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Die zweite Chance für Kinder Diesen Beitrag editieren/löschen Auf diesen Beitrag antworten Zitatantwort auf diesen Beitrag erstellen Diesen Beitrag einem Moderator melden   Zum Anfang der Seite springen

Die zweite Chance für Kinder

Sie haben zwei oder drei Kinder – manche sogar vier oder fünf. Sie wollen sich austauschen. Mit dabei sogar einige Väter. Ein ganzes Wochenende haben sich 20 Pflegeeltern frei genommen. Ihre Kinder werden betreut, sie spielen auf der großen Terrasse und halten Blickkontakt. Doch oft genug geht ganz leise die Tür auf, ein Kind kommt herein, huscht schnell zu seinen Eltern, lässt sich in den Arm nehmen und geht dann wieder. Im Raum herrscht eine seltsame Stimmung, denn worüber hier gesprochen wird, lässt mir die Haare zu Berge stehen. Paula Zwernemann, Sachgebietsleiterin beim Jugendamt bis zu ihrer Pensionierung, Referentin der Pflegeelternschule Stuttgart, Buchautorin, Inhaberin des Förderpreises für herausragende Arbeiten im Dienste von Pflegekindern, hat zu diesem Treffen eingeladen. Und sollten Sie mit dem Gedanken spielen, ein Pflegekind aufzunehmen, dann lesen Sie bitte diesen Artikel bis zum Schluss, denn der ist am wichtigsten.

Grundsatz Nr. 1: Kinder die aus ihren Familien herausgenommen und in eine Vollzeitpflege gegeben werden, haben immer eine schwere Mangelsituation. Das kann Misshandlung, Vergewaltigung, Missbrauch, Vernachlässigung (oder gleich alles zusammen) sein. „Morgens kam der Anruf und mittags war er da“, berichtet eine Mutter, „Jörg war damals sieben Jahre alt und ich hatte keinerlei Ahnung, was mein Pflegekind zu Hause erlebt hatte“. Der Alltag in der Pflegefamilie: Sie fangen bei Null an. Geregelte Mahlzeiten, Essen mit Messer und Gabel, Hygiene, Ansprache, Aufmerksamkeit, Betreuung rund um die Uhr, Schulprobleme, brüllen, schlägern, geschlagen werden.

Nach drei Jahren packt das Pflegekind aus: Jörg (Name geändert) wurde von seinen leiblichen Eltern mit Ketten verprügelt, mit dem Messer bedroht, in einen Käfig gesperrt und sexuell missbraucht. Wenn er schreit, wird die Musik einfach lauter gedreht. Jörg hat Todesangst, wenn er zu seiner leiblichen Mutter muss, dann rastet er völlig aus. Die Pflegeeltern sind entsetzt. Es folgen Hilfeplangespräche mit dem Jugendamt, jede Menge Schriftwechsel, dann der Kampf um das Sorgerecht, denn Jörg soll ins Heim.

Der Vorwurf, den ich an diesem Nachmittag noch oft hören werde: Das Jugendamt blockt. Erst wird den Pflegeeltern verschwiegen, warum der Junge aus der Herkunftsfamilie genommen wird, muss aber Kontakt halten – egal was war. Die Pflegefamilie kämpft um ihren Pflegesohn. Als sie endlich das Sorgerecht bekommen, ist Jörg überglücklich. „Mama“, sagt er, „jetzt weiß ich, dass mich hier keiner mehr abholen kann“. Heute ist er 14 Jahre alt, macht seinen Hauptschulabschluss nach, ist in psychiatrischer Behandlung und hat sich von seinen leiblichen Eltern gelöst. Die Pflegeeltern: „Wenn wir Frau Zwernemann nicht gehabt hätten, würde Jörg heute im Heim sein oder später wahrscheinlich im Knast landen!“

Warum hat die Familie den Jungen nicht einfach adoptiert, wäre jetzt eine berechtigte Frage. Darauf geben die Pflegeeltern sehr unterschiedliche Antworten. Einige haben es versucht, sind aber an den leiblichen Eltern und dem strengen Adoptivrecht gescheitert. „Ich brauche das Pflegegeld“, sagt eine ganz ehrlich Mutter, denn diese Kinder brauchen oft sehr kostenintensive Therapien und Behandlungen, die nicht mit der Volljährigkeit aufhören. Mit einer Adoption ist das Thema für den Staat durch und kann die Adoptivfamilie in den finanziellen Ruin stürzen. Vernachlässigte Kinder werden oft doppelt gestraft. Von den leiblichen Eltern misshandelt und von der Gesellschaft bestraft. Ein Beispiel aus der Praxis: „Mama, ich habe Hunger!“ Die Antwort der überforderten Mutter besteht aus einer Tracht Prügel. Wenn das Kind dann etwas klaut, ist es böse und wird von der Gesellschaft abgeurteilt, denn stehlen darf man nicht. „Meine Pflegetochter hat auch eine Riesenbiografie“, berichtet ein Pflegevater. Die Oma sitzt im Gefängnis, weil sie ihre Kinder nicht versorgt hat. Ein Kind hat sie sogar verhungern lassen. Ihre Töchter machen das nach, was sie selbst erlebt haben. Ihre Kinder verwahrlosen, sie werden von den wechselnden Partnern misshandelt und missbraucht. Eine endlose Geschichte, wenn die Kinder nicht herausgenommen werden und in Pflegefamilien Fuß fassen können...................



Weiterlesen, Quelle und Rechte: http://www.suedkurier.de/region/schwarzw...t411624,4069152

__________________
Liebe Grüße von Reica



Wir leben auf Kosten unserer Zukunft.....also auf Kosten unserer Kinder!!!
07.12.2009 05:22 Reica ist offline E-Mail an Reica senden Homepage von Reica Beiträge von Reica suchen Nehmen Sie Reica in Ihre Freundesliste auf AIM-Name von Reica: Reica1
Dieser am 07.12.2009 um 05:22 Uhr verfasste Beitrag gibt nur die Meinung von User Reica wieder, nicht die der Boardadministration. Sollte dieser Beitrag Ihre Rechte verletzen bitten wir um Benachrichtigung

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