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Pflegeeltern.de » Das schwarze Brett » Medien » Misshandlung- Jedes zehnte Kind wird Opfer » Hallo Gast [Anmelden|Registrieren]
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Zum Ende der Seite springen Misshandlung- Jedes zehnte Kind wird Opfer
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Reica Reica ist weiblich
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Misshandlung- Jedes zehnte Kind wird Opfer Diesen Beitrag editieren/löschen Auf diesen Beitrag antworten Zitatantwort auf diesen Beitrag erstellen Diesen Beitrag einem Moderator melden   Zum Anfang der Seite springen

Misshandlung
Jedes zehnte Kind wird Opfer


Kindsmisshandlung ist kein Armutsproblem. Gerade in den reichen Industrienationen wird jedes zehnte Kind geschlagen und gequält.

Zu diesem Schluss kommt eine alarmierende Analyse zur Gewalt gegen Kinder, die das britische Medizinjournal „The Lancet“ veröffentlicht hat. Vier bis 16 Prozent der Kinder müssen demnach in den reichen Ländern Schläge und andere körperliche Gewalt erdulden. Bis zu 15 Prozent der Mädchen und bis zu fünf Prozent der Jungen erleiden sexuellen Missbrauch vor ihrem 18. Geburtstag.

Bis zu 15 Prozent der Kinder werden derart vernachlässigt, dass ihre emotionalen und körperlichen Grundbedürfnisse auf der Strecke bleiben. „Es gibt wachsende Beweise dafür, dass Vernachlässigung in der Kindheit ebenso schädlich sein kann wie körperliche Misshandlung oder sexueller Missbrauch“, heißt es in dem Bericht. Psychische Misshandlung, durch die sich Kinder wertlos, unerwünscht oder verängstigt fühlen, betrifft pro Jahr rund zehn Prozent aller Mädchen und Jungen.

Hohe Dunkelziffer bei Misshandlungen

Insgesamt verzeichnen offizielle Statistiken meist nur ein Zehntel all dieser Fälle, schreiben die Mediziner um Ruth Gilbert vom University College London. „Kindesmisshandlung ist alltäglich und für viele ein Dauerzustand“, warnen die Ärzte. Es gelte, der Vernachlässigung von Kindern sehr viel mehr Aufmerksamkeit zu schenken. Die Öffentlichkeit nähme sie bislang viel zu wenig wahr.

Vernachlässigung und direkte Gewalt kosten Schätzungen zufolge pro Jahr weltweit mehr als 150 000 Kinder unter 15 Jahren das Leben, betonen die Autoren der Analyse. Für 95 Prozent dieser Todesfälle sind Eltern oder Stiefeltern direkt verantwortlich. Auch die große Mehrheit anderer Misshandlungen verüben die eigenen Eltern. Eine Ausnahme ist dabei der sexuelle Missbrauch, der vor allem durch andere Familienmitglieder oder Bekannte geschieht.


Misshandlung hinterlässt lebenslange Spuren

Gewalt gegen Kinder hat zahlreiche schädliche Langzeitfolgen, betonen die Studienautoren. So werden etwa doppelt so viele misshandelte Mädchen später wegen eines Gewaltverbrechens festgenommen wie behütet aufgewachsene Altersgenossinnen. Menschen, die in der Kindheit Gewalt erleiden mussten, haben auch deutlich häufiger Probleme mit Alkohol, Drogen und Prostitution. Sie leiden öfter an Depressionen, Essstörungen und posttraumatischen Belastungsstörungen oder unternehmen häufiger Selbstmordversuche.



Quelle: http://www.focus.de/gesundheit/news/miss...aid_352952.html

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03.12.2008 13:50 Reica ist offline E-Mail an Reica senden Homepage von Reica Beiträge von Reica suchen Nehmen Sie Reica in Ihre Freundesliste auf AIM-Name von Reica: Reica1
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Kinder sollen besser geschützt werden Diesen Beitrag editieren/löschen Auf diesen Beitrag antworten Zitatantwort auf diesen Beitrag erstellen Diesen Beitrag einem Moderator melden   Zum Anfang der Seite springen

Kinder sollen besser geschützt werden
Hilfskette bei Verdacht auf Misshandlung – Stadt, Klinikum und Kinderärzte unterzeichnen Kooperationsvertrag


Sozialdezernent Ulrich Markurth spricht von einem Meilenstein in Sachen Kinderschutz: Ein neues Frühwarnsystem zwischen Ärzten und Jugendhilfe soll Säuglinge und Kleinkinder vor Misshandlungen im Elternhaus schützen.

Verantwortliche der Stadt, des Klinikums und der Kinderärzte unterzeichneten gestern im Rathaus einen Kooperationsvertrag, der verbindlich regelt, welche Reaktionsketten bei Verdacht auf Misshandlung, Verwahrlosung oder sexuellem Missbrauch eines Kleinkindes ausgelöst werden sollen.

Ähnliche Vereinbarungen will die Stadt künftig auch mit Kindergärten, Schulen und Jugendhilfeeinrichtungen abschließen.

Braunschweig ist seit Anfang des Jahres eine von vier Städten in Niedersachsen mit einem Koordinierungszentrum Kinderschutz – ein vom Sozialministerium gefördertes Pilotprojekt, das Hilfen in den Kommunen bündeln und Frühwarnsysteme installieren soll.

Eine Bestandsaufnahme zum Kinderschutz in Braunschweig hat gezeigt, dass gerade zwischen Gesundheitssystem und Jugendämtern Informationslücken klaffen. Wo endet die Schweigepflicht des Arztes? In welchen Fällen sollte er das Jugendamt anrufen? Und wer ist dort zuständig? Dazu die Gratwanderung, nichts zu übersehen, aber andererseits auch nichts zu dramatisieren. Die Vereinbarung soll solche Unsicherheiten nehmen – die nicht bei offensichtlichen Verletzungen eines Kindes, wohl aber in der Grauzone etwa einer möglichen Verwahrlosung aufkommen können.

Orientierungshilfen – zum Beispiel dazu, welche Kriterien auf eine Verwahrlosung hindeuten – und verlässliche Handlungsschritte sollen Kinder effektiver schützen. Wollen Ärzte ihre Schweigepflicht nicht brechen, können sie Zweifelsfälle auch anonymisiert mit Mitarbeitern des Jugendamtes besprechen.

"Mit diesem Wegweiser ist nicht mehr jeder auf sich allein gestellt", sagt Uwe Kranz, als Obmann der niedergelassenen Ärzte einer der Unterzeichner der Vereinbarung, die jeder Kinderarzt in Braunschweig und Umgebung erhält.

Zu einer größeren Sicherheit in Analyse und Diagnose einer Kindeswohlgefährdung soll außerdem die Ausweitung von Fortbildungsangeboten in den beteiligten Institutionen beitragen.

"Die Diagnose braucht Erfahrung", so Prof. Hans-Georg Koch, im Klinikum Chefarzt der Kinder- und Jugendklinik. "Wir versuchen dies durch Weiterbildung zu gewährleisten."



Quelle: http://www.newsclick.de/index.jsp/menuid/2048/artid/9535947

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03.12.2008 14:28 Reica ist offline E-Mail an Reica senden Homepage von Reica Beiträge von Reica suchen Nehmen Sie Reica in Ihre Freundesliste auf AIM-Name von Reica: Reica1
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Gotha- Landkreis baut Kinderschutz aus Diesen Beitrag editieren/löschen Auf diesen Beitrag antworten Zitatantwort auf diesen Beitrag erstellen Diesen Beitrag einem Moderator melden   Zum Anfang der Seite springen

Landkreis baut Kinderschutz aus

Gotha. (tlz/wifi) Im Kreis Gotha ist während des zurückliegenden Jahres die Kinderschutzarbeit "eine Stück weit" intensiviert worden. Darauf weisen Zweiter Beigeordnete Thomas Fröhlich und Jugendamtsleiterin Simone Baumann hin. Sie und ihre Mitarbeiter stellen auch fest, dass immer mehr Leute bereit sind Misshandlung oder Verwahrlosung von Kindern anzuzeigen. 2008 war das bislang 87-mal der Fall. In zwei Drittel der Fälle seien die Hinweise berechtigt gewesen. Simone Baumann betont: "Wir gehen prinzipiell jeder Meldung nach."
Zu den Projekten, die 2008 installiert wurden, gehört "Familien-Leben" beim Bildungsträger Föbi. Dessen Mitarbeiter wollen junge Eltern aus schwierigen sozialen Verhältnissen fürs Familienleben fit machen. Denn es zeigt sich, dass im Zuge des Ausbaus finanzieller Unterstützung die steigende Zahl minderjähriger Mütter wächst.


Ein Resultat der Kinderschutzkonferenz im Juni war der Elternwegweiser. Die Broschüre gibt Ratschläge rund um Schwangerschaft, Vorsorgeuntersuchungen, finanzielle Unterstützungen sowie Beratungsangebote. Die 2000 Exemplare sind nahezu vergriffen. Der Kreis will eine zweite Auflage herausbringen. Seit November gibt es Antrittsbesuche von Sozialarbeitern bei Familien mit Neugeborenen. Diese dienen der Information, zum Beispiel übers Heranwachsen der Babys bis zu Unterhaltsfragen. Bislang sprachen die Sozialarbeiter in 20 Fällen vor.

Im September nahmen zwei ausgebildete Familienhebammen ihre Arbeit im Projekt "Familien-Leben" auf. Sie betreuen derzeit zehn junge Mütter und Kinder. Gleichzeitig bieten Anna Bergner und Manuela Schlüter-John im Rahmen eines Pilotprojektes "Mütter- und Väterberatung" ein neues Arbeitsfeld der Frühen Hilfen an. Die ambulante Mütter- und Väterberatung findet momentan 14-tägig in Waltershausen in der Heinrich-Heine-Straße 76 statt. Die Türen der Einrichtung stehen allen offen, die ihre Fragen, Sorgen oder Nöte gerne mit einer Fachfrau besprechen möchten, darauf weist Kreispressesprecher Adrian Weber hin. Jugendamtsleiterin Baumann setzt darauf, dass dieses Angebot 2010 fest installiert wird. Der Arbeitskreis "Frühe Hilfe" solle auch für Schulen eingerichtet werden. Das Jugendamt hofft, dass Honorarkräfte und Ehrenamtliche mitwirken.

Ferner wirbt der Landkreis für so genannten "U-Untersuchungen". Das sind freiwillige Früherkennungsuntersuchungen für Kinder im Vorschulalter, um Entwicklungsdefizite und Krankheiten frühzeitig erkennen und behandeln zu können. Neun derartige U-Untersuchungen werden empfohlen. Ziel ist es, die Quote der untersuchten Vorschulkinder auf über 90 Prozent im Kreis zu steigern. Dabei gibt es aber ein Problem: Derzeit praktizieren im Kreis Gotha lediglich fünf Kinderärzte. Gleichzeitig steigt die Zahl der Geburten. 2008 wird mit mehr als 1000 Neugeborenen gerechnet.

Der Kreistag hat jetzt eine neue Satzung zur Kindertagespflege beschlossen. Nach der sollen insbesondere junge Alleinerziehende einen Tagespflegesatz für Kinder bis zu zwei Jahren bekommen. Im Kreis existieren derzeit 40 Tagespflegeplätze.

Die präventive Arbeit zahlt sich auch finanziell aus. Entgegen den Vorjahren sind 2009 im Jugendhilfebereich 600 000 Euro weniger vorgesehen. Der Kreis rechnet damit, dass weniger Kinder in ein Kinderheim eingewiesen werden müssen.



Quelle: http://www.tlz.de/tlz/tlz.gotha.volltext...=TLZ&dbserver=1

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09.12.2008 15:08 Reica ist offline E-Mail an Reica senden Homepage von Reica Beiträge von Reica suchen Nehmen Sie Reica in Ihre Freundesliste auf AIM-Name von Reica: Reica1
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Gewalt an Kindern: Rechtzeitig handeln Diesen Beitrag editieren/löschen Auf diesen Beitrag antworten Zitatantwort auf diesen Beitrag erstellen Diesen Beitrag einem Moderator melden   Zum Anfang der Seite springen

Gewalt an Kindern: Rechtzeitig handeln

RHEINGAU-TAUNUS (red). Paul hat wieder diese blauen Flecken an den Armen, er erschrickt, wenn er angesprochen wird, wirkt verängstigt und mag nicht reden. Solche eine Situation kann in jeder Kindertageseinrichtung vorkommen. Doch wie sollen die Erzieherinnen und Erzieher mit dieser Situation umgehen und was sollen sie tun? Um Missbrauch, Gewalt und Vernachlässigung von Kindern ging es bei der Jahrestagung der Leiterinnen und Leiter der Kindertagesstätten in der Bad Schwalbacher Stadthalle, zu der das Jugendamt des Kreises geladen hatte.
Entlastung der Eltern

Am besten lasse sich Gewalt gegen Kinder durch Stärkung der elterlichen Kompetenz und Entlastung der Eltern im Alltag verhindern", erklärte Jugendhilfedezernentin Monika Merkert. "Früh erkennen - Früh warnen - Rechtzeitig handeln bleibe die Leitlinie der Jugendhilfepolitik im Kreis. Familien benötigten frühzeitige und rechtzeitige Unterstützung in ihrer Erziehungsarbeit. "Es ist elementare Aufgabe der Kinder- und Jugendhilfe, also der Jugendämter, der freien Träger und der beteiligten Fachkräfte der Jugendhilfe, Kinder und Jugendliche davor zu bewahren, dass sie in ihrer Entwicklung, etwa durch den Missbrauch elterlicher Rechte, Schaden erleiden", sagt die Kreisbeigeordnete. Keinesfalls dürfe in den Familien eine riskante Entwicklung zu spät erkannt und bei Problemen zu spät reagiert werden, fordert Merkert zum "Hinschauen und Handeln" auf, wenn Kinder und Jugendliche Auffälligkeiten zeigen. Grausamkeiten, wie sie über Kinder wie Kevin, Jessica und andere öffentlich wurden, dürften sich nicht wiederholen.

Der staatliche Schutzauftrag gelte auch für die Kindertageseinrichtungen. Denn der Vorzug einer Kita bestehe darin, dass die Erzieher täglichen unmittelbaren Kontakt zu Kindern und Eltern hätten. Wenn sie Beobachtungen machten, die auf eine Kindeswohlgefährdung hinweisen könnten, sollten sie eine "erfahrene Fachkraft" hinzuziehen, sagte die Jugendhilfedezernentin. Diese erfahrenen Fachkräfte stellen die kreiseigenen Erziehungsberatungsstellen in Rüdesheim und Idstein zur Verfügung.

Schutzauftrag

Die Fachtagung sollte den Teilnehmern mehr Sicherheit beim Umgang mit dem Schutzauftrag geben. Merkert begrüßte den Abschluss von Vereinbarungen mit den Trägern von Einrichtungen, die diesen gesetzlich festgelegten Schutzauftrag wahrnehmen müssen: "Genau hingeschaut hat man sicher schon immer, aber jetzt gibt es einen konkreten Verfahrenskatalog". Durch die Vereinbarung werde gewährleistet, dass der Standard des Schutzauftrags gewahrt werde.



Quelle: http://www.wiesbadener-kurier.de/region/...ikel_id=3580217

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06.01.2009 08:20 Reica ist offline E-Mail an Reica senden Homepage von Reica Beiträge von Reica suchen Nehmen Sie Reica in Ihre Freundesliste auf AIM-Name von Reica: Reica1
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Zum Wohle kleiner Kinder Diesen Beitrag editieren/löschen Auf diesen Beitrag antworten Zitatantwort auf diesen Beitrag erstellen Diesen Beitrag einem Moderator melden   Zum Anfang der Seite springen

Zum Wohle kleiner Kinder

Landkreis - Die furchtbaren Fälle von Misshandlung und Vernachlässigung kleiner Kinder in den letzten Monaten und Jahren haben nicht nur die Öffentlichkeit aufgeschreckt. Auch die Politik ist zunehmend alarmiert - und hat gehandelt.


In Bayern sollen in diesem Jahr sogenannte "Koordinierte Kinderschutzstellen" (KoKi) eingerichtet werden. Eine solche Stelle wird auch beim Jugendamt des Landkreises Günzburg angesiedelt. Start des zunächst auf zwei Jahre angelegten Projekts, das vom Freistaat bezuschusst wird, ist vermutlich zum 1. Juli, ihre Arbeit voll aufnehmen wird die Kinderschutzstelle aber wahrscheinlich erst in einem Jahr. Einzelheiten wurden bei der gemeinsamen Sitzung von Jugendhilfe- und Kreisausschuss erläutert.

"Vorsorge ist besser als Nachsorge" - das gilt auch und erst recht bei kleinen Kindern. Um sie besser als bisher schützen und Fehlentwicklungen in "Risikofamilien" frühzeitiger erkennen und damit rascher handeln zu können, soll die Kinderschutzstelle die bereits vorhandenen Angebote der Beratung und der Hilfe für Betroffene in einem Netzwerk zusammenführen und so die Arbeit der verschiedenen Behörden, Gesundheitseinrichtungen, Organisationen und Beratungsstellen koordinieren und ausbauen.

"Wir wollen ein soziales Netz zwischen den beteiligten Institutionen schaffen, um Babys und Kleinkinder besser zu schützen", erklärte Sozialpädagogin Barbara Hellenthal. "Und wir wollen zielgenau Hilfen anbieten, um zu vermeiden, dass es zu Vernachlässigungen, Misshandlungen oder gar zu Tötungsdelikten kommt", fügte Jugendamtsleiter Martin Hannig hinzu.

Denn auch der Landkreis Günzburg ist in dieser Hinsicht keine Insel der Seligen. Im Gegenteil: Die Zahl der Meldungen über sogenannte "Kindeswohlgefährdungen" hat 2008 weiter zugenommen, wie dem Jahresbericht des Kreisjugendamtes zu entnehmen ist.

"Das Wohl von Kindern hat absoluten Vorrang". Dieser Satz war bei der Diskussion über die neue Kinderschutzstelle immer wieder zu hören. Dennoch wurde kontrovers über die Frage debattiert, ob die neue Stelle wirklich mit zwei Vollzeitkräften besetzt werden muss, was allein in diesem Jahr Personal- und Sachkosten von 62 000 Euro mit sich bringt. Barbara Hellenthal und Martin Hannig versicherten, gerade in der Startphase seien zwei Vollzeitkräfte unabdingbar. "Sonst funktioniert es nicht."

Die Frage nach der Zahl der Mitarbeiter wird sich spätestens in zwei Jahren wieder stellen, wenn sich der Freistaat Bayern aus der finanziellen Förderung (zwischen 40 und 50 Prozent) der Kinderschutzstellen zurückzieht.

Nach längerem Hin und Her stimmten letztlich beide Ausschüsse einhellig für die Schaffung der "Koordinierten Kinderschutzstelle" und für die dafür im Haushalt 2009 eingeplanten Ausgaben.



Quelle: http://www.augsburger-allgemeine.de/Home...ageid,4497.html

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15.01.2009 09:34 Reica ist offline E-Mail an Reica senden Homepage von Reica Beiträge von Reica suchen Nehmen Sie Reica in Ihre Freundesliste auf AIM-Name von Reica: Reica1
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Kids die Angst nehmen Diesen Beitrag editieren/löschen Auf diesen Beitrag antworten Zitatantwort auf diesen Beitrag erstellen Diesen Beitrag einem Moderator melden   Zum Anfang der Seite springen

Kids die Angst nehmen

Rechtzeitige Aufklärung beugt Straftaten vor


Das zumindest behauptet Steffen Claus. Der ehemalige Kripo-Beamte untermauert seine These auch mit den jüngsten Gewaltverbrechen, bei denen die Täter aus dem unmittelbaren Umfeld der misshandelten und getöteten Kinder kamen. Steffen Claus hat es sich zur Aufgabe gemacht, aufzuklären. Und das möchte er nachhaltig tun. Für Kinder gibt es dazu beispielsweise die Agentur Schutzengel. „Wachtmeister Pfiffig“ und der „Polizeirabe Rudi“, beides Handpuppen, werden dabei spielerisch eingesetzt. Steffen Claus bereist Kindereinrichtungen in der Region und gibt den Kleinen ganz praktische Alltagstipps, wie sie sich in Gefahrensituationen zu verhalten haben. Mehr Infos dazu gibt es auf www.agentur-schutzengel.de Aber auch für Erwachsene hält Steffen Claus weiterhin Informationsveranstaltungen bereit. Die beliebte Reihe „Tatort Kriminalpanoptikum“ wird auch 2009 fortgesetzt. An jedem letzten Mittwoch im Monat ist dafür um 19.30 Uhr Treff im Kriminalpanoptikum. Im Monat Februar heißt das Thema „Kriminelle & Kriminale - die dümmsten Verbrecher und die schlauesten Ermittler“. Mehr dazu gibt es im Internet unter www.kriminalpanoptikum.de Steffen Claus beantwortet Fragen auch unter Tel. 0345/ 55 0 44 39
.


Quelle: http://www.supersonntag-web.de/scms_show...y=16&entry=7592

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09.02.2009 19:44 Reica ist offline E-Mail an Reica senden Homepage von Reica Beiträge von Reica suchen Nehmen Sie Reica in Ihre Freundesliste auf AIM-Name von Reica: Reica1
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Meldungen verdoppelt Diesen Beitrag editieren/löschen Auf diesen Beitrag antworten Zitatantwort auf diesen Beitrag erstellen Diesen Beitrag einem Moderator melden   Zum Anfang der Seite springen

Kindesmisshandlung

Meldungen verdoppelt

Die durch die Medien bekannt gewordenen furchtbaren Fälle von Kindesmisshandlungen hatten auch Auswirkungen auf das städtische Jugendamt: Die Zahl der Meldungen aus der Bevölkerung, aus Schulen und Kindergärten hat sich nahezu verdoppelt.


SANKT AUGUSTIN - In vielen Fällen mussten die Mitarbeiter sofort handeln, um Gefahren für die Jüngsten in unserer Gesellschaft abzuwenden. 29 Kinder und Jugendliche wurden sofort aus den Familien herausgenommen; damit waren die Eltern nicht immer einverstanden, so dass das Jugendamt die Hilfe des Familiengerichts in Anspruch nehmen musste. Die Öffentlichkeit sei stärker sensibilisiert, heißt es in einem Dringlichkeitsantrag an den Stadtrat, mit dem rund 300 000 Euro zusätzlich für Heimkosten bewilligt werden sollen. Derzeit gibt es 225 „laufende Hilfefälle“, heißt es in bestem Amtsdeutsch, 127 waren es im Jahr 1998. 120 von den 225 Kindern und Jugendlichen sind momentan außerhalb des Elternhauses untergebracht. Die durchschnittlichen Kosten für einen Heimplatz liegen bei 4500 Euro, die Unterbringung der Sankt Augustiner Heimkinder kostet monatlich 260 000 Euro. Rund 2,7 Millionen Euro standen im Haushalt für die Notfälle zur Verfügung, doch das Geld war im Oktober schon fast verbraucht. Mit den zusätzlichen 300 000 Euro will die Stadt nun die November-Rechnungen begleichen.



Quelle: http://www.rundschau-online.de/html/arti...594809686.shtml

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28.02.2009 03:03 Reica ist offline E-Mail an Reica senden Homepage von Reica Beiträge von Reica suchen Nehmen Sie Reica in Ihre Freundesliste auf AIM-Name von Reica: Reica1
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Kindesmisshandlungen in allen Bevölkerungsschichten Diesen Beitrag editieren/löschen Auf diesen Beitrag antworten Zitatantwort auf diesen Beitrag erstellen Diesen Beitrag einem Moderator melden   Zum Anfang der Seite springen

Studie

Kindesmisshandlungen in allen Bevölkerungsschichten


Leipzig. Kindesmisshandlung ist entgegen landläufiger Meinung kein Problem bestimmter Bevölkerungsschichten. Laut einer am Freitag veröffentlichten Studie der Universität Leipzig steigt allerdings bei alleinerziehenden Elternteilen die Gefahr, dass sie ihre Kinder misshandeln.

53 Prozent der Mütter und zehn Prozent der Väter in den von den Medizinern erfassten Fällen waren demnach alleinerziehend. Als eine mögliche Ursache sieht die Studie die akute oder latente Überforderung der Mütter oder Väter, die ihre Kinder allein großziehen.

Im Gegensatz zu dem häufig geäußerten Verdacht, dass vor allem in sozial schwachen, süchtigen und arbeitslosen Familien Kinder misshandelt würden, stellten die Leipziger Mediziner fest, dass der Beruf der Eltern keinen Rückschluss auf eine mögliche Kindesmisshandlung zulässt. Auch das Alter der Mütter und Väter war nicht relevant.

Nicht unterschätzt werden darf der Studie zufolge die Vernachlässigung als Form der Kindesmisshandlung. Sie stellte nach der körperlichen Misshandlung bei den in Leipzig untersuchten Fällen die zweithäufigste Form der Misshandlung dar. Laut der Untersuchung werden die gesetzlichen Vorsorgeuntersuchungen von den betroffenen Eltern meist gar nicht oder nur in sehr geringem Umfang wahrgenommen.

So lasse sich auch erklären, warum lediglich in 18 Prozent der untersuchten Fälle die Misshandlung durch einen niedergelassenen Kinderarzt festgestellt wurde. Meist waren es Notärzte (21 Prozent) oder die Klinikärzte (61 Prozent), die den Verdacht der Misshandlung aussprachen.

Die an der Studie beteiligten Mediziner haben sechseinhalb Jahre lang alle Fälle von Kindern erfasst, die mit der Diagnose Misshandlung am Kinderzentrum Leipzig behandelt wurden.



Quelle, Rechte und weitere Informationen: http://www.fr-online.de/in_und_ausland/w...chten.html?sid=

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27.03.2009 13:11 Reica ist offline E-Mail an Reica senden Homepage von Reica Beiträge von Reica suchen Nehmen Sie Reica in Ihre Freundesliste auf AIM-Name von Reica: Reica1
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Weniger Jugendgewalt, mehr Misshandlungen in Berlin Diesen Beitrag editieren/löschen Auf diesen Beitrag antworten Zitatantwort auf diesen Beitrag erstellen Diesen Beitrag einem Moderator melden   Zum Anfang der Seite springen

Neue Kriminalitätsstatistik

Weniger Jugendgewalt, mehr Misshandlungen in Berlin

Heute legen Berlins Innensenator Ehrhart Körting und Polizeipräsident Dieter Glietsch die Kriminalitätsstatistik 2008 vor. Erste Ergebnisse wurden schon jetzt bekannt. So stiegen im Vergleich zu 2007 die Zahlen für Kindermissbrauch und häusliche Gewalt.


Die Kriminalität in Berlin sinkt. Die Polizei registrierte 2008 nach Informationen von Morgenpost Online 482.786 Fälle. Das sind 2,7 Prozent weniger als im Jahr 2007. Die komplette polizeiliche Kriminalstatistik wollen Polizeipräsident Dieter Glietsch und Innensenator Ehrhart Körting (SPD) heute vorstellen.

Aber auch die Aufklärungsquote sank von 50,4 auf 49,5 Prozent. Das liege daran, dass die Berliner Verkehrsbetriebe (BVG) weniger Fälle von Schwarzfahren gemeldet haben, die als aufgeklärte Straftaten in die Statistik einfließen, heißt es in dem Bericht der Berliner Polizei.
Gesunken sind offenbar vor allem die Gewaltdelikte wie Körperverletzung, aber auch Mord und Totschlag. Die Kriminalbeamten erfassten 121 Taten im Bereich Mord und Totschlag. Das sind 17 Taten weniger als noch 2007. Dabei entfielen 44 auf Mord (plus 3) und 77 auf Totschlag (minus 20). Die Jugendgruppengewalt ging sogar rapide zurück – um 32,2 Prozent. 5470 Fälle liefen im vergangenen Jahr auf, wobei fast 32.000 Tatverdächtige unter 21 Jahren festgestellt wurden. Ihr Anteil an allen Tatverdächtigen liegt mit 23,6 Prozent aber immer noch ausgesprochen hoch.
Die Polizei verweist in Bezug auf den Rückgang der Jugendgruppengewalt allerdings darauf, dass es eine statistische Neuerung gegeben habe. Im vergangenen Jahr sei die Erhebung der Daten umgestellt worden, um die Fälle noch genauer eingrenzen zu können. Diese „methodischen Veränderungen“ hätten einen starken Einfluss auf die Zahlen gehabt.
„Offenbar aber haben sich tatsächlich viele Jugendliche von Rohheitsdelikten abgewandt“, sagte der innenpolitische Sprecher der CDU-Fraktion, Robbin Juhnke. Viele dieser ehemals gewalttätigen Jugendlichen hätten sich inzwischen auch anderen, nicht so schweren Delikten gewidmet, wie beispielsweise Einbruch. Das werde nicht in der Intensivtäterdatei erfasst. „Das hängt auch damit zusammen, dass die von der CDU immer wieder geforderte engere Zusammenarbeit von Polizei, Staatsanwaltschaft und Richtern greift“, so der Vorsitzende des Innenausschusses, Peter Trapp (CDU). „Wenn Sanktionen zeitnah erfolgen, also spürbar sind, geht die Zahl der Taten auch zurück.“ Das habe sich daher offenbar auch positiv auf den Rückgang bei den Rohheitstaten ausgewirkt.
Zu den Delikten, die zurückgegangen sind, zählen neben Raub und Körperverletzung auch Nötigung und „Stalking“ (krankhaftes Verfolgen). Dort sank die Zahl der Taten um 4,3 Prozent auf 66.414 Fälle. Beim Raub gab es einen Rückgang von 8027 auf 6461 Fälle (minus 19,5 Prozent). Bei der Körperverletzung wurden 43.617 Fälle bekannt (minus 2,7 Prozent).
Gestiegen sind dagegen die Fälle der häuslichen Gewalt gegen Ehefrauen und -männer. Die Polizei musste in diesem Bereich im vergangenen Jahr 16.382 Fülle bearbeiten. Das entspricht einer Zunahme um 23,9 Prozent. Auch die Zahl der Fahrraddiebstähle stieg auf nunmehr 23.645 Fälle (plus 16,8 Prozent) an. Einen ebenso großen Bereich umfassen die Betrugsdelikte mithilfe von Computern. 2008 fielen 26.653 Fälle des Waren- und Warenkreditbetrugs an – ein Anstieg um 16,7 Prozent.
Besonders besorgniserregend sind die Zahlen im Bereich des sexuellen Missbrauchs von Kindern. Die gemeldeten Taten stiegen auf 636 Fälle an, 7,6 Prozent mehr als 2007. Das habe aber weniger mit der Sensibilisierung des Umfelds von Kindern zu tun als mit einem abgeschlossenen Großverfahren, heißt es in der polizeilichen Kriminalstatistik.



Quelle, Rechte und weitere Informationen: http://www.morgenpost.de/berlin/article1..._in_Berlin.html

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Hin-schauen, hin-hören und hin-spüren Diesen Beitrag editieren/löschen Auf diesen Beitrag antworten Zitatantwort auf diesen Beitrag erstellen Diesen Beitrag einem Moderator melden   Zum Anfang der Seite springen

Hin-schauen, hin-hören und hin-spüren

Bad Wörishofen Von einem Tag zum anderen ändert sich ein Leben - ein Kind wird missbraucht. Laut Kriminalstatistik werden in Deutschland jedes Jahr rund 20 000 Fälle von sexuellem Missbrauch angezeigt, die Dunkelziffer wird um ein Vielfaches höher geschätzt. „Der sexuelle Übergriff ist aber nur die Spitze vom Eisberg, für mich fangen Übergriffe, die Kinder ein Leben lang belasten, viel früher an. Wenn zum Beispiel alleinerziehende Mütter ihre Söhne jahrelang im Ehebett schlafen lassen, eine Tochter ihrem Vater jeden neuen BH vorführen muss oder ein Großvater seine Enkelin mitnimmt, wenn er zum Pinkeln geht. Väter und Mütter, Opas und Omas, Onkel und Tanten sind manchmal einfach zu liebevoll, zu nah, berühren Kinder zu lange, zu heftig,“ schildert Hannelore Kastner verschiedenste Situationen. Sie ist selbst mit drei Jahren zum ersten Mal missbraucht worden. Übergriffe können für sie bereits in Gedanken anfangen.

Seit Jahren unternimmt die Grundschullehrerin im Ruhestand verschiedenste Aufklärungsversuche, schreibt Bücher zum Thema Missbrauch, arbeitete mit an der Handreichung zur Prävention und Intervention „Sexueller Missbrauch von Kindern“ des Bayerischen Staatsministeriums für Unterricht und Kultus.

Ihre Vorträge sind keine Schonkost, an Fallbeispielen schildert sie den „Mord auf Raten“, wie sie selbst den Missbrauch an Kindern und ihr Leben danach bezeichnet.

Immer wieder sei sie jedoch an Grenzen gestoßen, das Desinteresse der Menschen erschüttere sie stets aufs Neue. Bewusstes Wegschauen, Verdrängen sei nie eine Lösung. Die Gesellschaft verfahre wohl nach dem Motto: Das, worüber man nicht spricht, existiert nicht - ein schwerer Trugschluss. „Kommen dann schwere Inzest-Fälle ans Tageslicht, wie das Geschehen um Fritzl in Österreich, schlagen die Wellen kurzzeitig hoch, doch es ändere sich nichts. Missbrauchs-Prävention ist ein Fremdwort, auch in der heutigen Zeit,“ bilanziert Kastner.

Vor über einem Jahr ist Hannelore Kastner nach Bad Wörishofen gezogen, hat seitdem einige Leute auf ihre Arbeit hin angesprochen, Vorträge angeboten, doch die Resonanz sei gering gewesen. Bereits im Frühjahr 2007 habe die Bayersiche Justizministerin Beate Merk das Ansinnen an sie herangetragen, an Bayerns Schulen Infoveranstaltungen zur Missbrauchsthematik zu halten. 100 Schulen habe sie angeschrieben, keine positive Rückantwort erhalten. „Mädchen und Jungen brauchen eine offene Atmosphäre, in der auch schwierige Dinge aussprechbar sind,“ so Kastner. Kinder brauchen Erwachsene, die sich ihrer Rolle als Vorbilder bewusst sind, ihnen zuhören und die so Orientierung und gegebenenfalls Hilfe geben können.

Kastner fordert eine Prävention des Herzens

In ihren Klassen hat sie Kummergeschichten schreiben lassen, Filme zum Thema gezeigt und viel mit den Kindern gesungen. „Doch ebenso wichtig ist, dass Menschen im alltäglichen Leben Courage zeigen, zum Beispiel den Mann im Schwimmbad ansprechen, wenn er kleine Mädchen zu fest oder zu lange abfrottiert,“ so Kastner.

Hin-sehen, hin-hören, hin-fühlen müsse die Devise lauten, für diese Kinder müsse man sein Herz öffnen. „Denn sie leiden jeden Tag neu, häufig über Jahre hinweg. Jede Auffälligkeit ist ein Hilferuf und keiner darf verloren gehen,“ fordert Kastner auf.

Wird ein sexueller Missbrauch vermutet, gelte es aber dennoch Ruhe zu bewahren, überstürztes Handeln müsse vermieden werden.

Spricht ein Kind, ein Jugendlicher sich aus, müsse man ihm Mut machen, einen Beginn zur Auseinandersetzung, zur Aufarbeitung zu gehen. „Heute weiß auch ich, Heilung ist möglich. Mein drittes Buch, das ich gerade vorbereite, wird sich auch ausschließlich mit Heilung nach dem Missbrauch befassen,“ so Kastner.



Quelle, Rechte und weitere Informationen http://www.augsburger-allgemeine.de/Home...ageid,4501.html

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06.04.2009 03:34 Reica ist offline E-Mail an Reica senden Homepage von Reica Beiträge von Reica suchen Nehmen Sie Reica in Ihre Freundesliste auf AIM-Name von Reica: Reica1
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Hamburg - 50 Misshandlungen trotz sozialer Betreuung registriert Diesen Beitrag editieren/löschen Auf diesen Beitrag antworten Zitatantwort auf diesen Beitrag erstellen Diesen Beitrag einem Moderator melden   Zum Anfang der Seite springen

Hamburg
50 Misshandlungen trotz sozialer Betreuung registriert


Rund 50 Mal sind im vergangenen Jahr in Hamburg Kinder und Jugendliche misshandelt oder missbraucht worden, obwohl sie unter dem Schutz einer sozialen Einrichtung standen. Dies geht aus einer Antwort des Senats auf eine Kleine Anfrage des SPD-Abgeordneten Thomas Böwer hervor, die der Deutschen Presse-Agentur dpa und der Zeitung "Die Welt" am Montag vorlag. Danach verzeichnete die Sozialbehörde 2008 insgesamt zwölf Sexualdelikte, darunter drei Vergewaltigungen. Die Opfer waren zwischen 6 und 17 Jahre alt. Hinzu kamen 37 Tätlichkeiten, von Schlägen bis hin zu Raubüberfällen mit Körperverletzung. In vier Fällen sollen Betreuer beteiligt gewesen sein.

Sieben Fälle von Vernachlässigung
Nach Angaben des schwarz-grünen Senats gab es 2008 insgesamt 290 sogenannte besondere Vorkommnisse. Dazu zählen neben Misshandlungen auch Krankheiten, schwere Unfälle oder Vernachlässigungen, aber auch Straftaten der Jugendlichen selbst. Bei den sieben registrierten Fällen von Vernachlässigung sollen den Angaben zufolge fünfmal die Betreuer und zweimal die Eltern des Kindes verantwortlich gewesen sein. Meist ging es dabei um unzureichende Kleidung und mangelhafte Aufsicht. In einem Fall soll ein Betreuer ein zwölfjähriges Kind aber auch auf einem Parkplatz zurückgelassen haben. Außerdem wurden zwei Todesfälle registriert: Ein acht Monate altes Baby sei aufgrund seiner angeborenen Behinderungen gestorben, ein 17-Jähriger von einem Angehörigen erstochen worden.



Quelle, Rechte und weitere Informationen: http://www1.ndr.de/nachrichten/hamburg/m...dlungen100.html

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07.04.2009 04:40 Reica ist offline E-Mail an Reica senden Homepage von Reica Beiträge von Reica suchen Nehmen Sie Reica in Ihre Freundesliste auf AIM-Name von Reica: Reica1
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SOZIALES: Es wird genauer hingeschaut Diesen Beitrag editieren/löschen Auf diesen Beitrag antworten Zitatantwort auf diesen Beitrag erstellen Diesen Beitrag einem Moderator melden   Zum Anfang der Seite springen

SOZIALES: Es wird genauer hingeschaut

Leider ist die Zahl der vernachlässigten und misshandelten Kinder gestiegen / Doch die Bürger sind jetzt aufmerksamer


KÖNIGS WUSTERHAUSEN - Die Zahlen sprechen für sich. Immer häufiger gehen beim Jugendamt Meldungen über „Kindeswohlgefährdungen“ ein. Waren es 2007 noch 139 Vorfälle, so stieg die Zahl ein Jahr später auf 205.

Spitzenreiter ist dabei die Stadt Königs Wusterhausen, wo sich die Meldungen in diesem Zeitraum mehr als verdoppelt haben (Anstieg von 25 auf 57). Auch im Amt Lieberose stiegen diese Zahlen von drei auf 13 an. „Das kann ein Zeichen dafür sein, dass man sich mehr umeinander kümmert“, sagte Sozialdezernent Carsten Saß vor dem Jugendhilfeausschuss des Kreistages. „Wir haben noch keine repräsentative Statistik, um von zunehmender Gewalt auszugehen, nur zunehmende Erkenntnisse. Genauere Untersuchungen über einen längeren Zeitraum sind nötig.“

In einigen Gebieten des Landkreises wird sogar ein rückläufiger Trend registriert. So sanken die Meldungen in der Gemeinde Schönefeld von 15 auf fünf, im Golßener Land von zehn auf sechs. Ausschussmitglied Birgit Uhlworm (Bündnis) sieht die Ursache bei zunehmenden präventiven Angeboten wie Mehrgenerationenhäusern oder Beratungsstellen.

Die Mitglieder des Jugendhilfeausschusses berieten weiterhin darüber, wie Kinder und Jugendliche künftig stärker vor Gefahren geschützt und die Zusammenarbeit von Institutionen aktiviert werden kann. Es sei bereits eine „Kultur des Hinschauens“ geschaffen worden, so Saß. Familiengericht und Jugendamt bilden eine Verantwortungsgemeinschaft. Ein neues Gesetz sieht die frühzeitige Einbeziehung der Familiengerichte durch die Jugendämter vor. Familienrichter könnten nun erzieherisch und begleitend auf Eltern einwirken, erklärte die Leiterin des Amtsgerichts Königs Wusterhausen, Alexandra Kosyra, vor den Ausschussmitgliedern. „Priorität bei der Ansetzung von Terminen haben die zum Schutz von Kindern. Da verschieben wir auch schon mal andere Verhandlungen“, so die Richterin. Das Gericht habe jetzt die Möglichkeit, Erziehungsberatungsstellen einzuschalten oder Gebote zur Einhaltung der Schulpflicht auszusprechen. Eine Dauerkontrolle der Familien soll aber nicht möglich sein. Ergebnisse aus Hilfeplänen werden nach drei Monaten überprüft.

Zwei Drittel aller Meldungen der Jugendämter an die Familiengerichte haben ihre Ursache in Vernachlässigungen der Kinder, so die Erfahrungen. Die häusliche Gewalt nimmt zu und geht mit Alkoholkonsum und Überforderung der Eltern einher. 71 der Fälle sind Vernachlässigungen, 21 Misshandlungen, bei vier bestand der Verdacht auf sexuellen Missbrauch, bei 43 wurde eine Überforderung der Eltern festgestellt, 18 gehen auf häusliche Konflikte und Gewalt zurück. „Die Polizei fährt fast täglich einen Einsatz wegen häuslicher Gewalt“, bestätigte Ausschussmitglied und Polizeibeamter Olaf Schulz (CDU).

Sozialdezernent Saß erklärte, dass sich die Mehrheit der Meldungen als berechtigt erwiesen habe. „Da haben sich die Bürger zu Recht Gedanken um ihr Umfeld gemacht.“ Die Ausschussmitglieder wollen die Beratung im zweiten Halbjahr fortsetzen. „Wir brauchen mehr Sicherheit über die Aussagen“, sagte Ausschussvorsitzende Sylvia Lehmann (SPD).



Quelle, Rechte und weitere Informationenhttp://www.maerkischeallgemeine.de/cms/b...shandelten.html

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15.04.2009 04:05 Reica ist offline E-Mail an Reica senden Homepage von Reica Beiträge von Reica suchen Nehmen Sie Reica in Ihre Freundesliste auf AIM-Name von Reica: Reica1
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Kindesmisshandlung Diesen Beitrag editieren/löschen Auf diesen Beitrag antworten Zitatantwort auf diesen Beitrag erstellen Diesen Beitrag einem Moderator melden   Zum Anfang der Seite springen

Kindesmisshandlung

Ein Schweigekartell der Grausamkeiten?


In Deutschland waren es die kleine „Siri“ aus Wetzlar, der zweijährige „Kevin“ aus Bremen und viele Opfer davor, die traurige Schlagzeilen über Misshandlungen mit Todesfolge machten. Die Berichte über solche Einzelfälle nähren die Vorstellung, soziale Armut, Sucht oder Arbeitslosigkeit der Eltern allein begünstigten die Taten. Wie eine kürzlich von der Kinderklinik der Universität Leipzig veröffentlichte Studie feststellt, kommt Kindesmisshandlung jedoch in allen sozialen Schichten vor. Allenfalls dann, wenn ein Elternteil die Kinder alleine erzieht, sei die Gefahr für Kindesmisshandlung erhöht, heißt es in der von Wieland Kiess und seinen Mitarbeitern vorgenommenen Studie.

In Deutschland geht man davon aus, dass jährlich vier bis zehn Kinder je hunderttausend Einwohner misshandelt werden, mehrere hundert sterben an den Folgen. Die Dunkelziffer ist vermutlich aber viel höher. Erstaunlich ist vor allem, wie wenig offenbar unternommen wird, die Verdachtsfälle genauer zu ergründen. Hierzulande werden nur die Hälfte aller Fälle von sogenanntem plötzlichem Kindstod von einem Rechtmediziner mittels Obduktion untersucht und die Todesszenerie inspiziert. Der plötzliche Kindstod ist in diesem Zusammenhang ein heikler Begriff. Er bedeutet eigentlich: Wir (die Ärzte) können uns nicht erklären, woran dieses Kind verstorben ist. Es könnte also auch ein Delikt dahinterstecken.

Genaue Untersuchungen notwendig

Wenn aber die Umstände, unter denen ein Kind zu Tode kommt, unklar sind, kann nur eine rigorose Untersuchung dazu beitragen, dass man auch in Deutschland mehr Klarheit darüber erhält, wie sehr Kinder innerhalb der Familie tatsächlich gefährdet sind. Der dies vehement einfordert, ist der Frankfurter Kinderarzt Gert Jacobi. In einem jüngst von ihm herausgegebenen Buch („Kindesmisshandlung und Vernachlässigung“, Verlag Hans Huber) geht der Mediziner in seinem Kampf gegen Gewalt in der Familie weit über das hinaus, was meistens öffentlich diskutiert wird. Jacobi will aufrütteln – Eltern, Behörden und vor allem die eigene Zunft.

Der Frankfurter Mediziner hat selbst 234 misshandelte Kinder in einer drei Jahrzehnte währenden Tätigkeit als Kinderneurologe an der Universitätsklinik Frankfurt behandelt und begutachtet. Nicht nur mit Schlägen werden Kinder gequält. Herbeigeführte Stürze aus großer Höhe, Verbrühungen, Verhungern und Verdursten lassen oder Aussetzen zählen ebenso dazu wie „spurenarme“, schwer erkennbare Tötungsdelikte durch Ersticken, Schütteln oder Manipulieren des Herzschlags.

Kinderärzte gefordert

Klar ist, dass die Kindesmisshandlung meist kein einmaliges Ereignis ist, die Eltern misshandeln immer wieder. Umso mehr kommt es für Jacobi darauf an, früh einen Keil in die unselige Entwicklung zu treiben. Kinderärzte sollten gegenüber den Entschuldigungen der Eltern, die verletzte Kinder zu ihnen brächten, schlicht noch misstrauischer sein, mahnt er. Wenn etwa ein Kind angeblich wegen eines beim Schlittenfahren gebrochenen Unterschenkels eingeliefert wird, die Wetterverhältnisse zur Unfallzeit indes zehn Grad über Null lagen, ist jede Gutgläubigkeit fehl am Platz. Wenn sich deutliche blaue Flecken an den Innenseiten der Oberschenkel befinden, ist die Erklärung, das Kind sei beim Spielen unglücklich gestürzt, bereits für den Laien fadenscheinig. So kann man nicht fallen, dass sich dort Blutergüsse bilden. Gleichwohl, gibt Jacobi zu, ist es nicht immer einfach, den oft gekonnten Ausreden mancher Eltern auf die Schliche zu kommen.

In der Studie aus Leipzig waren es in immerhin zwei Dritteln aller Fälle Ärzte, die als Erste den Verdacht auf Kindesmisshandlung lenkten, obwohl deutsche Ärzte bei diesem Thema nach Jacobis Überzeugung eindeutig im Hintertreffen sind. Nicht einmal zwei Prozent der medizinischen Fachliteratur zum Thema stamme aus Deutschland, in englischen Fachzeitschriften werde ein Vielfaches an einschlägigen Artikeln veröffentlicht. Erst in jüngster Zeit fand die Diagnose „Schütteltrauma“ hierzulande Anerkennung, obwohl bereits vor 60 Jahren beschrieben wurde, wie Eltern vor allem Säuglinge durch heftiges Schütteln lebensgefährlich verletzen können. Im Säuglings- und Kleinkindalter sei das Schütteltrauma die schwerwiegendste Misshandlung und die häufigste nicht natürliche Todesursache, hieß es jüngst im „Deutschen Ärzteblatt“ (Bd. 106, S. 211). Auch hier gebe es gezielte Irreführung, warnt Autor Jakob Matschke vom Institut für Neuropathologie vom Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf. So gäben Eltern vor, sie hätten das Kind leblos vorgefunden und geschüttelt, um es wiederzubeleben.

Lockerung ärztlicher Schweigepflicht?

Im Jahr 2005 wurde in den Vereinigten Staaten eine eigene Ausbildungsrichtung für den „Child Abuse Pediatrician“ geschaffen. Das ist ein Kinderarzt, der sich mit allen Aspekten von Misshandlung vertraut gemacht hat. Denn Pädiater oder auch Rechtmediziner sind hierfür nicht von vornherein genügend ausgebildet. Besonders die Kenntnisse eines Kinder-Röntgenarztes sind gefordert, denn 60 Prozent der in die Kliniken aufgenommen misshandelten Kinder haben Knochenbrüche, meist mehrere und oft schon viele alte. Deshalb muss nach Jacobis Auffassung in solchen Fällen auch rasch gehandelt werden, denn Eltern, die misshandeln, wechseln Ärzte und Kliniken häufig, um nicht aufzufallen. Schon vor zwei Jahren forderten die niedergelassenen Kinderärzte auf einer Tagung im hessischen Bad Orb, die ärztliche Schweigepflicht zu lockern, damit bereits dem hinreichenden Verdacht von Misshandlung und Vernachlässigung leichter nachgegangen werden kann.

Ähnlich wenig Handhabe hat man, wenn Eltern ihre Kinder dadurch misshandeln, dass sie ihnen Pseudokrankheiten zufügen, etwa durch Verabreichen von Salzlösungen und den verschiedensten Medikamenten. In der überwiegenden Mehrzahl ist es hier die Mutter, die so agiert. Bei diesem als „Münchhausen-by-proxy-Syndrom“ bezeichneten Verhalten macht sie das Kind zum Opfer ihrer medizinischen Manipulationen. Sie drängt sich in der Klinik einerseits durch Überfürsorglichkeit in den Mittelpunkt, andererseits wird kaum je eine plausible Erklärung für die Zustände des Kindes gefunden. Bis zu einem Viertel dieser Kinder sterben, weiß Jacobi, denn die Manipulationen gehen in der Regel unbehelligt weiter. Bis heute besteht nicht die Möglichkeit, eine Videoüberwachung im Krankenhaus zur Überführung zu installieren, selbst wenn es allzu auffällig wird, dass es dem Kind immer nur dann schlechter geht, wenn ein Elternteil allein im Zimmer war.

Plädoyer für frühe Intervention

Jacobi verlangt vor allem mehr Medizinkenntnisse in den Jugendämtern. Es sei unentschuldbar, wenn man durchgehen lasse, dass ein Kind im Hochsommer mit vielen Pullovern und einer Mütze präsentiert werde, weil die Eltern seine Mangelernährung kaschieren wollten. Zum Schutz der Kinder gehöre es, ihre Zimmer anzuschauen und die Kinder – „mit allem dazu notwendigen Takt“ – auch zu untersuchen. „Nur so werden Blutergüsse, Unterernährung oder Schmerzen beim Anfassen offenbar, sagt Jacobi.

Der Arzt plädiert für eine entschieden frühere Intervention, die notfalls bedeutet, die Kinder aus dem bedrohlichen Milieu herauszunehmen. Eltern seien eben nicht unter allen denkbaren Umständen das Beste für ihre Kinder. Hier allerdings scheiden sich die Geister. Mitarbeiter von Jugendämtern, die sich vorwiegend als „Fallmanager“ definieren, setzen nach den Erfahrungen Jacobis eher auf die Kommunikation mit den Eltern. Die körperliche Untersuchung der Kinder wird dann ein eher zweitrangiges Ziel.

Hemmschwellen höher legen

Wenn Kinder schließlich doch aus der Familie herausgenommen und Pflege- oder Adoptiveltern anvertraut werden, wird den neuen Sorgeberechtigten offenbar häufig mit Verweis auf eine soziale Schweigepflicht die Vorgeschichte des Kindes vorenthalten. Das ist ein Vorwurf, der Jacobi von den Ersatzeltern herangetragen wurde. „Es genügt eben nicht, pauschal zu erklären, dass das Kind misshandelt worden war. Die neuen Eltern klagen oft darüber, dass sie nicht wussten, ob Hirnverletzungen vorliegen, und deshalb zum Beispiel von epileptischen Anfällen des Kindes überrascht wurden“, so Jacobi. Manchmal wollten sie das Kind bei einer Sportart unterstützen, ohne zu ahnen, dass Art und Ausmaß der früheren Knochenverletzungen dies aber ausschließen.

Jacobi lässt nicht mit sich handeln, wenn es um gewaltfreie Erziehung geht. Solange nicht akzeptiert werde, dass nicht nur eine Ohrfeige, sondern schon das Anschreien ein Kind demütige und unzumutbar in Angst versetze, seien die Hemmschwellen noch nicht hoch genug. In Schweden werde nur ein Bruchteil der hiesigen Rate an Misshandlungen registriert, weil nach Auffassung Jacobis dort der Kinderschutz sehr viel mehr in der Gesellschaft verwurzelt sei. Kinder seien hierzulande als Letzte nach Arbeitnehmern und Ehefrauen beachtet worden. Im Jahr 1971 wurde die körperliche Züchtigung von Kindern grundsätzlich verboten.



Quelle, Rechte und weitere Informationen http://www.faz.net/s/Rub268AB64801534CF2...n~Scontent.html

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15.04.2009 04:19 Reica ist offline E-Mail an Reica senden Homepage von Reica Beiträge von Reica suchen Nehmen Sie Reica in Ihre Freundesliste auf AIM-Name von Reica: Reica1
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Weißer Ring: Gewalttaten in Familien anzeigen Diesen Beitrag editieren/löschen Auf diesen Beitrag antworten Zitatantwort auf diesen Beitrag erstellen Diesen Beitrag einem Moderator melden   Zum Anfang der Seite springen

Weißer Ring: Gewalttaten in Familien anzeigen

Düren. «Schuldig, weil sie zu laut mit ihren Puppen gespielt hat» - ein misshandeltes Mädchen hält eine Tafel mit diesem Satz hoch. Mit der Ausstellung «schuldig» will die Hilfsorganisation «Weißer Ring» darauf aufmerksam machen, dass viele Kinder zu Opfern häuslicher Gewalt werden. Zu sehen ist die Ausstellung bis zum 30. Mai im Bürgerbüro der Stadt Düren am Marktplatz


Natürlich ist das auf dem Plakat abgebildete Mädchen nicht schuldig - im Gegenteil: Es ist aus einem nichtigen Grund verprügelt worden. Auch die junge Frau, die ein «Veilchen» am Auge mit einer Hutkrempe mehr schlecht als recht verdeckt, hat die Schläge, die sie einstecken musste, garantiert nicht «verdient»............



Quelle, Rechte und weitere Informationen: http://www.an-online.de/lokales/dueren-d...milien-anzeigen

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20.05.2009 05:57 Reica ist offline E-Mail an Reica senden Homepage von Reica Beiträge von Reica suchen Nehmen Sie Reica in Ihre Freundesliste auf AIM-Name von Reica: Reica1
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Sind so kleine Hände: Diesen Beitrag editieren/löschen Auf diesen Beitrag antworten Zitatantwort auf diesen Beitrag erstellen Diesen Beitrag einem Moderator melden   Zum Anfang der Seite springen

Sind so kleine Hände:

"Das Leiden der Kinder erkennen und beenden"


Kreis Paderborn (krpb). "Die Kleine schnauft so komisch". Als die Mutter ihre wenige Monate alte Tochter ins Krankenhaus bringt, ahnt noch niemand das ganze Ausmaß des wahren Leidens. Eine Rippenfraktur war relativ schnell diagnostiziert. Doch die Rechtsmedizinerin Dr. Bianca Navarro ließ auch diesmal nicht locker, drängte die Ärzte, das Kind von Kopf bis Fuß zu röntgen, "weil der Arm so merkwürdig verwinkelt aussah und ich ahnte, dass irgendetwas nicht stimmte", so Navarro.

Die Diagnose kam etappenweise, insgesamt 23 Brüche lautete am Ende der erschütternde Befund. Den Zuhörern stockte im Paderborner Heinz Nixdorf MuseumsForum (HNF) wiederholt der Atem, als Navarro aus ihrem Alltag erzählte. Die 34-Jährige arbeitet in der Forensischen Ambulanz für Opfer häuslicher Gewalt am Institut für Rechtsmedizin in Mainz. Ihr Wissen und Rat sind immer dann gefragt, wenn unklar ist, ob die Verletzungen eines Kindes durch einen Unfall oder Misshandlung oder Missbrauch hervorgerufen wurden. Denn die Diagnose ist alles andere als einfach. Verletzungsmuster können sich ähnlich. Eine Fehleinschätzung hätte jedoch fatale Folgen haben. Schlimmstenfalls bringt sie unschuldige Menschen ins Gefängnis oder den betroffenen Kindern viel Leid und manchmal sogar den Tod.....................



Quelle, Rechte und weiterlesen: http://www.wochenspiegel-paderborn.de/Da...nden-74432.html

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26.05.2009 05:53 Reica ist offline E-Mail an Reica senden Homepage von Reica Beiträge von Reica suchen Nehmen Sie Reica in Ihre Freundesliste auf AIM-Name von Reica: Reica1
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Gemeinsam im Kampf gegen Kindesmisshandlungen Diesen Beitrag editieren/löschen Auf diesen Beitrag antworten Zitatantwort auf diesen Beitrag erstellen Diesen Beitrag einem Moderator melden   Zum Anfang der Seite springen

Gemeinsam im Kampf gegen Kindesmisshandlungen


Lübecks Schulen und die Jugendhilfe der Hansestadt gehen gemeinsam gegen Kindesmisshandlungen vor. Mit einer jetzt abgeschlossenen Kooperationsvereinbarung verpflichten sich beide Seiten, sich bei Anzeichen einer „Kindeswohlgefährdung“ gegenseitig zu informieren und gemeinsam nach Lösungen zu suchen.

„Auch die Schulen sind Partner im Kinderschutz“, begründete Lübecks Schulrat Gustaf Dreier vor dem Jugendhilfeausschuss die künftig zwischen Jugendamt und Schule geltenden Kooperationsstrukturen. Mit der von Experten im Kinderschutz in Lübeck erarbeiteten Vereinbarung sichern das Schulamt und das Jugendamt bei Anhaltspunkten für Kindeswohlgefährdung im Schulalltag verlässliche Meldeverfahren ab.

„Die Schule sieht jedes Kind jeden Tag. Daher ist es wichtig, dass die Schule und auch das Jugendamt bei Anhaltspunkten für Kindeswohlgefährdungen verbindliche und verlässliche Kommunikationsstrukturen haben“, sagt Renate Junghans, Leiterin der Jugendhilfe. Die Anforderungen an die Eltern wachsen ständig. Konflikte in der Erziehung treten oft erstmals im Grundschulalter offen zutage.......................



Weiterlesen, Quelle und Rechte: http://pinnwand.ln-online.de/gemeinsam-i...handlungen/7026

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11.06.2009 04:14 Reica ist offline E-Mail an Reica senden Homepage von Reica Beiträge von Reica suchen Nehmen Sie Reica in Ihre Freundesliste auf AIM-Name von Reica: Reica1
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Erschreckend: Fast 60 Prozent mehr Kindesmisshandlungen Diesen Beitrag editieren/löschen Auf diesen Beitrag antworten Zitatantwort auf diesen Beitrag erstellen Diesen Beitrag einem Moderator melden   Zum Anfang der Seite springen

Erschreckend: Fast 60 Prozent mehr Kindesmisshandlungen

Die Zahl der registrierten Kindesmisshandlungen ist in den vergangenen Jahren stark gestiegen. Während im Jahr 1999 mehr als 2.600 Kinder unter 14 Jahren als Opfer von Misshandlungen gemeldet wurden, waren es 2008 bereits rund 4100. Dass teilte der Abteilungspräsident des Kriminalistischen Instituts beim Bundeskriminalamt, Carl-Ernst Brisach, in Berlin unter Berufung auf die aktuelle Polizeiliche Kriminalstatistik mit. Das entspreche einem Anstieg von knapp 60 Prozent. "Die Dunkelziffer wird dabei aber sicherlich sogar noch viel höher sein."

Besorgniserregend sei auch die Zahl der getöteten Kinder. Die Zahl sei von 1999 bis 2008 zwar von 280 auf 188 gesunken, sagte Brisach. "Doch jeder einzelne Fall ist schlimm genug." Der Initiator der bundesweit ersten Kinderschutzgruppe, Kinderchirurg Harald Mau von der Berliner Charité, betonte, diese Zahl sei viel zu hoch. "Stellen Sie sich sechs Klassen mit Kindern vor - sie sind alle tot."..............



Weiterlesen, Quelle und Rechte: http://www.rtl.de/rtlaktuell/rtl_aktuell...le=29735&pos=14

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03.07.2009 04:09 Reica ist offline E-Mail an Reica senden Homepage von Reica Beiträge von Reica suchen Nehmen Sie Reica in Ihre Freundesliste auf AIM-Name von Reica: Reica1
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Misshandlung noch ungeklärt Diesen Beitrag editieren/löschen Auf diesen Beitrag antworten Zitatantwort auf diesen Beitrag erstellen Diesen Beitrag einem Moderator melden   Zum Anfang der Seite springen

Misshandlung noch ungeklärt

Verhandlung gegen 27-jährige wird fortgesetzt


Bad Oeynhausen. Zwei ihrer Kinder musste eine Bad Oeynhauserin bereits wegen Überforderung an das Jugendamt abgeben. Im letzten Oktober kam auch ihr Sohn in eine Pflegefamilie - denn es besteht der Verdacht auf Misshandlung. Die 27-Jährige musste sich gestern wegen Körperverletzung durch Fahrlässigkeit vor dem Amtsgericht verantworten. Ein Urteil wurde noch nicht gesprochen.

Die Angeklagte brachte ihren damals fünf Monate alten Sohn ins Bad Oeynhausener Krankenhaus, nachdem sie feststellte, dass ihr Kind den linken Arm in Schonhaltung hielt. Im Krankenhaus konnte der behandelnde Arzt keine schwere Verletzung feststellen und schickte die Mutter wieder nach Hause. Bessere sich der Zustand ihres Sohnes nicht, solle sie wieder im Krankenhaus erscheinen.
Die Mutter erhob während der Verhandlung Vorwürfe gegen den behandelnden Arzt. "Er packte meinen Sohn mit beiden Händen an seinem Arm und drehte brutal daran. Der Kleine brüllte dabei wie am Spieß."

Nach der Behandlung in Bad Oeynhausen fuhr die Angeklagte mit ihrem Sohn in die Kinderklinik Minden. Dort stellte der behandelnde Arzt eine Spiralfraktur am linken Oberarm fest. Der ärztliche Sachverständige erklärte in der Verhandlung, dass so eine Verletzung nur durch starke Gewalteinwirkung entsteht. "Den Verdacht des Klinikums auf Kindesmisshandlung konnte ich bestätigen."

Dass die Fraktur durch die Behandlung in Bad Oeynhausen entstand, kann sich der Sachverständige nicht vorstellen. Ein Krankenpfleger, der während der Untersuchung in Bad Oeynhausen anwesend war, erklärte, dass sich der behandelnde Arzt korrekt verhalten habe und das Kind, entgegen der Behauptung der Mutter, während der Behandlung nicht geschrien habe.

Eine ehemalige Freundin der Angeklagten brachte noch einen weiteren Aspekt mit ein. Sie gab an, dass die Tatverdächtige manchmal den Oberarm und Unterarm des Kindes mit dem Schmusetuch des Kindes verband. Der Sachverständige schloss jedoch aus, dass dies zu der Fraktur geführt habe...................



Weiterlesen, Quelle und Rechte: http://www.nw-news.de/lokale_news/bad_oe...ungeklaert.html

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15.07.2009 06:54 Reica ist offline E-Mail an Reica senden Homepage von Reica Beiträge von Reica suchen Nehmen Sie Reica in Ihre Freundesliste auf AIM-Name von Reica: Reica1
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Gehörloser misshandelte Baby Diesen Beitrag editieren/löschen Auf diesen Beitrag antworten Zitatantwort auf diesen Beitrag erstellen Diesen Beitrag einem Moderator melden   Zum Anfang der Seite springen

Quälten Eltern ihr kleines Kind?

Prozess um Misshandlung: Gehörloser (25) belastet die Mutter


NÜRNBERG - Ein Familienvater (25) soll seinen drei Monate alten Sohn misshandelt haben – doch er schiebt die Schuld seinem älteren Buben (2) und der Mutter der Kinder zu.

Es ist der zweite Anlauf, juristisch aufzuklären, wer für das Leid des kleinen Lukas verantwortlich ist. Bereits im Januar 2009 musste sich der Vater, ein gehörloser Industriemechaniker (25), vor dem Amtsgericht verantworten, nun sitzt er auf der Anklagebank der 13. Strafkammer des Landgerichts Nürnberg-Fürth und hat sich mit Rechtsanwalt Reinhard Debernitz einen zweiten Strafverteidiger genommen.

Angeklagter belastet Ehefrau

«Ich bin unschuldig«, lässt er über eine Gebärdensprachdolmetscherin vortragen, die Mutter (24) der Kinder, sie ist ebenfalls gehörlos, belastet er immer wieder. Schließlich sei er in der Arbeit gewesen – und sie habe häufig alleine auf die Kinder aufgepasst.

Im ersten Prozess vor dem Amtsgericht hatte der Industriemechaniker noch eingeräumt, aufgrund seiner schweren körperlichen Arbeit kein rechtes Gefühl dafür gehabt zu haben, wie man ein Baby anfasst. Eine Aussage, die ihm, so behauptet er heute, seine Lebensgefährtin regelrecht eingeredet haben soll. Dazu bringt der Angeklagte erneut die Sprache auf seinen älteren Sohn..............

Quelle, Rechte und weiterlesen: http://www.nn-online.de/artikel.asp?art=1055879&kat=10&man=4



Prozess um Misshandeltes Baby: Wurde Vater vorverurteilt?

Im Prozess um die körperliche Misshandlung eines Säuglings nahm die Verteidigung gestern vor der 13. Strafkammer des Landgerichts Vertreter des Jugendamtes in die Mangel.


Wie berichtet, ist der 28-jährige gehörlose Kindsvater Alex K. angeklagt, im Jahr 2007 seinem damals drei Monaten alten Baby «sämtliche Knochen gebrochen» zu haben, wie sich Oberstaatsanwalt Hans Ellrott gestern ausdrückte.

Die Verteidigung ist offenbar der Ansicht, dass in diesem Fall zu früh und zu einseitig gegen den Vater ermittelt wurde, der nicht müde wird, seine Unschuld zu beteuern. Der Industriemechaniker schiebt inzwischen seiner ebenfalls gehörlosen Ex-Freundin und Mutter des kleinen Lukas die Schuld für dessen schwere Verletzungen in die Schuhe.

Auch das Jugendamt, so war der Vernehmungstaktik von Rechtsanwalt Reinhard Debernitz zu entnehmen, hat wohl den Vater seinerzeit vorverurteilt und stattdessen der Mutter die beiden Kleinkinder schnell wieder anvertraut, nachdem Lukas vorübergehend bei einer Pflegefamilie untergebracht worden war und der zwei Jahre ältere Fabian bei den Großeltern gelebt hatte.

Die Pflegemutter berichtete gestern, dass sich der kleine Lukas panikartig vor manchen Frauen gefürchtet habe, sich aber bei Besuchen des Vaters wohl gefühlt habe. Sowohl der heute zweijährige Lukas als auch dessen vierjähriger Bruder leben inzwischen wieder bei der Mutter, werden aber weiterhin vom Jugendamt betreut....................

Quelle, Rechte und weiterlesen: http://www.nz-online.de/artikel.asp?art=1056968&kat=11&man=4



Prozessauftakt: Gehörloser misshandelte Baby
Immer wenn der Säugling schrie, ging in der Wohnung eine Lichtanlage an: Das soll einen gehörlosen 25-Jährigen so sehr genervt haben, dass er seinen drei Monate alten Sohn brutal misshandelt hat. Das Leben des Kindes hing am seidenen Faden. Seit Dienstag steht der gelernte Industriemechaniker erneut vor Gericht.


Zum Prozessauftakt vor dem Landgericht Nürnberg-Fürth bestritt der Angeklagte die Vorwürfe und bezeichnete sich als unschuldig. Stattdessen versuchte er, seine ebenfalls gehörlose Frau zu belasten, die viel mit dem Kind alleine gewesen sei. «Die haut mich jetzt in die Pfanne», erklärte der Gehörlose, dessen Aussagen von einem Gebärden-Dolmetscher übersetzt wurden. Das Paar hatte sich schon mehrmals getrennt und wieder versöhnt.

Der Mann ist wegen der Misshandlung von Schutzbefohlenen angeklagt. Nach seinen Aussagen ist auch der zweite Sohn der Familie - ein Zweijähriger - auf seinen jüngeren schreienden Bruder losgegangen.

Weil eine solche Tat hart bestraft werden kann, das Amtsgericht aber nur zur Freiheitsstrafe von maximal vier Jahren verurteilen kann, verwies die erste Instanz das Verfahren................


Quelle, Rechte und weiterlesen: http://www.nz-online.de/artikel.asp?art=1055738&kat=11&man=4


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23.07.2009 14:40 Reica ist offline E-Mail an Reica senden Homepage von Reica Beiträge von Reica suchen Nehmen Sie Reica in Ihre Freundesliste auf AIM-Name von Reica: Reica1
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RE: Gehörloser misshandelte Baby Diesen Beitrag editieren/löschen Auf diesen Beitrag antworten Zitatantwort auf diesen Beitrag erstellen Diesen Beitrag einem Moderator melden   Zum Anfang der Seite springen

Baby vom Vater im Suff misshandelt
Gehörloser Angeklagter wird zu drei Jahren Haftstrafe verurteilt


NÜRNBERG - Der gehörlose Industriemechaniker (25), der sein drei Monate altes Baby misshandelt hat, muss für drei Jahre in Haft.

Im Gerichtssaal herrscht absolute Stille. Der Oberstaatsanwalt fixiert den besten Freund des Angeklagten, macht ihn mehrfach darauf aufmerksam, dass Falschaussage strafbar ist. Der Mann zuckt und knickt dann doch ein: «O.k., er hat mir gesagt, dass er das Baby zu hart angefasst hat.» Raunen im Gerichtssaal, Zufriedenheit auf dem Gesicht des Anklägers.

Der Alkohol floss literweise

Denn bisher wirkten die Beweise gegen den gehörlosen Industriemechaniker (25), der seit drei Tagen wegen Misshandlung auf der Anklagebank des Landgerichts Nürnberg-Fürth sitzt, widersprüchlich. Die Pflegemutter des Kleinen berichtete von Panikreaktionen des Babys auf die Mutter (24). Umgekehrt hält die Mutter ihren Ex-Freund wegen seiner Alkoholsucht und seiner starken Aggressivität für den Täter.............

...............Eine Sucht, die dem kleinen Lukas zum Verhängnis wurde. Wie sein Vater später gesteht, hat er ihn im Suff gepackt, ihm dabei mehrere Knochen gebrochen. Auch Lukas Mutter berichtet von Ausrastern ihres Ex-Partners. Häufig sei er wegen der beiden Kinder «genervt» gewesen, einmal habe er volltrunken auch nach ihr geschlagen, sie jedoch verfehlt. Eine Ex-Geliebte. die im Zeugenstand sitzend dem überraschten Mann mitteilt, dass auch sie ein Kind von ihm hat, bestätigt seine Wutanfälle. Einmal habe er ihre Katze an der Kehle gepackt und an die Wand gedrückt.

Weil der Mann doch gesteht, kommt es zur Vereinbarung: Verteidiger, Oberstaatsanwalt und Gericht einigen sich auf eine Freiheitsstrafe von drei Jahren. Der Angeklagte wird sich einer Entziehungskur unterziehen.



Ganzer Text, Quelle und Rechte: http://www.nn-online.de/artikel.asp?art=1057231&kat=10&man=4

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29.07.2009 06:28 Reica ist offline E-Mail an Reica senden Homepage von Reica Beiträge von Reica suchen Nehmen Sie Reica in Ihre Freundesliste auf AIM-Name von Reica: Reica1
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Steigende Gewalt an Kindern Diesen Beitrag editieren/löschen Auf diesen Beitrag antworten Zitatantwort auf diesen Beitrag erstellen Diesen Beitrag einem Moderator melden   Zum Anfang der Seite springen

Steigende Gewalt an Kindern

Prenzlau Im ersten Halbjahr 2009 sind Fälle von Kindesmisshandlungen und Vernachlässigung in der Uckermark erneut gestiegen. Innerhalb eines Jahres sprang ihre Zahl um fast 30 Prozent nach oben. Nach Angaben des Jugendamtes bestätigten sich Meldungen und Verdachtsmomente in 110 Fällen.

"Durch die gesamtgesellschaftliche Situation haben viele Familien zunehmend Probleme", schildert Jugendamtsleiterin Britta Gilgen die Ursachen. Was sich hinter den Wohnungstüren abspielt, ist zum Teil erschreckend. Von Januar bis Ende Juni wurden allein 23 Misshandlungen von Kindern gemeldet. 26-mal musste das Jugendamt eingreifen, weil die Grundversorgung von Mädchen und Jungen gefährdet war. Dazu gehören solche elementaren Bedürfnisse wie Mahlzeiten und Bekleidung. In 33 Fällen registrierten die Mitarbeiter eine sogenannte Milieu-Schädigung.

Selbst sexueller Missbrauch gehört zu der langen Liste der Gewalttaten an Kindern. Sechs Meldungen bestätigten sich im ersten Halbjahr. Doch Gefahren für Kinder bestehen nicht nur im sogenannten Milieu. Auch Einflüsse wie Arbeitslosigkeit oder lange Fahrzeiten der Eltern zur Arbeitsstelle, Zeitmangel, Suchtmittel und Geldsorgen führen zu Problemen innerhalb von Familien. "Die Eltern erkennen meist nicht, wann der Familienverband allein nicht mehr hilft", so Britta Gilgen. Häufig werde die Hilfe von Jugendämtern oder externen Anlaufstellen zu spät in Anspruch genommen. Ursache ist eine natürliche Scheu vor Behörden..........


Beratungsstellen gibt es in Prenzlau, Templin, Schwedt und Angermünde. Weitere Informationen beim Jugendamt unter der Nummer 03984 701151.




Weiterlesen, Quelle und Rechte: http://www.moz.de/index.php/Moz/Article/...rmark/id/289645

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29.07.2009 15:28 Reica ist offline E-Mail an Reica senden Homepage von Reica Beiträge von Reica suchen Nehmen Sie Reica in Ihre Freundesliste auf AIM-Name von Reica: Reica1
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Mecklenburg- Vorpommern: Entzug des Sorgerechts wegen Kindeswohlgefährdung 2008 deutlich angestiegen Diesen Beitrag editieren/löschen Auf diesen Beitrag antworten Zitatantwort auf diesen Beitrag erstellen Diesen Beitrag einem Moderator melden   Zum Anfang der Seite springen

Entzug des Sorgerechts wegen Kindeswohlgefährdung 2008 deutlich angestiegen

Die Familiengerichte Mecklenburg-Vorpommerns haben 2008 in 228 Fällen Eltern das Sorgerecht für ihr/e Kind/er vollständig oder teilweise entzogen. Das waren nach Mitteilung des Statistischen Amtes 40 Fälle mehr als 2007 und der höchste Wert der vergangenen zehn Jahre.


Eine Einschränkung oder ein Entzug des Personensorgerechts kann nur durch ein Familiengericht erfolgen, wenn das körperliche, geistige oder seelische Wohl eines Kindes oder sein Vermögen gefährdet ist und die Eltern nicht gewillt oder in der Lage sind, die Gefahr abzuwenden.

Von den insgesamt 228 Fällen des gerichtlich angeordneten Entzugs des Sorgerechts waren im vergangenen Jahr 111 Mädchen und 117 Jungen betroffen. In 200 Fällen wurde die elterliche Sorge ganz oder teilweise auf das Jugendamt übertragen, darunter in 47 Fällen nur das Aufenthaltsbestimmungsrecht. Bei den übrigen Fällen ist das Sorgerecht auf Einzelpersonen oder Vereine übertragen worden.

Bezogen auf die gleichaltrige Bevölkerung in Mecklenburg-Vorpommern kamen 2008 auf je 10 000 Kinder- und Jugendliche 11 Sorgerechtsentziehungen. Der vergleichbare Bundesdurchschnitt lag im vergangenen Jahr bei 9 je 10 000 Kinder und Jugendliche.





Quelle, Rechte und Statistik im Überblick: http://www.statistik-mv.de/cms2/STAM_pro....jsp?&pid=14726

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26.08.2009 07:20 Reica ist offline E-Mail an Reica senden Homepage von Reica Beiträge von Reica suchen Nehmen Sie Reica in Ihre Freundesliste auf AIM-Name von Reica: Reica1
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Kindesmisshandlung- Alarmierende Zahlen aus der Kinderchirurgie Diesen Beitrag editieren/löschen Auf diesen Beitrag antworten Zitatantwort auf diesen Beitrag erstellen Diesen Beitrag einem Moderator melden   Zum Anfang der Seite springen

Kindesmisshandlung
Alarmierende Zahlen aus der Kinderchirurgie


DORTMUND In der Kinderchirurgie landen jährlich acht bis zehn schwerste Fälle von Schütteltrauma. Über die Hälfte der betroffenen vier- bis sechsmonatigen Säuglinge stirbt daran. Dr. Matthias Albrecht, Chefarzt der Kinderchirurgie, schlägt deshalb Alarm

Er versorgt aktuell ein Kind, in dessen Schädeldecke mehrere Katheter gelegt werden mussten, damit Einblutungen und Hirnwasser ablaufen können. Was passiert, wenn Eltern durchdrehen? Wenn sie ihren Säugling schütteln, immer und immer wieder auf das Heftigste, weil das Kind nicht aufhört zu schreien? "Beim Schütteltrauma kommt es zum Abriss der Hirnvenen, gefolgt von Blutungen und einer Hirnschwellung. In der Folge entstehen Krämpfe, die dazu führen, dass der Notarzt gerufen wird."

Säuglinge sind kaum therapierbar

Dr. Albrecht weiß auch, was mit Kindern passiert, die überleben. Untersuchungen in einer Reha-Klinik hätten gezeigt, dass diese kleinen Patienten neurologisch kaum mehr therapierbar sind. Mit anderen Worten: Sie werden nie normal beschulbar sein und immer im Leben hinterherhinken.
Der Chefarzt erlebt schier Unfassbares im Klinikalltag: Jedes Jahr sieht er 30 bis 40 Kinder mit Knochenbrüchen, Wunden oder gravierenden Hämatomen. Die meisten Verletzungen werden von niedergelassenen Kinderärzten entdeckt. Betroffen sind oft Säuglinge und Kleinkinder. Einmal allerdings war es ein achtjähriges Mädchen, untergebracht in einer "gut situierten" (so Albrecht) Pflegefamilie.

Pflegeeltern misshandeln ihr Kind

Die Pflegeeltern beschuldigten ihren eigenen Sohn...........



Weiterlesen, Quelle und Rechte: http://www.ruhrnachrichten.de/lokales/do...e;art930,688200

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02.10.2009 11:27 Reica ist offline E-Mail an Reica senden Homepage von Reica Beiträge von Reica suchen Nehmen Sie Reica in Ihre Freundesliste auf AIM-Name von Reica: Reica1
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Ulm- Mehr misshandelte Kinder Diesen Beitrag editieren/löschen Auf diesen Beitrag antworten Zitatantwort auf diesen Beitrag erstellen Diesen Beitrag einem Moderator melden   Zum Anfang der Seite springen

Mehr misshandelte Kinder

Verdachtsfälle auf Vernachlässigung nehmen seit Jahren zu

Es gibt in Ulm immer mehr misshandelte oder vernachlässigte Kinder. Zumindest statistisch: Steigende Aufmerksamkeit führt zu steigenden Zahlen. Die Stadt hat bei Verdachtsfällen eine schnelle Eingreiftruppe.


Ulm Wie kann man Kinder besser schützen, wie schneller eingreifen? Diese Fragen bewegten nach dramatischen Fällen von Kindesmisshandlung ganz Deutschland. Die Stadt Ulm reagierte, in dem sie zum Beispiel im Mai 2007 die Kindesschutzstelle als zentrale Anlaufstelle einrichtete. Das Jugendamt verzeichnet seit Jahren steigende Zahlen bei den Verdachtsfällen auf Kindesmisshandlung oder -vernachlässigung (siehe Grafik). Das wird auch 2009 nicht anders werden: Bereits Ende Juli waren 45 Familien mit 62 Kindern wegen "Verdachts auf Kindeswohlgefährdung" gemeldet worden. Im ganzen Jahr 2008 waren es 81 Familien mit 119 Kindern.

Die städtischen Mitarbeiter führen die steigenden Zahlen darauf zurück, dass Nachbarn, Erzieherinnen oder Angehörige aufmerksamer sind als früher und ihren Verdacht melden - oft auch anonym. In 35 von 45 Fällen stellten die Fachleute keine akute Gefährdung fest. Die beiden Sozialpädagoginnen in der Kindesschutzstelle sollen eine schnelle Risikoabschätzung leisten, zum Beispiel auch im Gespräch mit Kollegen des Jugendamts. Wird der Kindesschutzstelle oder dem Jugendamt der Verdacht auf Kindesmisshandlung oder -vernachlässigung gemeldet, besuchen in den meisten Fällen zwei Mitarbeiter innerhalb von zwei Tagen die Familie - unangemeldet. Sie versuchen, sich ein Bild zu machen: von der Familie, dem Kind, der häuslichen Situation.

Das gelingt allerdings nicht immer. Häufig werden die städtischen Mitarbeiter abgewiesen, berichtete Siegfried Sauter vom Jugendamt kürzlich im Jugendhilfeausschuss. Ein Beispiel: Eine Mutter wollte die Mitarbeiter nicht hereinlassen, zeigte ihnen aber auf dem Balkon ihr Baby. "Es machte einen guten Eindruck. Die Kollegen bestanden aber darauf, in allernächster Zeit ein persönliches Gespräch zu führen und sich das Kind genauer anzusehen." Zusätzlich lief die "Hintergrund-Recherche" an: die Abklärung der familiären Situation, die Befragung der Hebamme zum Beispiel. Nach mehrstündigen Verhandlungen ließ sich die als labil geschilderte Mutter schließlich auf einen verpflichtenden Arztbesuch, weitere Gespräche und Unterstützungsangebote ein.

Wenn Eltern trotz begründeten Verdachts auf Kindeswohlgefährdung.......................

Info

Die Kindesschutzstelle der Stadt Ulm ist tagsüber unter Tel. (0731) 161-61 61 erreichbar





Weiterlesen, Quelle und Rechte: http://www.suedwest-aktiv.de/region/swp_...794/artikel.php

Dateianhang:
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21.10.2009 05:16 Reica ist offline E-Mail an Reica senden Homepage von Reica Beiträge von Reica suchen Nehmen Sie Reica in Ihre Freundesliste auf AIM-Name von Reica: Reica1
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Berlin- Senat will Prügeleltern stoppen Diesen Beitrag editieren/löschen Auf diesen Beitrag antworten Zitatantwort auf diesen Beitrag erstellen Diesen Beitrag einem Moderator melden   Zum Anfang der Seite springen

Gesetzes-Plan
Senat will Prügeleltern stoppen

Ein neues Gesetz soll Kinder besser schützen. Der Gesundheitsausschuss entscheidet am Montag


Blutergüsse, Knochenbrüche, kaputte Seelen. Immer mehr Berliner Kinder werden Opfer von Misshandlungen und Verwahrlosung. Allein 2008 alarmierten 810 Verwandte, Lehrer und Ärzte den Kindernotdienst (Tel. 61 00 66).

Jetzt will der Senat Prügel-Eltern mit einem neuen Gesetz stoppen. Der Entwurf (liegt der B.Z. vor) ist am Montag Thema im Gesundheitsausschuss des Abgeordnetenhauses.

Die wichtigsten Änderungen:

• An der Charité wird ein Kinder-Vorsorgezentrum eingerichtet. Aufgabe: Früherkennungsuntersuchungen bis zum 6. Lebensjahr. Ein Datenabgleich über eine Vertrauensstelle mit Ärzten soll die Untersuchungen (U4 bis U9) sicherstellen.

• Kinder, die nicht beim Arzt vorgestellt wurden, werden den bezirklichen Gesundheitsämtern gemeldet. Daraufhin sollen künftig die Eltern zu Hause aufgesucht werden............



Weiterlesen, Quelle und Rechte: http://www.bz-berlin.de/aktuell/berlin/s...icle658895.html

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