besuchen konnte, gefragt, und es wurde ausdrücklich drauf hingewiesen, dass dies nicht Ziel ist. Vielmehr gab es nach 2 Wochen Aufenthalt das Angebot auch am Schlaftraining teilzunehmen, wobei die Hauptbezugsperson des kindes im Betreuungsteam Nachdienst hatte. Sie war die ganze Nacht in der Nähe nahm und tröstete das Kind bei Bedarf. Das Schlaftraining wurde Familien angeboten, bei denen die Schlafsituation so desolat war, dass die Familien überlegten, ihr Kind in Obhut zu geben. Die Eltern konnten anschließend in einem Video sehen, dass es dem Kind möglich war im Dunkeln zu schlafen, und dass das Kind sich selbst beruhigte, wenn nicht bei jedem kleinsten Muckser sofort eine Reaktion gezeigt wurde. Es wurde aber auch kein Kind nachts eine halbe Stunde schreien gelassen, und es wurde den Eltern nicht als güstiges Erziehunsgverhalten verkauft so zu handeln.

Übrigens hatte ich das Kind, das im Film in seinem Gitterbettchen ins Schlaftraining geschoben wurde, auf ca. 15 Monate und nicht als Baby eingeschätzt, da es in einer anderen Szene schon laufen konnte verwirrt

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rennmaus
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Zitat:
Original von KleinerKlabauter
[quote]Original von rennmaus
[quote]Original von KleinerKlabauter

Das war die einzige Schilderung eines älteren Kindes (Vorschulalter), die etwas mehr Raum einnahm, ja. Und ich fand den Umgang mit dem Kind auch wertschätzend und gut.

Den Umgang mit den ganz Kleinen (oft) aber nicht.

Wenn sich ein Kitakind nach einer Minute des Schreiens wieder beruhigt, ist das auch völlig ok.
Im Film wurde aber angegeben, dass man die Kinder eine halbe Stunde schreien lassen würde, da man nur dann sehen könne, ob ein Kind es schafft, sich doch noch zu regulieren.
Ein Kind, dass eine halbe Stunde lang auf sein Schreien keinerlei Reaktion erhält (die Schwestern saßen nur tatenlos ohne Mimik und Gestik daneben, haben nicht - als Ersatz zur Mutter - getröstet oder abgelenkt), gibt irgendwann auf.
Es schreit dann nicht mehr. Aber nicht, weil es "angekommen" ist, sondern weil es gelernt hat, dass Schreien zwecklos ist und dass es keine Hilfe zu erwarten hat.
Diese Kinder sind in der Folge angepasste Kinder, erkranken im Erwachsenenalter aber dann oft an Depressionen etc.


ich kann mich noch mindestens an das Kind erinnern, das ausschließlich ein ganz bestimmtes Nahrungsmittel konsumierte und lernte, auch mal Gemüse zu essen - oder war das die gleiche?

Dass mit dem halbstündigen Schreienlassen sehe ich, so wie du es schilderst, auch kritisch. Wie gesagt, ich müsste den Film dazu nochmal ansehen, daran kann ich mich nicht erinnern.
07.05.2019 13:51 rennmaus ist offline Beiträge von rennmaus suchen Nehmen Sie rennmaus in Ihre Freundesliste auf
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Eines der Kinder war ein wirklich noch kleiner Säugling (ich nehme an, noch vor dem Krabbelalter), wurde aber nur relativ kurz gezeigt.
07.05.2019 13:52 KleinerKlabauter ist offline Beiträge von KleinerKlabauter suchen Nehmen Sie KleinerKlabauter in Ihre Freundesliste auf
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Zitat:
Original von KleinerKlabauter

Letztlich muss man doch aber jedes Kind individuell sehen.
Mein 2,5-jähriges Kind verlangt, während eines Wachstumsschubs, nachts auch noch ab und zu eine Milchflasche. Wenn ich diese dem Kind nicht gebe (weil es jetzt schon groß ist und ich da nicht mehr so gerne aufstehe nachts), so liegt es mehrere Stunden nachts wach, kommt nicht zur Ruhe und quält sich sichtlich.
Ich werde dadurch auch immer wieder wach.
Also macht es in dem Fall mehr Sinn, dem Kind das (echte) Bedürfnis zu erfüllen (es hat dann wirklich nachts Hunger). Das Kind schläft dann direkt danach wieder ein, und alle sind morgens ausgeschlafen und zufrieden.

Für die Klinik wäre das ein NoGo. Alle Kinder werden über einen Kamm geschert, es wird nicht individuell geschaut, was das einzelne Kind braucht.


Ja, man muss jedes Kind individuell sehen. Ich würde ähnlich handeln wie du, weil ich weiß, dass es Phasen nächtlichen Aufwachens immer wieder gibt. Ich wäre mit meinem Kind aber auch nicht in der Klinik gelandet, weil ich nie die Notwendigkeit verspürte an solch einer therapie teilzunehmen (und mein baby war Schreibaby!).

Ich habe es an anderer Stelle geschrieben: Wir, die wir uns in diesem Forum tummeln, sind in der Regel selbstkritisch, bringen überdurchschnittliche Ressourcen mit und setzen intuitiv Grenzen, da sonst längst die Grenzen unserer Belastungsfähigkeit überschritten wären.

Hier handelte es sich um Eltern, die auf kleinste Äußerungen ihres (leiblichen) Kindes mit immer mehr und vorschnellerer Bedürfnisbefriedigung reagierten, und die sich mit ihren Kindern dadurch in einen Strudel hineinbegeben haben, der nur in Überforderung enden konnte.

Ich habe keine Ahnung (und es geht aus dem Film auch nicht hervor), ob der leitende Arzt uns sein Training für unsere frühtraumatisierte Pflegetochter auch empfohlen hätte, weil ich nicht mit ihr dort war, und die Ursachen ihrer Schreierei als Baby nicht in meinem Erziehungsverhalten begründet waren. Dessen waren mein mann und ich uns damals sicher, und dieses Bewusstsein hat uns durch die schwierige Zeit getragen. Falls ich dort gewesen wäre, und er hätte mich aufgenommen und mein kind in sein Schema pressen wollen, wäre ich dankend wieder gegangen. Aber deshalb kann ich nicht beurteilen, ob die Methoden für jedes Kind falsch sind.

Ich arbeite derzeit mit einem Kind, dessen Mutter erzählte mir im Elternegspräch neulich freimütig, sie habe ihrem Kind schon mit 6 Monaten Schokolade gegeben, weil er die halt immer wollte und geschrien hat, bis er Schokolade bekam. ihr könnt euch nicht vorstellen, wie viele blaue Flecken und Kratzer meine Kolleginnen und ich haben, weil wir dem (stark übergewichtigen) Kind täglich nur einen Nachtisch erlauben. Die Ehe steht vor dem Aus, das Jugendamt schlägt ein Heim vor, die Mutter hat eine schwere Depression. Auch nicht die Lösung?! Ich wünschte, ihr hätte schon, als das Kind 6 Monate alt war, jemand beigebracht, dass auf Schreie nicht unbedingt durch Schokolade reagiert werden muss.

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07.05.2019 14:08 rennmaus ist offline Beiträge von rennmaus suchen Nehmen Sie rennmaus in Ihre Freundesliste auf
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Bibichanoum Bibichanoum ist weiblich
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Ich muss sagen, ich fand den Film befremdlich, weil ich überhaupt nicht beurteilen kann, wie ein "normales" Kind funktioniert oder funktionieren sollte.

Wir sind die ersten paar Jahre dauernd hingelaufen, wenn Mausi sich gemeldet hat, eben weil sie erst anfing, überhaupt Bedürfnisse zu äußern und weil sie die ersten 2 Jahre überhaupt keine Bedürfnisse äußern durfte.

Das mit dem sofort reagieren ging einige Zeit so, und je enger die Bindung wurde, desto eher konnte man dann auch sagen, "nee, mach ich nicht, brauchst Du nicht!"

Heute, nach 8 Jahren, ist alles ziemlich normalisiert würde ich sagen, wenn ich das so mit anderen Kindern aus ihrer Klasse vergleiche.

Ich hätte im Film gerne mal gesehen, wie die Kids in der Gruppe ohne Mutter, aber mit Bezugsbetreuuerin gegessen hätten.

Das war bei Mausi damals das Zauberding: alleine aß sie nichts, weil ihre LM und sie Kandidatinnen für die im Film gezeigte Einrichtung waren, und hinterher bei uns aß sie nichts mehr, wenn Erwachsene am Tisch waren.

Erst in der Krippe lief es dann, weil alle anderen Kids hätten ihr ja was wegessen können ...

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"Familie kann man sich aussuchen, Verwandtschaft hat man!" (U.I.)
07.05.2019 15:54 Bibichanoum ist offline E-Mail an Bibichanoum senden Beiträge von Bibichanoum suchen Nehmen Sie Bibichanoum in Ihre Freundesliste auf
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