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Reica Reica ist weiblich
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Dabei seit: 31.05.2005
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Warum unsere Kinder Tyrannen werden: Oder: Die Abschaffung der Kindheit Diesen Beitrag editieren/löschen Auf diesen Beitrag antworten Zitatantwort auf diesen Beitrag erstellen Diesen Beitrag einem Moderator melden   Zum Anfang der Seite springen

Warum unsere Kinder Tyrannen werden: Oder: Die Abschaffung der Kindheit


Autor: Michael Winterhoff

Verlag: Gütersloher Verlagshaus

ISBN-Nummer: 3579069802

ISSN-Nummer: 978-3579069807




Beschreibung:

Aus der Amazon.de-Redaktion:

Wie kommt es, dass Kinder auch der Nach-Achtundsechziger-Generation von Eltern auf der Nase herumtanzen? Dass bereits Vierjährige mit ihren Erziehern machen (und machen können), was sie wollen? Dass in unserer Gesellschaft die Respektlosigkeit der Jugend gegenüber dem Alter regiert und so viele Schulabgänger (deshalb?) nicht im Mindesten gerüstet sind fürs Leben? Warum unsere Kinder Tyrannen werden oder: Die Abschaffung der Kindheit aus der Feder des 50-jährigen Bonner Mediziners Michael Winterhoff legt den Finger nicht zuletzt an einer Stelle in die Wunde, die besonders schmerzt: Mitten ins Herz der liebenden Eltern, die doch nur eines wollen: von ihre Kindern geliebt zu werden. Und die doch genau deshalb das Gegenteil erreichen.
In neun Kapiteln beleuchtet Winterhoff mit medizinischer Analyse, aber auch mit journalistischem Geschick, welche Gründe dafür sprechen, dass Mütter aufhören sollten, zwischen Super-Nanny und Verzweiflung hoffnungslos hin- und herzupendeln. Er hinterfragt gängige Vorurteile unserer Pop-Kultur („We don’t need no education“? -- „Kinder an die Macht“??), illustriert, warum die Psyche eine so große Rolle spielt, was Grundschulen und Kindergärten mit der Seele unserer Kinder anstellen, warum Eltern ihr Ich nicht mit dem des Nachwuchses verschmelzen sollten -- und wie es uns gelingen könnte, die „Beziehungsfähigkeit wieder herzustellen“. Auf diese Weise entwirft Warum unsere Kinder Tyrannen werden oder: Die Abschaffung der Kindheit ein faszinierendes Panorama, das die privaten und sozialen Mängel unserer Erziehung ebenso aufzeigt wie mögliche Lösungswege.

Erziehungsratgeber gibt es wie Sand am Meer. Aber die meisten ergehen sich in endlos seitenschindenden Nacherzählungen von (zumeist erfundenen) Fallgeschichten, die mit dem eigenen Leben nichts gemein haben. Warum unsere Kinder Tyrannen werden oder: Die Abschaffung der Kindheit ist da auf angenehme Art und Weise anders. Und ist gerade deshalb eine willkommene Alternative zur Sensationsgier von Super-Nanny-Formaten -- eine Alternative zudem, die Hoffnung macht. -- Isa Gerck, Literaturanzeiger.de



__________________
Liebe Grüße von Reica



Wir leben auf Kosten unserer Zukunft.....also auf Kosten unserer Kinder!!!
07.04.2009 16:07 Reica ist offline E-Mail an Reica senden Homepage von Reica Beiträge von Reica suchen Nehmen Sie Reica in Ihre Freundesliste auf AIM-Name von Reica: Reica1
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piwi piwi ist weiblich
Schlingel


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Das Buch it absolut empfehlenswert. Das Beste, was ich in der letzten Zeit über Kindesentwicklung gelesen habe. Der Mann hat das aufgeschrieben, was ich schon so manches Mal gedacht habe!

LG

Piwi
07.04.2009 19:27 piwi ist offline E-Mail an piwi senden Homepage von piwi Beiträge von piwi suchen Nehmen Sie piwi in Ihre Freundesliste auf
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silvia
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Kann mich da Piwi nur anschließen Daumen

LG

Silvia
07.04.2009 19:31
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fausball fausball ist weiblich
Ich bin fast jeden Tag hier


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Huhu!
Bin ich gerade am Lesen.Ich finde es super und sehr Interressant.Kann ich empfehlen.Daumen

Fausball

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Fausball



Es gibt solche und solche,aber mehr solche als solche.smile
Ich schreibe auch mal für andere User.
07.04.2009 19:55 fausball ist offline E-Mail an fausball senden Beiträge von fausball suchen Nehmen Sie fausball in Ihre Freundesliste auf

Nate Nate ist weiblich
Gymnasiast


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Ich habs auch gelesen.Bin total begeistert! Daumen Daumen

__________________
Am Ende kommt es gar nicht so sehr darauf an,wie weit wir es gebracht haben,
sondern darauf,ob wir unseren eigenen Weg gegangen sind.
07.04.2009 20:06 Nate ist offline E-Mail an Nate senden Beiträge von Nate suchen Nehmen Sie Nate in Ihre Freundesliste auf
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Reica Reica ist weiblich
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Themenstarter Thema begonnen von Reica

«Als ob die kleinen Kinder schon eine Persönlichkeit hätten!» Diesen Beitrag editieren/löschen Auf diesen Beitrag antworten Zitatantwort auf diesen Beitrag erstellen Diesen Beitrag einem Moderator melden   Zum Anfang der Seite springen

Hier noch ein Interessantes Interview mit Herr Winterhoff:

«Als ob die kleinen Kinder schon eine Persönlichkeit hätten!»

Immer mehr Eltern erziehen ihre Kinder wie Partner. Und damit zu Tyrannen, meint der deutsche Kinderpsychiater und Bestsellerautor Michael Winterhoff

Beobachter: Sogar auf Japanisch soll Ihr Buch «Warum unsere Kinder Tyrannen werden» erscheinen. Wie viele Exemplare haben Sie bereits verkauft?

Michael Winterhoff: Um die 300'000.

Beobachter: Dann sind Sie bald Millionär?

Winterhoff: Sie stellen ja Fragen. Aber das ist gar nicht der Punkt. Wir haben immer mehr schwerstgestörte oder auffällige Kinder, die nicht lebenstüchtig werden. Das ist alarmierend. Deshalb habe ich das Buch geschrieben.

Beobachter: Beim Lesen dachte ich: «Meine Güte, Eltern von heute erziehen ihre Kinder zu Psychopathen!»

Winterhoff: Das stimmt doch nicht! Psychopathen sind psychisch krank. Die Kinder, die ich meine, sind nicht psychisch krank, sondern emotional nicht entwickelt.

Beobachter: Jetzt schalten Sie aber ein paar Gänge herunter. Im Buch schreiben Sie vielleicht nicht von Psychopathen, aber von «Monstern»...

Winterhoff: Nein!

Beobachter: Doch. Auf Seite 14. Und von «Tyrannen».

Winterhoff: Aber nicht die Kinder sind Tyrannen, sondern die Jugendlichen! In Deutschland hatten wir schon 2004 20 Prozent nicht arbeitsfähige, auf dem Arbeitsmarkt nicht vermittelbare 18-Jährige. Jeder Fünfte! Die haben keine Leistungs bereitschaft, keinen Sinn für Pünktlichkeit, die kann man in keinem Betrieb gebrauchen. Und 30 Prozent der Kinder sind schon vor der Einschulung wegen Verhaltensauffälligkeit in Behandlung. Das ist eine neue Entwicklung.

Beobachter: Wie äussern sich diese Auffälligkeiten bei Kindern, die zu Ihnen in die Praxis kommen?

Winterhoff: Die nehmen mich gar nicht wahr, wenn ich den Raum betrete, grüssen auch nicht. Sie sind respektlos, frech, können nicht ruhig sitzen bleiben. Gegenstände herumzuwerfen gehört zu ihren bevorzugten Reaktionen in Konfliktsituatio nen. Ein gesundes fünfjähriges Kind kann unterscheiden zwischen sich selbst und Ihnen als Gegenüber. Das zeigt sich daran, dass Eltern oder Lehrer Einfluss auf das Verhalten des Kindes haben. Ein gesunder Fünfjähriger würde für Sie alles erledigen, zum Beispiel den Tisch decken, wenn Sie ihn dazu auffordern. Und zwar gern, sofort, gleich und ohne Kommentar.

Beobachter: Was soll schlimm daran sein, wenn das Kind mal den Tisch nicht decken will?

Winterhoff: Dass es mal murrt oder sich verweigert, ist normal. Aber hier geht es um Kinder, die praktisch jeden Auftrag, den man ihnen erteilt, nicht direkt ausführen. Stellen Sie sich in Deutschland vor eine Grundschulklasse und sagen: «Holt bitte das Deutschbuch hervor!» Nur wenige Kinder werden diesen Auftrag sofort ausführen. Weil die Kinder psychisch unterentwickelt sind. Die werden später nicht arbeits- und beziehungsfähig sein. Mir geht es nicht darum, den Horror an die Wand zu malen. Aber wenn wir nicht bereit sind, dieses Problem zu sehen und anzugehen, dann werden wir mit diesen Kindern nicht mehr fertig.

Beobachter: Was machen die Eltern falsch?

Winterhoff: Es handelt sich um Beziehungsstörungen. Eltern verschmelzen in einer Symbiose ihre Psyche mit der ihres Kindes. Das Kind wird gewissermassen zu einem Körperteil der Eltern. Nehmen wir eine Szene im Restaurant. Das Kind tigert im Raum herum, viele Gäste fühlen sich gestört. Der Mutter fällt es gar nicht auf, dass ihr Kind laut ist und herumtobt. Weil es ein Teil ihrer selbst ist.

Beobachter: Wenn ich der Mutter sagen würde, ihr Kind sei frech, empfindet sie das so, als ob ich sie selber als frech beschimpfen würde?

Winterhoff: Genau. Das ist, wie wenn Sie an ihrem Arm kratzen würden. Das wird sie sich verbitten. Lehrer haben das gleiche Problem. Wenn der Sohn nach Hause kommt und klagt, die Lehrerin habe ihn angebrüllt, werden Eltern in einer Symbiose wahrscheinlich gegen diese Lehrerin vorgehen, statt abzuklären, was los war.

Beobachter: Weil sie sich nicht mehr von ihrem Kind abgrenzen können?

Winterhoff: Ja. Wenn ich das Kind auffordere, sich anzuziehen, und es sagt: «Mach ich nicht!», dann wäre das vor 20 Jahren schlicht ein freches Verhalten gewesen. Und wenn ein Kind frech ist, schick ich es aufs Zimmer. Ich grenze mich ab. In der Symbiose aber reden die Eltern mit dem Kind, diskutieren, argumentieren, versuchen herauszufinden, was beim Kind abgeht. Das ist, wie wenn Sie am Bahnhof angepöbelt würden. Normalerweise gehen Sie weiter und lassen den Typen links liegen. Wenn Sie in einer Symbiose wären, liessen Sie sich auf eine Diskussion ein und überlegten: Warum pöbelt der mich an? Und wie krieg ich ihn dahin, dass er nicht mehr pöbelt? Statt sich abzugrenzen und weiterzugehen.

Beobachter: Sie meinen, die Eltern vergessen vor lauter Diskutieren das Handeln?

Winterhoff: Damit sprechen Sie eine weitere Beziehungs störung an, die Partnerschaftlichkeit. Die ist heute fast schon der Normalfall. Kinder werden zu Partnern der Eltern gemacht. Dahinter steckt die Vorstellung, dass ich Kinder mit Erklären erziehen kann. Das funktioniert beim Kleinkind aber nicht. Dieses offene Konzept haben wir auch im Kindergarten und in der Grundschule. Für mich als Kinderpsychiater ist das eine Kata strophe. Als ob die kleinen Kinder schon eine Persönlichkeit hätten!

Beobachter: Die haben sie noch nicht?

Winterhoff: Nein. Ihre Psyche muss erst noch aufgebaut werden. Und das geschieht nur, wenn man ihnen immer wieder zeigt, was richtig und was falsch ist. Die Psyche bildet sich erst im Lauf der Kindheit aus – und keineswegs automatisch. Das braucht Übung. Je kleiner die Kinder sind, desto klarer muss die Führung sein. Wenn ich sie wie Partner behandle, gebe ich dem Gehirn des Kindes gar nicht die Möglichkeit zu lernen.

Beobachter: Die Kinder sind überfordert?

Winterhoff: Völlig. Und emotional entwickeln sie sich nicht. Zu diesem partnerschaftlichen Modell, das mit der 68er Generation aufkam, gehört die Vorstellung, dass die Kinder selber bestimmen, was sie in der Grundschule machen. Mit der Vorstellung, sie lernten dann besser. Der Lehrer tritt immer mehr in den Hintergrund, damit sich die Kinder angeblich frei entfalten können. Ein Lehrer hingegen, der das Kind als Kind sieht, wird selbstverständlich Hausaufgaben kontrollieren und sagen: «Das schreibst du neu.» Dieser Lehrer signalisiert ganz klar: Ich bestimme dich, nicht umgekehrt. Es geht dabei überhaupt nicht um einen Kasernenhofton oder darum, dass alle Lehrer und Eltern autoritäre Knochen werden. Wir müssen aber als Menschen erst mal lernen, dass wir fremdbestimmt sind. Das kann ich als Erwachsener nur, wenn ich als Kind gelernt habe, dass ich bestimmt werde.

Beobachter: Stammen die von Ihnen kritisierten Kinder aus prekären Verhältnissen?

Winterhoff: Nein, im Gegenteil. Ich habe in meiner Praxis vor allem mit engagierten, gesunden und beziehungsfähigen Eltern zu tun. Gute bürgerliche Mittelschicht. Diese Kinder sind nicht verwahrlost, keine Schlüsselkinder. Trotz solch optimalen Bedingungen sind sie respektlos und emotional unter entwickelt.

Beobachter: Verstehen Sie, dass man Ihr Buch als Fertigmachen von Eltern lesen kann?

Winterhoff: Nein. Viele Eltern, die mir schreiben, fühlen sich bestätigt. Es geht ja gar nicht nur um Eltern, es geht auch um Kindergärten und Schulen.

Beobachter: Aber die Misere beginnt doch im Elternhaus.

Winterhoff: Natürlich fängt es im Elternhaus an.

Beobachter: Eben. Ihr Buch ist eine Abrechnung mit den heutigen Eltern.

Winterhoff: Es ist überhaupt keine Abrechnung, sondern eine Analyse. Und die Grosseltern bekommen doch auch ihr Fett ab. Wenn Sie eine Oma...

Beobachter: ...ja, was machen denn die Omas falsch?

Winterhoff: Die sind in der Projektion.

Beobachter: Wie bitte?

Winterhoff: Eine Oma hätte früher den Enkel verwöhnt und ihm das Lieblingsessen gekocht. Aber sie hätte auch verlangt: «Du wäschst dir erst die Hände, setzt dich an den Tisch, wo du sitzen bleibst, bis wir beide das Essen beendet haben.» Kurz: Sie hat erzogen. Eine Oma von heute, die geliebt werden will, wird kaum mehr erziehen. Weil sie befürchten muss, dass der Enkel sie dann nicht mehr besuchen kommt.

Beobachter: Es gibt doch auch die Familien, die ihre Kinder vollstopfen mit Frühchinesisch, Frühschwimmen, Frühklavier – Disziplin von früh auf. Nichts von 68er Kuschelpädagogik.

Winterhoff: Das sind die Partnerschaftlichen. Gerade mit solchen habe ich ja zu tun. Die wollen ihren Kindern alles bieten. Deshalb haben wir Kinder, die mit vier schon grandios che mische Formeln rauf und runter erzählen können, aber emotional nichts draufhaben.

Beobachter: Seit je erziehen Eltern intuitiv. Warum klappt das heute nicht mehr?

Winterhoff: Das hat mit dem enormen Wohlstand zu tun. Da sind Sie in Gefahr, nur noch Ihre Bedürfnisse zu befriedigen, auch die der Kinder. Bis 1990 wurden Kinder noch als Kinder gesehen. Dann wurde das traditionelle Denken abgelegt. Wir haben auch keine brauchbaren Vorbilder mehr in Deutschland, die Globalisierung...



Restliches Interview, Quelle und Rechte: http://www.beobachter.ch/dossiers/erzieh...chkeit-haetten/

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Liebe Grüße von Reica



Wir leben auf Kosten unserer Zukunft.....also auf Kosten unserer Kinder!!!
25.07.2009 04:42 Reica ist offline E-Mail an Reica senden Homepage von Reica Beiträge von Reica suchen Nehmen Sie Reica in Ihre Freundesliste auf AIM-Name von Reica: Reica1
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eliasam eliasam ist weiblich
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Dieses Buch ist mir diese Tage noch empfohlen worden. Ich werd es mir dann auch mal bestellen.

Liebe Grüße
Anja

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Liebe Grüße Anja

Möge dein Herz nicht zur Ruhe kommen,
wenn du in traurige Augen schaust.
26.07.2009 00:04 eliasam ist offline E-Mail an eliasam senden Beiträge von eliasam suchen Nehmen Sie eliasam in Ihre Freundesliste auf
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Reica Reica ist weiblich
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Themenstarter Thema begonnen von Reica

Blick des Psychologen auf kleine Tyrannen Diesen Beitrag editieren/löschen Auf diesen Beitrag antworten Zitatantwort auf diesen Beitrag erstellen Diesen Beitrag einem Moderator melden   Zum Anfang der Seite springen

Blick des Psychologen auf kleine Tyrannen

Seit mehr als 75 Wochen ist Michael Winterhoff mit seinen Büchern in der „Spiegel“-Bestsellerliste vertreten. Von „Warum unsere Kinder Tyrannen werden“ hat das Gütersloher Verlagshaus 420.000 Exemplare verkauft, das aktuelle Buch „Tyrannen müssen nicht sein“ hat die 160.000er-Marke passiert. In der öffentlichen Diskussion um Erziehung, die vor einigen Jahren durch Bernhard Buebs Streitschrift „Lob der Disziplin“ ausgelöst wurde, stehen Winterhoff und Bueb – trotz erheblicher inhaltlicher Unterschiede – für eine „Disziplinpädagogik“, für den Ruf nach einer Rückkehr zu einem autoritären Erziehungsstil. Die Thesen von Bueb und Winterhoff haben heftige Kritik bei Fachkollegen hervorgerufen, vor allem von dem Pädagogen Wolfgang Bergmann, der einen kinderfeindlichen Trend sieht, den es umzukehren gelte. Im Interview erklärt Klaus Altepost, Verlagsleiter des Gütersloher Verlagshauses, warum der Ansatz von Winterhoff nicht auf Disziplin und Gehorsam gründet:

Winterhoff und auch Bueb haben mit ihren Büchern Bestseller gelandet. Wie erklären Sie sich diesen Erfolg?

Ihre Frage geht von falschen Voraussetzungen aus. Die Bücher von Winterhoff und Bueb unterscheiden sich grundlegend, daher ist auch ihr jeweiliger Erfolg nicht miteinander zu vergleichen. Michael Winterhoff hat immer betont, keinen pädagogischen Ansatz zu haben, sondern sich ausschließlich mit der Psyche der Kinder und Jugendlichen zu beschäftigen. Genau in diesem bisher kaum beachteten Ansatz liegt dann auch das Erfolgsgeheimnis der Winterhoff-Bücher. Hier bietet endlich jemand einen konsistenten Erklärungsansatz für das Verhalten vieler junger Menschen, die mit Elternhaus, Schule und Ausbildung nicht mehr klarkommen.

Der Diplompädagoge Wolfgang Bergmann hat heftige Kritik geübt, weitere Autoren wie Largo oder Juul nehmen ebenfalls eine Gegenposition ein. Schlägt das Pendel zurück in Richtung eines partnerschaftlichen Ansatzes?

Nochmal: Winterhoff ist kein Pädagoge. Die Kritik eines Wolfgang Bergmann, der Winterhoffs Bücher ganz offensichtlich ohnehin nicht verstanden hat oder verstehen will, geht somit per se ins Leere. Andere Autoren haben aus ihrer spezifischen Sicht viele wichtige Aspekte zum Thema geliefert, und es wäre eigentlich wünschenswert, zu einer Synthese dieser vielen Ansätze zu kommen. Den Kindern wäre damit mehr gedient als mit der Profilierungssucht manches Winterhoff-Kritikers.

Handelt es sich um eine vorübergehende singuläre Debatte oder ein Thema, das in Zukunft noch an Gewicht gewinnen wird?

Diese Debatte wird bleiben, denn die Probleme verschwinden ja nicht von heute auf morgen. Winterhoffs Ansatz ist ein erster Schritt in die richtige Richtung, aber der Weg ist noch lang..............



Restliches Interview, Quelle und Rechte: http://www.buchreport.de/nachrichten/ver...en-tyrannen.htm

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Liebe Grüße von Reica



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07.08.2009 06:55 Reica ist offline E-Mail an Reica senden Homepage von Reica Beiträge von Reica suchen Nehmen Sie Reica in Ihre Freundesliste auf AIM-Name von Reica: Reica1
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Naemi27
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RE: Blick des Psychologen auf kleine Tyrannen Diesen Beitrag editieren/löschen Auf diesen Beitrag antworten Zitatantwort auf diesen Beitrag erstellen Diesen Beitrag einem Moderator melden   Zum Anfang der Seite springen

Ich verstehe echt nicht, warum man in diesem Land denkt, das man alle Kinder mit einem Erziehungsmodell richtig erziehen kann!???
Immer diese Ausschliesslichkeiten... als wenn alle Kinder absolut identisch werden böse
07.08.2009 09:49
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susann susann ist weiblich
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Liebe naemi, es liegt wohl eher daran, dass viele Eltern unsicher sind, nicht mehr dem Bauchgefühl vertrauen und damit oft ein "Nichterziehen" betreiben, bis es dann eskaliert. Ich glaube Winterhoff und Co schreiben nicht wirklich, wie wir es tun sollen sondern eher, wie es nicht laufen sollte. Ich habe täglich viele Eltern bei mir sitzen, die genau wie bei Winterhoff einfach nur noch verzweifelt sind, weil alles schief läuft.
Ich lese diese Bücher aus Interesse auch und kann da viele "meiner Fälle" auch wieder finden.
Vielleicht sollten Eltern/Kindergärten/Schulen anfangen umzudenken.......

__________________
Wenn es etwas in meinem Leben gibt, dass mich auf 180 bringt, dann sind es unaufrichtige Menschen
07.08.2009 11:33 susann ist offline Beiträge von susann suchen Nehmen Sie susann in Ihre Freundesliste auf
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Naemi27
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Hallo Susann... mmhh... da ist was dran, aber es geht doch noch weit über die Erziehungskompetenz hinaus.
Was wollen wir bzw. was will die Gesellschaft für Kinder? Wie ist das Idealbild?
Kinder sollen brav, nett und vorallem ruhig sein.... damit sie den Erwachsenen nicht "auf den Geist gehen". So hart das klingt, aber so ist es.
Heute Morgen sitze ich in der Bahn, da stürmt eine KiGa Gruppe Kinder in das Abteil... laut natürlich... es hat keine Minute gedauerd, da hat sich
bereits die erste "Mitreisende" beschwert ob (...Zitat..) " Die Gören sich nicht mal vernünftig benehmen können?"... da komme ich doch echt ins Grübeln!

Ich meine, müssen sich "die Gören" denn immer "vernünftig" benehmen... gehört es nicht mehr zur Kindheit laut und wild zu sein. Dürfen Kinder keine Fehler mehr machen?
Es sind doch Kinder... keine kleinen Erwachsenen!!

Ich habe das beschriebene Buch auch gelesen und finde es nicht gänzlichst schlecht. Die Beziehungsstörungen, die Winterhoff beschreibt, sind klar erkennbar und mit Sicherheit da, aber ich denke es gibt keinen "Königsweg", den man gehen kann um "es richtig zu machen".

... und vorallem muss es in dieser Gesellschaft aufhören, das man ein Idealbild Kind im Kopf hat, das es weder gibt und welches auch nicht durch die Erziehung der Eltern (oder Pädagogen etc.) erreicht werden kann.

P.S. ... da dich das Thema ja offensichtlich sehr interessiert... in der neuene Ausgabe der "Eltern" befinden sich einige sehr gute Artikel dazu Augenzwinkern

LG
Naemi
07.08.2009 11:48
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jamy jamy ist weiblich
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wollen wir das mal kurz weiter-Spinnen :
Die lieben Kleinen dürfen alles bis sie dann irgendwann von alleine Vernünftig werden??????? verwirrt
Ich glaube, wenn man nicht von klein auf diesem Verhalten etwas Linien gibt , so das die Kinder langsam an gutes Verhalten herangeführt werden, sonst können sie es von alleine nicht wissen. Wie sollen diese Kinder sich später in unsere Gesellschaft integrieren, wenn ihnen niemand zeigt, wei es geht? Was soll dann aus ihnen werden, wenn sie es nicht schaffen, sich zu integrieren? Außenseiter, die niemand um sich haben möchte, weil sie es nie gelernt haben, sich auch mal um andere Gedanken zu machen und sich einzubringen?
War nur mal so mein Gedanke weiter dazu,

__________________
Viele Grüße jamy


" Ein Tropfen Liebe ist mehr als ein Ozean Verstand "(Blaise Pascal)
07.08.2009 12:08 jamy ist offline Beiträge von jamy suchen Nehmen Sie jamy in Ihre Freundesliste auf
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Monserat
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Zitat:
Original von Naemi27

Heute Morgen sitze ich in der Bahn, da stürmt eine KiGa Gruppe Kinder in das Abteil... laut natürlich... es hat keine Minute gedauerd, da hat sich
bereits die erste "Mitreisende" beschwert ob (...Zitat..) " Die Gören sich nicht mal vernünftig benehmen können?"... da komme ich doch echt ins Grübeln!

Ich meine, müssen sich "die Gören" denn immer "vernünftig" benehmen... gehört es nicht mehr zur Kindheit laut und wild zu sein. Dürfen Kinder keine Fehler mehr machen?
Es sind doch Kinder... keine kleinen Erwachsenen!!



Ich bin selbst recht oft mit unserer KITA-Gruppe in *Öffentlichen* unterwegs ( mit zwei Kolleginnen ) und 1. erwarten wir von den Kindern , dass sie ihre Lautstärke reduzieren , da sich andere Maneschein evtl. gestört fühlen und 2. haben *unsere* Kinder nach den ersten beiden Fahrten verstanden , warum und weshalb wir das so wollen . Gutes Beispiel : wir stiegen mit einer 4. Klasse in eine Straßenbahn - unsere Kinder versuchten Sitzplätze zu bekommen , doch die 4-Klässler drängelten sie rückssichtslos zur Seite . Unsere Kinder unterhielten sich mit ihrem direkten Nachbarn - die 4. Klässler schreien durch die ganze Bahn , stiegen über die Sitze und die beiden Lehrerinnen standen dabei und man hatte überhaupt nicht den Eindruck , dass sie irgendwie dazugehören .
Keine verlangt , dass Kinder still wie die Püppchen im Zug / S-Bahn sitzen , aber die eigene Freiheit hört da auf , wo die des anderen beginnt ! Und woher sollen Kinder es wissen , wenn wir es ihnen nicht beibringen ?? Das hat nichts damit zu tun , dass Kinder keine kleinen Erwachsenen sind - eher das Gegenteil : Kinder sind Kinder ...................und wir haben dafür zu sorgen , dass eines Tages *erwachsene* Erwachsene aus ihnen werden !

LG Monserat
07.08.2009 16:50 Monserat ist offline E-Mail an Monserat senden Beiträge von Monserat suchen Nehmen Sie Monserat in Ihre Freundesliste auf
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susann susann ist weiblich
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Also ich unternehme auch immer wieder zum Schuljahresende mit unserer Lernfördergruppe etwas Schönes, als Ausklang. Dieses Jahr waren wir Klettern und mussten dafür eine Stunde Bus/Bahn/Bus fahren. Ich war erstaunt, wie die Kids das machten und die Lautstärke war einigermaßen. Ich sehe es auch so, wenn andere dadurch gestört werden, dann sollte man einschreiten.
Allerdings bin auch ich mittlerweile der Meinung, dass man kleine Erwachsene erwartet und das am besten in der ersten Klasse. Und da bin ich wieder auf deiner Linie Naemi, es wird sehr viel erwartet und die Kinder sind dadurch, dass viele Strukturen nicht gelegt wurden überfordert. Man lässt ihnen auch keine Zeit zum Ankommen in der Schule, kaum aus dem Kindergarten raus beginnt der Ernst und das ohne jede Möglichkeit zum Reifen.

Beispiel:
Kind 1 von mir kam 1991 in die erste Klasse. Er hatte zwei Wochen lang täglich zwei Stunden Unterricht, danach drei Stunden und erst nach den Herbstferien begann es mit vier Stunden.

Kind 2 Einschulung 1993, ähnlicher Unterrichtsaufbau bei sehr kleiner Klasse(17 Kinder) ach so Benotung erst ab Klasse 3 bei den Großen

Kind 3 Einschulung 1999 Unterricht direkt vier Stunden, zweimal 5 Stunden. Keine langsame Eingewöhnung und nach zwei Wochen hatte mein Sohn das erste Mal Nachsitzen........Noten ab Klasse 2 und der Unterrichtsanspruch drastisch in die Höhe geschossen. Was noch die Großen langsam lernen durften, musste Kind 3 im Eiltempo durchlaufen.

Kind vier wird nächstes Jahr eingeschult und wir sind seit Jahren jetzt an Privatschulen. Die zukünftige Privatschule meiner Tochter hat klassenübergreifenden Unterricht, Mittagessen inkl. Hausaufgabenbetreuung und ist um 14.00 Uhr fertig mit allem(hoffentlich). Die derzeitigen ersten Klassen hier im Ort, wor wir normalerweise hin müssen, haben von Anfang an 5 Stunden es gibt keinen gleitenden Schulbeginn und der Druck ist enorm. Und zusätzlich müssen die armen Kinder jetzt vier Jahre in Containern unterrichtet werden, da man jetzt nach endlosen Jahren der Überbrückungslösungen endlich einen Neubau genehmigt bekam.

Ich bin nicht für grenzenlose Freiheit der Kinder und habe bei vier Kindern durch klare Strukturen und Linien und Absprachen bisher die besten Erfahrungen gemacht. Deshalb sind die Kinder nicht zu Duckmäusern herangewachsen sondern heute vernünftige Erwachsene/Pubertierende/Kindergartenkinder mit klaren Vorstellungen, einer Portion Selbstbewusstsein und mit beiden Beinen fest auf dem Boden.
Ich bin eigentlich froh darüber erwachsen zu sein. Kinder haben wenig zu lachen in der heutigen Zeit. Sei es durch den Druck oder auch durch fehlende Erziehung/Anleitung.

Ich würde mich freuen, wenn ein Umdenken einsetzen würde. Aber stattdessen habe ich das Gefühl, es wird immer schlimmer.

__________________
Wenn es etwas in meinem Leben gibt, dass mich auf 180 bringt, dann sind es unaufrichtige Menschen

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07.08.2009 17:46 susann ist offline Beiträge von susann suchen Nehmen Sie susann in Ihre Freundesliste auf
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Monserat
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Zitat:
Original von susann
.................., es wird sehr viel erwartet und die Kinder sind dadurch, dass viele Strukturen nicht gelegt wurden überfordert.


Aber genau das ist es doch : viele Eltern versäumen es *Strukturen* zu legen , ihren Kindern durch solche Strukturen das Leben in der Gemeinschaft zu erleichtern . Das genau scheint der *Irrglaube* zu sein - dass man sein Kind mit Strukturen *quält* und man es solange es geht davon fernhält .
Warum nur haben Disziplin und Gehorsam so einen negativen Touch ? Jeder wünscht sich , dass ein Kind nicht einfach auf die Strasse läuft - da ist man sogar bereit , dem Kind das etwas strenger beizubringen . Aber bei anderen Dingen , wie z.B. bei lautem und ausgelassenem Benehmen in einer Strassenbahn ist man ja soooo liberal und lässt Kind eben Kind sein - warum ??? Weil hier keine Lebensgefahr besteht ? Glauben Eltern wirklich , dass sie ihr Kind *drangsalieren* , wenn sie ihm gutes *Benehmen* beibringen und dann auch erwarten ?
Eher das Gegenteil ist doch der Fall : je *Gesallschaftsfähiger* wir ein Kind erzogen haben , umso besser kommt es im Leben zurecht !
Und glaubt jetzt bitte nicht , ihr müsstet meine Kinder bemitleiden - wenn ihr sie fragen würdet , würden sie euch sicher antworten , dass sie meine Erziehung nie als autoritär empfunden haben , eher als konsequent ( und auch das ist mir nicht 100%ig gelungen Augenzwinkern )

LG Monserat
08.08.2009 09:18 Monserat ist offline E-Mail an Monserat senden Beiträge von Monserat suchen Nehmen Sie Monserat in Ihre Freundesliste auf
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yadzia yadzia ist weiblich
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Was ist so schlimm daran Kinder bei zubringen das im Hausflur nicht geschrien wird sondern nur draußen? Das Bobbycar fahren nichts für die Wohnung ist? Was ist mit Eltern los die mir erzählen das die Nachbarn sich beschweren weil die 3 Kinder in der Wohnung so einen Lärm machen aber die Mutter hat es selber nicht mehr wahrgenommen und findet das lustig?
Woher kommen denn Auszubildende die mir sagen da geht schon wieder eine Klingel ich habe keinen Bock hinzugehen?
wieso aufräumen?
ich mache bestimmt viel falsch, aber das nervt mich auch!!

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(Václav Havel)
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Ich habe auch schon den 2. Teil gelesen, super !!!!!! deanna

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Das LEBEN und dazu eine KATZE, das ergibt eine unglaubliche Summe.

Rainer Maria Rilke
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Dorteja Dorteja ist weiblich
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Unser Zwerglein ist unser drittes Kind. Ein Wirbelwind, den man keinen Moment aus den Augen lassen kann und der einen großen Bewegungsbedarf hat. Natürlich versuchen wir, dem Folge zu leisten, indem wir ganz viel raus gehen und er sich dann austoben kann. Aber ich sehe es auch so wie Yadzia: was ist schlimm daran, wenn ich zu Zwergi sage, dass wir im Treppenhaus nicht schreien und hopsen, weil der Opa aus dem Erdgeschoss krank ist und sich gern mal hinlegt. Zwergi mag den Opa gern, der Opa ihn auch. Da kann man doch lernen, Rücksicht zu nehmen. Und hopsen kann man wunderbar draußen, das muss nicht in der Wohnung und auch nicht auf der Treppe sein.
08.08.2009 14:54 Dorteja ist offline E-Mail an Dorteja senden Beiträge von Dorteja suchen Nehmen Sie Dorteja in Ihre Freundesliste auf
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Mogly
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Wenn meine Rasselbande laut ist (zum Beispiel beim Einkaufen, auf Spielplätzen,...), fände ich es trotzdem schön, dass ich sie selber zurechtweisen darf und nicht, das andere gleich meine Kids blöd anmachen....
08.08.2009 15:00
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Kiyara
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Vielleicht interressiert sich jemand dafür: Hier kritische Stimmen zu Winterhoff: *klick*

Ich finde den Artikel lesens - (und bedenkens-)wert smile
13.10.2009 09:31
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Reica Reica ist weiblich
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lesenswert ist für mich etwas anderes. aussagen wie diese hier:

Zitat:
Winterhoff versucht Kapital aus Irrtümern zu schlagen


führen bei mir nicht dazu sympathie zu erwecken, eher das gegenteil.

winterhoff hat erfolg und das erweckt offensichtlich neid. der erfolg gibt ihm aber recht Augenzwinkern

bevor ich es vergesse: ich bin kein unbedingter verfechter von winterhoffs theorien, halte es vielmehr so, dass ich mir aus allem das meiner meinung nach beste herausziehe. außerdem bin ich an unterschiedlichen ansichten interessiert.

eine meiner "lebensweisheiten" lautet:
man muss nicht immer einer meinung sein, allerdings sollte kritik nicht unter die gürtelline gehen Daumen


__________________
Liebe Grüße von Reica



Wir leben auf Kosten unserer Zukunft.....also auf Kosten unserer Kinder!!!
13.10.2009 09:45 Reica ist offline E-Mail an Reica senden Homepage von Reica Beiträge von Reica suchen Nehmen Sie Reica in Ihre Freundesliste auf AIM-Name von Reica: Reica1
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Kiyara
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Zitat:
Original von Reica
[COLOR=darkblue][SIZE=14]lesenswert ist für mich etwas anderes. aussagen wie diese hier:

Zitat:
Winterhoff versucht Kapital aus Irrtümern zu schlagen


führen bei mir nicht dazu sympathie zu erwecken, eher das gegenteil.

winterhoff hat erfolg und das erweckt offensichtlich neid. der erfolg gibt ihm aber recht Augenzwinkern


Hallo Reica,

ich geb Dir Recht, der Artikel ist nicht wertfrei geschrieben - aber deswegen nicht falsch Augenzwinkern

Was Du zitiert hast, ist die Überschrift zu diesem hier:

Zitat:
„Partnerschaftlich“ meint doch vor allem ein durch Wertschätzung und Akzeptanz der Person geprägter Umgangsstil. Sollten Eltern und Erzieher das missverstanden haben und Akzeptanz als Akzeptieren jeglichen kindlichen Veraltens verstehen, so gilt es doch, dieses Missverständnis aufzulösen und nicht aus diesem Irrtum Kapital zu schlagen. Nirgendwo wird die Gefährlichkeit Winterhoffscher Simplifizierungen zum Zwecke einer ideologischen Polemik deutlicher als an dieser Stelle.


Und da geb ich der Kritik völlig Recht. Kennst Du Jesper Juul? Der hat das Prinzip der gesunden! Partnerschaftlichkeit sehr schön beschrieben, finde ich.

Und der Erfolg: Da stellt sich die Frage, was will ich? Kurzfristigen Erfolg, sprich erreichen, dass das Kind tut, was ich will (da funktioniert auch Triple P bei straffälligen Jugendlichen gut, ist aber Fremdsteuerung), oder langfristig Erfolg, sprich einen jungen Menschen in die Lage versetzen, eigenverantwortlich sozial und ethisch zu handeln.

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13.10.2009 10:08
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Kiyara
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Sorry - doppelt ...

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13.10.2009 10:11
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Reica Reica ist weiblich
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hallo kiyara,

Zitat:
....aber deswegen nicht falsch


das habe ich auch nicht behauptet Augenzwinkern
ich sage nur für mich ist diese art von kritik nicht lesenswert.

und bei aussagen wie der oben zitierten oder auch der hier:

Zitat:

Andreas Renger, Gudrun Schuster: Im Rückwärtsgang in die schwarze Pädagogik


passiert das nun mal.

Zitat:
Schwarze Pädagogik ist ein negativ wertender Sammelbegriff für Erziehungsmethoden, die Gewalt und Einschüchterung als Mittel enthalten



quelle: http://de.wikipedia.org/wiki/Schwarze_P%C3%A4dagogik

ehrlich gesagt stellen sich mir sogar alle haare wenn ich sowas lese Schreck


__________________
Liebe Grüße von Reica



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13.10.2009 10:43 Reica ist offline E-Mail an Reica senden Homepage von Reica Beiträge von Reica suchen Nehmen Sie Reica in Ihre Freundesliste auf AIM-Name von Reica: Reica1
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Kiyara
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Zitat:
Original von Reica
Zitat:

Andreas Renger, Gudrun Schuster: Im Rückwärtsgang in die schwarze Pädagogik


passiert das nun mal.

Zitat:
Schwarze Pädagogik ist ein negativ wertender Sammelbegriff für Erziehungsmethoden, die Gewalt und Einschüchterung als Mittel enthalten



quelle: http://de.wikipedia.org/wiki/Schwarze_P%C3%A4dagogik

ehrlich gesagt stellen sich mir sogar alle haare wenn ich sowas lese Schreck
[/SIZE][/COLOR]


Hallo Reica,

"Schwarze Pädagogik" ist ein eindeutig definierter Fachbegriff. Und leider ist das, was Michael Winterhoff propagiert, tatsächlich ein Schritt zurück in diese Richtung, die ja besonders bei uns hier in D durchaus Tradition hat, leider. Im Gegensatz zu Jesper Juul, z.B.

Das Buch "Vom Gehorsam zur Verantwortung" von Juul finde ich ausgesprochen lesens- und umsetzenswert. Und respektvoll und wertschätzend dem Kind gegenüber. Das ja nun mal auch ein vollwertiger Mensch mit einer eigenen Geschichte ist. Bei Juul findest Du auch Beispiele für einen wertschätzenden Umgang mit ausgesprochen schwierigen Jugendlichen aus der Jugendhilfe - denn da kommt er u.a. ja auch her.

Oder auch Wolfgang Bergmann, der mit "Warum unsere Kinder ein Glück sind" sehr fundiert auf Winterhoff antwortet.

Warum findest Du Winterhoff überzeugender als die genannten Autoren aus dem "partnerschaftlichen" Lager?
13.10.2009 10:55
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