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Pflegeeltern.de » Das schwarze Brett » Medien » Drei Monate alter Säugling in Babyklappe entdeckt » Hallo Gast [Anmelden|Registrieren]
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Zum Ende der Seite springen Drei Monate alter Säugling in Babyklappe entdeckt
Autor
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Reica Reica ist weiblich
gehört zum Inventar


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Dabei seit: 31.05.2005
Beiträge: 20.946
Bundesland: Rheinland-Pfalz


Drei Monate alter Säugling in Babyklappe entdeckt Diesen Beitrag editieren/löschen Auf diesen Beitrag antworten Zitatantwort auf diesen Beitrag erstellen Diesen Beitrag einem Moderator melden   Zum Anfang der Seite springen

Drei Monate alter Säugling in Babyklappe entdeckt

In einer Babyklappe in Halle ist ein etwa drei bis vier Monate alter Säugling gefunden worden. Der Beigeordnete der Stadt für Jugend und Soziales, Tobias Kogge, sagte, der Säugling sei am 23. Dezember im sogenannten Babynest des städtischen Krankenhauses St. Elisabeth und St. Barbara entdeckt worden. Das Kind sei medizinisch untersucht worden und gesund. Es befinde sich derzeit bei Pflegeeltern.


Kogge spricht von einem ungewöhlichen Fall
Kogge sagte, es sei ungewöhnlich, dass ein so altes Baby in die Klappe gelegt werde. Während bei Müttern, die ihr Neugeborenes .........



weiterlesen, quelle und rechte: http://www.mdr.de/sachsen-anhalt/8090533.html

mehr: http://www.halleforum.de/Halle-Nachricht...abyklappe/29873

__________________
Liebe Grüße von Reica



Wir leben auf Kosten unserer Zukunft.....also auf Kosten unserer Kinder!!!
11.01.2011 06:45 Reica ist offline E-Mail an Reica senden Homepage von Reica Beiträge von Reica suchen Nehmen Sie Reica in Ihre Freundesliste auf AIM-Name von Reica: Reica1
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deanna deanna ist weiblich
Angestellter


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Dabei seit: 21.07.2009
Beiträge: 3.991
Herkunft: kleines Dorf am Ende der Welt


RE: Drei Monate alter Säugling in Babyklappe entdeckt Diesen Beitrag editieren/löschen Auf diesen Beitrag antworten Zitatantwort auf diesen Beitrag erstellen Diesen Beitrag einem Moderator melden   Zum Anfang der Seite springen

Guten Morgen...
jetzt habe ich gerade die Meldung über die Babyklappen gelesen. Auch unsere nächste Stadt hat eine, auch dort wurden Kinder abgegeben, von zweien weiß ich dass sie glücklich und gesund in Adoptivfamilien groß werden.
Ich lese gerade, dass die Babyklappen umstritten sind...sie würden nichts helfen...lest mal den Artikel unter dem , den Reica reingestellt hat. DIe Babyklappen würden das Recht des Wissens um seine eigene Herkunft verletzten..

WIe seht ihr das??? Ich denke, wenn nur ein einziges Kind deswegen am Leben bleibt und einen besseren Weg ins Leben findet sind sie mehr als gerechtfertigt. Es ist eine Möglichkeit für Mütter, anonym ihrem Kind eine Hilfe zu sein. Und keine Mutter tut das leichtfertig. Und man hat die Möglichkeit, das Kind zurückzubekommen. Und Hilfe zu kriegen..

BIn gespannt auf EUre Meinung !

deanna

__________________
Das LEBEN und dazu eine KATZE, das ergibt eine unglaubliche Summe.

Rainer Maria Rilke
11.01.2011 08:28 deanna ist offline E-Mail an deanna senden Beiträge von deanna suchen Nehmen Sie deanna in Ihre Freundesliste auf
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TaTa
unregistriert
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Hart finde ich dass nun Anzeige wegen Kindesaussetzung gemacht wird. Das wird sicher haften bleiben und das nächste Kind wird dann lieber im Wald verbuddelt statt dort hin gebracht???

Ansonsten denke ich manchmal, auch wenn man nicht alles über die eigene Herkunft weiß kann man glücklich werden smile
Lieber so als anders, Babyklappe ist der letzte Ausweg, aber ein sinnvoller.

VlG Tanja
11.01.2011 08:39
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MamaChris
unregistriert
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Da gebe ich dir recht.
Ganz ehrlich, ich hab mich total darüber aufgeregt, dass man eine Anzeige wegen Kindesaussetzung geschaltet hat.
Da gibt jemand ein Kind in die Babyklappe, damit es gut versorgt und gefunden wird. Und die Herren haben nichts besseres zu tun , als eine Anzeige zu schalten. Mein erster Gedanke war, wenn so was bekannt wird, wird in Zukunft auch nicht mehr die Babyklappe genutzt. Sollen sie doch froh sein, wenn die Eltern soviel Verantwortung zeigen und ihr Kind geschützt " aussetzen".
Nein, da schalten sie Anzeigen, regen sich dann aber auf, wenn Mütter ihre Kinder aussetzen und diese erfrieren, weil sie nicht rechtzeitig gefunden werden.Schreck
Ich denke auch diese Eltern werden einen Grund gehabt haben
11.01.2011 08:47
Dieser am 11.01.2011 um 08:47 Uhr verfasste Beitrag gibt nur die Meinung von User MamaChris wieder, nicht die der Boardadministration. Sollte dieser Beitrag Ihre Rechte verletzen bitten wir um Benachrichtigung

peutetre peutetre ist weiblich
ist auch nur ein Mensch ;o)


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Dabei seit: 09.04.2005
Beiträge: 28.211
Bundesland: Nordrhein-Westfalen


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ich muss sagen, dass ich den einwand gegen babyklappen, sie widersprächen dem Recht des Wissens um seine eigene Herkunft nie wirklich nachvollziehen konnte. denn was bitte wiegt denn höher, was ist wichtiger - das recht auf leben oder das recht auf wissen um die herkunft? und ich sehe es wie deanna: wenn nur EIN kind gerettet wird, hat jede babyklappe ihre existenz verdient. mMn gibt es viel zuwenige solche babyklappen.

__________________
Liebe Grüße
Silvia



Mit den Wölfen heulen gilt denen als Ausrede, die mit den Schafen blöken.
Hans Reimann

11.01.2011 09:06 peutetre ist offline E-Mail an peutetre senden Homepage von peutetre Beiträge von peutetre suchen Nehmen Sie peutetre in Ihre Freundesliste auf

HOPE1977
unregistriert
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ich finde babyklappen sind eine tolle sache...klar ist es schwer wenn ein kind evtl nie erfährt wo es her kommt aber die kinder die da reingelegt werden dürfen leben....
und wenn eine mama ein fast vier monate altes kind dort reinlegt dann denke ich muss sie in einer echt verzweifelten situation stecken...
und sie hat so richtig gehandelt und weiss sie kann sich immernoch beim jugendamt melden um zu sagen ich möchte ihn wieder oder um seinen neuen weg zu begleiten.... und diese möglichkeit haben all diese mütter......
lieber tägl. zwei kinder in der babyklappe wie ein totes im jahr....
und das finde ich persönlich wichtiger...kein kind sollte sterben müssen nur weil es grad nicht ins leben passt..
11.01.2011 09:38
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Ele Ele ist weiblich
KiGa-Kind


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Dabei seit: 16.01.2007
Beiträge: 199
Bundesland: Nordrhein-Westfalen


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Ich bin auch ganz klar für die Babyklappen.
Sicher die Frage nach der Herkunft wird sich eines Tages stellen und vielleicht auch für das Kind nicht einfach werden.
Aber es lebt.... und die Eltern können sicher sein, dass es gefunden wird.
Denn es setzt schon eine gewisse Verzweiflung vorraus, sein Kind abzugeben.
So einige Kinder wären vielleicht jetzt nicht mehr am Leben, wenn es diese Babyklappen nicht gäbe.

__________________
Liebe Grüße!
Ele
11.01.2011 10:03 Ele ist offline E-Mail an Ele senden Beiträge von Ele suchen Nehmen Sie Ele in Ihre Freundesliste auf
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Tiziana Tiziana ist weiblich
Wirbelwind



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Dabei seit: 12.10.2008
Beiträge: 216
Bundesland: Nordrhein-Westfalen
Herkunft: Nähe Düsseldorf


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Ich schließe mich eurer Meinung an:
lieber Babyklappe als irgendwo ausgesetzt und erfroren.
Und natürlich ist das Wissen um die eigene Herkunft wichtig, aber wenn es nun mal nicht gegeben ist, dann ist das fürs Kinde sehr sehr schade, aber wenigstens darf es leben!
Und die Anzeige ist für mich echt das Letzte - in diesem blöden Bürokratenstaat aber leider "normal". War ja nicht anders zu erwarten. Da gibt eine Mutter ihr Baby in die Babyklappe anstatt es irgendwo verhungern oder erfrieren zu lassen und wird dafür noch bestraft!Gut, sie hätte es auch zur Adoption freigeben können oder sich ans JA wenden können, aber wir wissen ja nicht in welcher brenzligen Lage sie sich befindet.......

__________________
Liebe Grüße

Tiziana
11.01.2011 10:20 Tiziana ist offline E-Mail an Tiziana senden Beiträge von Tiziana suchen Nehmen Sie Tiziana in Ihre Freundesliste auf
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Yoga Yoga ist weiblich
Trotzkopf


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Dabei seit: 09.10.2008
Beiträge: 169
Bundesland: Sachsen


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Auch ich finde, dass die Einrichtung von Babyklappen eine sehr gute Sache ist. Sicher haben diese schon manches Baby vor dem erfrieren o.ä. gerettet.
Gerade, sein Baby dorthin zu tragen, ist doch eigentlich ein Liebesbeweis der Mutter - wieviel Kraft mag das kosten, sich sein Unvermögen oder die Überforderung einzugestehen?

Und seien wir mal ehrlich - wie schwer haben es manche unserer PK mit der Feststellung ihrer eigenen Herkunft, wo z.B. bei unserem PS nur ein Foto existiert von LM - ansonsten nicht mal eine Erinnerung - rein garnichts.

Aber die Anzeige - da dachte ich immer, diese Mütter sind in einem straffreiem Raum, oder etwa nur, wenn es sich um Neugeborene handelt? Son Unsinn!

LG Yoga

__________________
es grüßt
Yoga
11.01.2011 10:46 Yoga ist offline E-Mail an Yoga senden Beiträge von Yoga suchen Nehmen Sie Yoga in Ihre Freundesliste auf
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Cornelia Cornelia ist weiblich
Teenager


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Dabei seit: 18.09.2007
Beiträge: 854
Bundesland: Sachsen-Anhalt


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och Mensch, da wird noch jemanden Strafe angedroht, der sein Kind eben nicht in Eiseskälte hinter irgendeinen Busch gelegt hat...
ob da die Presse der Polizei die Arbeit abnehmen will?

Ich weiß nicht, was ich davon halten soll.

Genauso wenig kann ich mir vorstellen, dass eine Mutter, die ihr Kind schon 3 Monate bei sich hatte, es so einfach wieder weg gibt. Ob sie es war?
Da werden viele Fragen bleiben...
ob der MZ-Artikel jedoch zur Aufklären beiträgt, bezweifle ich.

Lieber anonym in die Babyklappe gelegt, als erfroren, misshandelt oder ermordet !!!!!!!

Cornelia
11.01.2011 11:02 Cornelia ist offline E-Mail an Cornelia senden Beiträge von Cornelia suchen Nehmen Sie Cornelia in Ihre Freundesliste auf
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Lupo
KiGa-Kind


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Dabei seit: 10.05.2009
Beiträge: 192


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Hallo an alle,

ich bin gegen die Babyklappen.

Die Frauen, die ihre Schwangerschaft verdrängen und verheimlichen und ihr Kind nach der Geburt auf welche Weise auch immer töten befinden sich in einem psychischen Ausnahmezustand- sie wären nicht in der Lage, sich erst einmal darüber zu informieren, wo eine Babyklappe vorhanden ist geschweige denn ihr Kind dort abzulegen. Solch planvolles Vorgehen ist für diese Frauen in dieser Situation gar nicht möglich.

Wer aber in der Lage ist, eine Babyklappe zu nutzen, der ist auch in der Lage, sämtliche anderen Hilfsangebote zu nutzen, die in diesem Land ungewollt schwangeren Frauen zur Verfügung stehen.

Das Kind aber bleibt zurück- seine Herkunft für immer ein Buch mit sieben Siegeln. Sein (moralisches) Recht darauf, zu wissen, woher es kommt, wem es ähnlich sieht, warum es abgegeben wurde....mit Füssen getreten und für nicht wichtig erachtet, denn: "sei froh, dass Du überhaupt lebst!"
Und dass auch noch ganz legal!!!

Die Mutter kann immer ( selbst wenn sie ihr Kind vorher misshandelt hat)zurück, Besuchskontakte einfordern usw., das wisst gerade ihr als Pflegeeltern doch nur zu gut !

Sorry, etwas polemisch geraten.

Grüße,

Lupo
11.01.2011 11:42 Lupo ist offline Beiträge von Lupo suchen Nehmen Sie Lupo in Ihre Freundesliste auf
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Braun Braun ist weiblich
Doktor


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Dabei seit: 13.11.2007
Beiträge: 7.414
Bundesland: Sachsen


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Mag ja durchaus sein,dass Babyklappen nur einem Bruchteil der Kinder das Leben retten.
Aber wenn Du eine tödliche Krankheit hast und Dir Dein Arzt sagt,Du hast eine Überlebenschance von- - sagen wir 10% - wirst Du Dich dann nicht an diesen 10% festhalten und glücklich sein,wenn sie DIR zum Überleben verhelfen?

Was ich sehr bedenklich finde,ist die Strafverfolgung!
Ohne diese wäre vielleicht die Mutter irgendwann bereit,sich zu erkennen zu geben,so aber ganz sicher nicht.
Denn dafür,dass ihr Kind überleben sollte,droht ihr nun eine Haftstrafe.

__________________
HB
____________________

Falls Du denkst das Leben ist ein Theater,
dann spiele darin eine Rolle die Dir Spaß macht.
11.01.2011 12:02 Braun ist offline E-Mail an Braun senden Beiträge von Braun suchen Nehmen Sie Braun in Ihre Freundesliste auf
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Ulti
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Wissen über die Herkunft, hm !?!

Da kam mir aber gleich der Gedanke:

ACHTUNG IRONIE:

Ohne Wissen der Herkunft ist das Leben nicht lebenswert u. nichts wert.
Dann lieber tot.
Also schafft die Klappen ab.

Ob die Kinder auch so denken??

@Lupo
Die Frauen, die die Klappe nutzen haben vllt. nur für diese Stufe der Hilfe suchen noch den Mut.
Sie würden ihr Kind aber auch aussetzen,wenn es diese Klappen nicht gebe.
Die Frage ist nur wo und wie.
11.01.2011 12:02
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peutetre peutetre ist weiblich
ist auch nur ein Mensch ;o)


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Beiträge: 28.211
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Zitat:
Original von Lupo
Hallo an alle,

ich bin gegen die Babyklappen.

Die Frauen, die ihre Schwangerschaft verdrängen und verheimlichen und ihr Kind nach der Geburt auf welche Weise auch immer töten befinden sich in einem psychischen Ausnahmezustand- sie wären nicht in der Lage, sich erst einmal darüber zu informieren, wo eine Babyklappe vorhanden ist geschweige denn ihr Kind dort abzulegen. Solch planvolles Vorgehen ist für diese Frauen in dieser Situation gar nicht möglich.

Wer aber in der Lage ist, eine Babyklappe zu nutzen, der ist auch in der Lage, sämtliche anderen Hilfsangebote zu nutzen, die in diesem Land ungewollt schwangeren Frauen zur Verfügung stehen.



hallo lupo,

es mag sein, dass ein planvolles vorgehen für viele frauen in so einer ausnahmesituation gar nicht möglich ist - keine ahnung, ob es da statistische erhebungen oder studien zu gibt? von daher wäre dein gedankengang nachvollziehbar. aber wer sagt mir, dass nicht doch EINE frau trotz ausnahmesituation noch in der lage ist, planvoll zu denken? das wäre EIN gerettetes kind. und für jedes gerettete kind lohnt sich die babyklappe.

was sich mir aber nicht erschließt, ist, dass man GEGEN babyklappen sein kann. denn ob sinnvoll oder nicht kann nicht an dem recht über das wissen der eigenen herkunft festgemacht werden. und müsste man nicht auch mal überlegen, wieviele babys dort einfach im gebüsch oder sonstwo abgelegt werden, wo es gar keine babyklappen gibt? wo frauen sich ihres kindes "entledigen", weil sie keine andere möglichkeit haben/sehen?

es mag sein, dass man den nutzen von babyklappen anzweifelt. aber sie ablehnen ist für mich nicht nachvollziehbar - sie tun keinem weh, sind vielmehr ein hilfsangebot.


__________________
Liebe Grüße
Silvia



Mit den Wölfen heulen gilt denen als Ausrede, die mit den Schafen blöken.
Hans Reimann

11.01.2011 12:15 peutetre ist offline E-Mail an peutetre senden Homepage von peutetre Beiträge von peutetre suchen Nehmen Sie peutetre in Ihre Freundesliste auf

TaTa
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@Lupo

Polemisch und falsch.
Denn doch, diese Frauen haben auch das Hormon-Bonding nach der Geburt. Ich wollte auch bis zum Tag der Geburt nicht wahr haben dass ICH Mutter werde.

In dem Augenblick als ich das Kind dann gebar und sah, war es mir schlagartig klar: Kein zurück. DANN erst fing ich an mir ernsthaft Gedanken zu machen. Vorher hab ich alles so irgendwie über mich ergehen lassen und funktional agiert wenn überhaupt.

Solange Du also keine wissenschaftlichen Beleg hast, dass jede Frau genau gleich verdrängt, und genau gleich agiert nach der unverhofften Geburt, kann ich Deine Worte nicht als Argument annehmen. Mag sein es gibt einige oder sogar viele die dazu unfähig sind.

Aber EINE die nach der Geburt plötzlich die Erkenntnis hat: das ist ein menschliches Wesen das ich geboren habe, das muss ich weg schaffen, im Nachbarort gibt es doch eine Babyklappe...

diese EINE ist ausreichend Argument PRO Babyklappe cool Daumen

Dieser Beitrag wurde 1 mal editiert, zum letzten Mal von TaTa: 11.01.2011 12:42.

11.01.2011 12:42
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Lupo
KiGa-Kind


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Beiträge: 192


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Hallo,

doch, es gibt Zahlen. Seit Einführung der Babyklappen in Deutschland ist die Zahl der nach der Geburt getöteten oder ausgesetzten Babys nicht zurück gegangen.

Auch ein in der Babyklappe abgelegtes Kind ist verlassen und wurde ausgesetzt.

Babyklappen lassen Frauen und Kinder allein. Die Kinder sowieso, die Frauen, die den vermeintlich erst einmal einfachsten Weg gewählt haben auch. Welche Frauen sind das wohl ? Stammt das Kind aus Zwangsprostitution? einer Vergewaltigung ? aus Inzest ? sexuellem Missbrauch ? Und wer hat es in die Klappe gelegt ? Immer die Mutter oder jemand anders, der auch ein Interesse hat, dass das Kind schnell und vor allem unbürokratisch (nichts ist bürokratischer als Adoption) verschwindet ?

Auch diese Frauen brauchen Hilfe. Sie brauchen vielleicht Anonymität gegenüber ihren Familien und ihrem Umfeld.

Aber sie brauchen keine Anonymität gegenüber ihrem Kind, denn die ist für beide Seiten ein Schmerz für das Leben.

Von den Gefahren einer Geburt ohne ärztliche Hilfe mal ganz abgesehen.

Deshalb bin ich gegen Babyklappen. Wir brauchen andere Gesetze, die es der Mutter erlauben zu gehen aber sie dennoch verpflichten, ihre Daten ausschließlich für das Kind zu hinterlassen.
Die medizinische und psychologische Hilfe für Mutter und Kind bieten, Aufklärung und Schutz.

Aber so lange es Babyklappen gibt- wozu soll unser Staat daran was ändern. Funktioniert doch alles prima.

Aber betonen möchte ich: auch diese Hilfsangebote erreichen nur die Frauen, die ohnehin in der Lage wären, sich Hilfe zu holen.
Wer mehrere seiner Kinder nach der Geburt tötet und dann in Blumenkästen rund um sein Haus vergräbt, wird für kein Hilfsangebot zu erreichen sein, weder für die Babyklappe noch für irgendein anderes.

Grüße

Lupo
11.01.2011 13:14 Lupo ist offline Beiträge von Lupo suchen Nehmen Sie Lupo in Ihre Freundesliste auf
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TaTa
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Zitat:
Original von Lupo

Von den Gefahren einer Geburt ohne ärztliche Hilfe mal ganz abgesehen.


Da möcht ich mal dazu schreiben dass meine 3 Krankenhausgeburten wesentlich länger und riskanter waren als die eine Hausgeburt Augenzwinkern Gebären ist ein natürlicher Vorgang und keine Krankheit und bedarf keines KK-geprägten abrechnungsgeilen Quacksalbers, (solange keine Risiken vorliegen) Zerknirscht


mMn sind die Argumente trotzdem nicht kontra Babyklappe.

Ja es ist von allen Hilfsangeboten das einfachste und ich denke dieses Minimum am Verantwortung zu zeigen sagt dem Kind später schon etwas über seine Mutter.
Ja es braucht mehr und bessere Unterstützung für unfreiwillig Schwangere, aber deswegen müssen wir doch diesen einen Schutzraum für´s Baby nicht abknicken?

Ich bleibe auf Daumen weil ichw eiß dass sich die Hilfsangebote nicht bessern sondern verringern werden. Es fehlt an Geld für "sowas" regauf

LG, Tanja
11.01.2011 14:05
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Melodie Melodie ist weiblich
Windelpupser


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Ich bin auf jeden Fall FÜR die Babyklappen, es gibt noch viel zu wenig davon. Ich wüsste nicht das es so etwas in meiner Nähe gibt...

Aber noch viel besser würde ich finden wenn es die anonyme Geburt im KH geben würde.
Das würde der Gebärenden einen enormen Druck nehmen, und das Kind müsste nicht heimlich auf der Toilette zur Welt kommen...
11.01.2011 14:14 Melodie ist offline Beiträge von Melodie suchen Nehmen Sie Melodie in Ihre Freundesliste auf
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Sonnenschein 04
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Ich bin auch auf jeden Fall für die Babyklappe. Es gibt genügend junge Mütter die verzweifelt sind. Wenigstens setzen sie ihr Baby nicht im kalten aus, oder dort wo sie nicht gefunden werden.
Was ist denn mit den Müttern die ihr Baby im Kaufhaus oder sonst wo aussetzen?Die Babys wissen auch in den meisten Fällen nicht woher sie kommen.
Ist schlimm genug, aber sie bekommen wenigstens die Chance zum Leben.
Ich finde es in einer verzweifelten Lage wenigstens ein bisschen Verantwortung das Kind dort hin zu bringen, wo sofort jemand sich dem Kind annimmt.
Jeder hat seine eigene Meinung, ich stehe dazu.
11.01.2011 14:29
Dieser am 11.01.2011 um 14:29 Uhr verfasste Beitrag gibt nur die Meinung von User Sonnenschein 04 wieder, nicht die der Boardadministration. Sollte dieser Beitrag Ihre Rechte verletzen bitten wir um Benachrichtigung

szm
Arbeiter


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Ich kann die Argumente gegen die Babyklappe nicht nachvollziehen.

Den psychische Ausnahmezustand verzweifelter Frauen nach einer ungewollten SS/Geburt kann ich nachvollziehen. Aber trotzdem reicht m.E. das Denkvermögen, um zu wissen, dass man tötet bzw. getötet hat, wenn man sein Kind in der Kälte o.ä. aussetzt; oder wenn man ein lebensfähiges Kind umbringt, um es unter Blättern oder in Blumenkästen zu verscharren.

Auch bei diesen Frauen dauert die SS neun Monate, in denen sicher mal ein Gedanke aufkommt, wie es weitergehen kann. Und wenn sie alles verdrängen bis zur Geburt,werden sie spätestens jetzt damit konfrontiert. Kein Mensch kann mich glauben machen, dass das Töten oder Aussetzen nicht willentlich geschieht, trotz evtl. Verzweiflung.

Ich finde, dass Frauen, die ihr Kind lebendig, geschützt und unversehrt in der Zivilisation aussetzen, am günstigsten in einer Babyklappe - oder in einem Hausflur oder sonstwie schnell auffindbar - juristisch nicht verfolgt werden sollten.
11.01.2011 16:28 szm ist offline Beiträge von szm suchen Nehmen Sie szm in Ihre Freundesliste auf
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Also ich bin der Meinung von deanna, wenn nur eion Kind durch eine Babyklappe gerettet werden kann ist sie berechtigt, bei dem von Reica eingestellten Fall denke ich die Mutter oder der Vater waren mit dem Wurm übertfordert auch hir denke ich besser in eine Babyklappe als tot denn so kann das Kind noch am leben bleiben und hat eine Chance.

LG
Tim

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11.01.2011 17:06 Tim ist offline E-Mail an Tim senden Beiträge von Tim suchen Nehmen Sie Tim in Ihre Freundesliste auf Fügen Sie Tim in Ihre Kontaktliste ein
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Zitat:
Original von Lupo
Hallo,

doch, es gibt Zahlen. Seit Einführung der Babyklappen in Deutschland ist die Zahl der nach der Geburt getöteten oder ausgesetzten Babys nicht zurück gegangen.

Aber sie ist auch nicht angestiegen !!! Und all die Kinder, die in dieser Zeit in einer Babyklappe aufgefunden wurden, denen geht es gut. Jedes dieser Kinder ( egal wieviele sind ein Argument für die Babyklappe !


Auch ein in der Babyklappe abgelegtes Kind ist verlassen und wurde ausgesetzt.
Richtig...aber besser warm und sicher in einem Bettchen, aus dem man nach 10 Minuten geholt wird und fachgerecht versorgt als ein Karton in einer Ecke draußen irgendwo....eine Mülltonne, eine Toilette, ein Keller die unter Umständen den sicheren Tod bedeuten.

Babyklappen lassen Frauen und Kinder allein.

DIe Kinder sind es nur 10 Minuten .

Die Kinder sowieso, die Frauen, die den vermeintlich erst einmal einfachsten Weg gewählt haben auch. Welche Frauen sind das wohl ? Stammt das Kind aus Zwangsprostitution? einer Vergewaltigung ? aus Inzest ? sexuellem Missbrauch ? Und wer hat es in die Klappe gelegt ? Immer die Mutter oder jemand anders, der auch ein Interesse hat, dass das Kind schnell und vor allem unbürokratisch (nichts ist bürokratischer als Adoption) verschwindet ?

Aber auch immer jemand, der es trotz seiner Notlage immer noch schafft zu denken : Es geht hier nicht in erster Linie um mich , sondern um dieses schutloses Wesen, und dass wird in Sicherheit gebracht, vor wem oder was auch immer, die Sicherheit des Kindes und sein Wohlergehen wirde vorangestellt. Und das Kind "verschwindet" nicht, sondern sein Wohl wird in den Mittelpunkt gestellt.

Auch diese Frauen brauchen Hilfe. Sie brauchen vielleicht Anonymität gegenüber ihren Familien und ihrem Umfeld.


Aber sie brauchen keine Anonymität gegenüber ihrem Kind, denn die ist für beide Seiten ein Schmerz für das Leben.


SIe treffen aber diese Entscheidung...UND sie können sie revidieren...aber in der Notsitution ist das Kind erst mal in Sicherheit. Der Schmerz ist da...aber er wird gelindert durch das Wissen " Meinem Kind geht es gut" und "Meine Mama war ganz verzweifelt und wußte nicht mehr weiter...aber sie wollte, dass es mir gut geht und sie hat dass für mich getan, damit ich lebe und großr werden kann."



Von den Gefahren einer Geburt ohne ärztliche Hilfe mal ganz abgesehen.

Deshalb bin ich gegen Babyklappen. Wir brauchen andere Gesetze, die es der Mutter erlauben zu gehen aber sie dennoch verpflichten, ihre Daten ausschließlich für das Kind zu hinterlassen.

Aber wenn sie nicht wollne, dass das Kind die Daten nicht hat, wenn sie wollen dass das Kind FREI ist von einer Geschichte und gänzlich NEU anfangen kann, wieso sollen wir ihnen das verwehren???
Die medizinische und psychologische Hilfe für Mutter und Kind bieten, Aufklärung und Schutz.

Aber so lange es Babyklappen gibt- wozu soll unser Staat daran was ändern. Funktioniert doch alles prima.

Aber betonen möchte ich: auch diese Hilfsangebote erreichen nur die Frauen, die ohnehin in der Lage wären, sich Hilfe zu holen.
Wer mehrere seiner Kinder nach der Geburt tötet und dann in Blumenkästen rund um sein Haus vergräbt, wird für kein Hilfsangebot zu erreichen sein, weder für die Babyklappe noch für irgendein anderes.



Grüße

Lupo


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Das LEBEN und dazu eine KATZE, das ergibt eine unglaubliche Summe.

Rainer Maria Rilke
11.01.2011 17:21 deanna ist offline E-Mail an deanna senden Beiträge von deanna suchen Nehmen Sie deanna in Ihre Freundesliste auf
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