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Tyrannen müssen nicht sein: Warum Erziehung nicht reicht - Auswege


Autor: Michael Winterhoff

Verlag: Gtersloher Verlagshaus; Auflage: 1 (12. Januar 2009)

ISBN-Nummer: 3579076264

ISSN-Nummer: 978-3579068992




Beschreibung:

Beschreibung:

In seinem ersten Buch hat Michael Winterhoff gezeigt, dass und warum immer mehr Kinder zu Tyrannen werden trotz aller pädagogischen Bemühungen.Jetzt weist er Wege aus der Krise. Wenn Eltern, Erzieher/innen und Lehrer/innen ihre Verantwortung für die Psyche der Kinder ernst nehmen, können sie alle dazu beitragen, dass aus den kleinen Tyrannen wieder fröhliche und gesunde Kinder werden. Der klassische Erziehungsbegriff muss dringend abgelöst werden durch ein Modell, das die psychische Reifeentwicklung des Kindes in Einklang bringt mit seinem körperlichen Alter. So kann ein erhebliches gesellschaftliches Konfliktpotential entschärft werden, und es wird wieder glückliche Kinder geben, die sich zu beziehungs- und arbeitsfähigen Erwachsenen entwickeln können.


Gebundene Ausgabe



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Michael Winterhoff Diesen Beitrag editieren/löschen Auf diesen Beitrag antworten Zitatantwort auf diesen Beitrag erstellen Diesen Beitrag einem Moderator melden   Zum Anfang der Seite springen

Michael Winterhoff
„Diese Kinder sind nicht lebenstüchtig“

Der Kinderpsychiater Michael Winterhoff hat vor gut einem Jahr mit seinem Buch „Warum unsere Kinder Tyrannen werden“ für Diskussionen gesorgt. Auch in seinem zweiten Bestseller stellt er wieder kontroverse Thesen auf. Wir haben ihn interviewt.


KÖLNER STADT-ANZEIGER Herr Winterhoff, in Ihrem neuen Buch geht es wieder um Kinder, die reihenweise zu Tyrannen mutieren. Ist das nicht übertrieben?

MICHAEL WINTERHOFF Dass immer mehr Kinder auffällig werden, sieht man in den Schulen, Lehrer können Ihnen das bestätigen. 2004 waren 20 Prozent der 18-Jährigen nicht arbeitsfähig. Wir haben heute Institutionen wie das Berufsvorbereitungsjahr, die wir früher gar nicht gebraucht haben. Nach einer Studie der DAK waren 2005 30 Prozent der Kinder in Behandlung, bekamen Ergotherapie, Psychotherapie, Logopädie. Und die Zahl der Kinder, die am Aufmerksamkeitsdefizit-Hyperaktivitätssyndrom leiden, steigt immer weiter. Für mich ist die Zunahme fachlich unumstritten.

Was meinen Sie damit, dass Kinder zu Tyrannen werden?

WINTERHOFF Ich will damit nicht sagen, dass diese Kinder bewusst andere tyrannisieren. Sie bleiben in einer Entwicklungsphase von zehn bis 16 Lebensmonaten, in der Kinder das Weltbild haben: Ich kann alles bestimmen. Wenn sie sich aber nicht weiterentwickeln, sind sie letztlich nicht lebenstüchtig. Sie leben im Moment, es geht nur um Lust und Lustbefriedigung.

Ihr Buch heißt im Untertitel: „Warum Erziehung allein nicht reicht“ - was soll das heißen?

WINTERHOFF In den letzten Jahren hat sich der Erziehungsbegriff bei vielen Eltern reduziert auf die Vorstellung, Kinder sollten Regeln lernen und sich entsprechend verhalten. Das ist einerseits eine fatale Reduktion des Begriffs - das würde ja heißen, dass sich Kinder vor allem anpassen sollen. Mir geht es aber gar nicht um diesen Prozess, sondern um die Reifeentwicklung. Deren Ziel muss sein, dass ein Kind so leben kann wie wir, wenn es erwachsen ist. Und das geht nicht über das Lernen von Regeln. Wir kommen zum Beispiel nicht auf die Idee, zu klauen - nicht, weil wir die Regeln kennen, sondern weil wir unsere Eltern erlebt haben auf der Beziehungsebene, mit Tausenden von kleinen Reaktionen: Wann haben sie sich gefreut, wann geärgert? Das gibt uns Sicherheit, was richtig und was falsch ist.

Beziehung statt Erziehung - heißt das, wenn ich zu meinem Kind die richtige Beziehung habe, wenn es sich richtig entwickelt, dann muss ich es gar nicht mehr erziehen?

WINTERHOFF Das ist der Punkt. Es ist in uns angelegt, mit Kindern umzugehen und eine Reifeentwicklung der Psyche ist nur über den Weg der Intuition zu erreichen. Wenn ein Kind hinfällt, muss ich auf zehn Meter Entfernung entscheiden können, ob ich es trösten muss oder ob ich es eingrenzen muss, weil es hysterisch schreit. Das geht nur über das Gespür. Wenn Sie ein Kind als Kind begreifen und intuitiv handeln, ergibt sich Vieles automatisch. Dann braucht man auch keinen Erziehungsratgeber.

Warum ist dieses intuitive Erziehen überhaupt zum Problem geworden, wenn es uns doch angeboren ist?

WINTERHOFF Viele Eltern sind verunsichert, sie ruhen nicht mehr in sich selbst. Letztlich geht es um die Frage: wo sehe ich für mich den Lebenssinn, und wie kann ich den für mich finden in einer Gesellschaft, die mir keine positiven Perspektiven mehr bietet?

Wenn Eltern wieder zu sich selbst finden - das wäre der erste Schritt, um wieder mit ihren Kindern zurechtzukommen?

WINTERHOFF Ja. Es sind immer mehr Erwachsene im Hamsterrad. Das liegt auch daran, dass wir jeden Tag mit Negativnachrichten konfrontiert werden. Das ist ein Problem für unsere Psyche - die schaltet irgendwann um auf Katastrophe. In einer Katastrophe ist man 24 Stunden wach und versucht, zu retten was zu retten ist. So sind viele Menschen drauf. Wenn ihnen das bewusst wäre, könnten sie gegensteuern - und sich, gerade wenn sie Kinder haben, überlegen, ob all das, was sie sich aufladen, wirklich Sinn macht. Es ist viel wichtiger, dass ich Zeit habe für das Kind, nicht, um die gleich wieder zu füllen, sondern um es im Alltag zu begleiten, beim Zimmeraufräumen, Hausaufgaben machen, waschen.

Müsste man Eltern nicht unterstützen, damit es gar nicht erst soweit kommt?

WINTERHOFF Mein Traum wäre, in der ersten Klasse der Grundschule oder in einem Vorschuljahr die Kinder von Pädagogen mit dem Know-how der Entwicklungspsychologie auf den Reifegrad für die Grundschule zu bringen, damit sie den Lehrer als Lehrer anerkennen und dem Unterricht folgen können. Auch eine frühe Elternberatung im Sinne einer Begleitung wäre sehr wichtig

Sie kritisieren den „partnerschaftlichen Umgang“ mit Kindern, warum?

WINTERHOFF Weil eine Reifeentwicklung nicht über den Weg des Erklärens funktioniert. Sie können auch Tennis nicht lernen, wenn es Ihnen nur jemand erklärt. Ein Kind muss angeleitet und begleitet werden. Ein weit verbreitetes Missverständnis ist auch, Selbstständigkeit und Selbstbestimmung gleich zu setzen. Ich selbst arbeite den ganzen Tag selbstständig, bin aber bestimmt durch meine Patienten. Ein Kind hat die Vorstellung, dass es 24 Stunden bestimmen kann. Wenn es nicht erlebt, dass es auch bestimmt wird, kann es später Fremdbestimmung etwa durch einen Lehrer nicht akzeptieren.

Wegen solcher Thesen werden Sie oft mit den Verfechtern von „mehr Disziplin“ wie Bernhard Bueb verglichen.

WINTERHOFF Es geht mir überhaupt nicht um Disziplin, Strenge, Konsequenz oder Strafen. Es geht darum, dass sich eine Beziehung bilden muss, und genau deswegen wird das Kind sich später entsprechend verhalten. Ein Fünfjähriger hört nicht auf seine Mutter aus Angst vor Verboten - er tut es gerne für die Mutter.

Und hört deshalb aufs Wort?

WINTERHOFF Auch gesund entwickelte Kinder benehmen sich mal daneben, verweigern sich, sind frech - das Kind ist in dem Moment aggressiv geladen und lebt die Aggression da aus, wo es sich sicher fühlt. Und das ist zuhause.



Quelle, Rechte und weitere Informationen: http://www.ksta.de/html/artikel/1233584118740.shtml

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16.03.2009 14:30 Reica ist offline E-Mail an Reica senden Homepage von Reica Beiträge von Reica suchen Nehmen Sie Reica in Ihre Freundesliste auf AIM-Name von Reica: Reica1
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Spiegel"-Gespräch: "Kinder wieder als Kinder behandeln" Diesen Beitrag editieren/löschen Auf diesen Beitrag antworten Zitatantwort auf diesen Beitrag erstellen Diesen Beitrag einem Moderator melden   Zum Anfang der Seite springen

Spiegel"-Gespräch: "Kinder wieder als Kinder behandeln"

"Eltern müssen Kinder wieder als Kinder behandeln, um ihnen eine gesunde psychische Reifeentwicklung zu ermöglichen." Diese Auffassung vertritt der Bonner Kinder- und Jugendpsychiater Michael Winterhoff, Autor der beiden Sachbücher "Tyrannen müssen nicht sein" und "Warum unsere Kinder Tyrannen werden", im "Spiegel"-Gespräch mit dem Diplompädagogen Wolfgang Bergmann. Die Gesellschaft sei dazu aufgefordert, sich mit dem Entwicklungsnotstand auseinander zu setzen, bevor das System zusammenbricht.


Einen Grund für einen Entwicklungsnotstand in der Erziehung sieht Bergmann in der heutigen Elterngeneration, die im Umgang mit ihren Kindern so verunsichert sei, wie noch nie. Dieser Generation fehlten die Lösungen zu den Auflösungserscheinungen der modernen Gesellschaft, was zu sozialen und seelischen Verfallserscheinungen wie Körperselbstbildstörungen und Computersucht führe: "Hier reichen die alten individualtherapeutischen Ansätze nicht aus." Bergmann ist Leiter des Instituts für Kinderpsychologie und Lerntherapie in Hannover.

Michael Winterhoff hält die Entwicklungsstörungen der Kinder für einen Mangel an psychischer Reife. 20 Prozent seien nicht reif für eine Ausbildung, obwohl oft engagierte und beziehungsfähige Eltern im Hintergrund stünden. Während sich beide Experten in der Diagnose einig sind, besteht doch Dissens in der Frage, was hinter den Auffälligkeiten steht. Für Winterhoff ist ausschlaggebend, dass die Kinder von heute zunehmend Respektlosigkeit zeigten und sich nicht mehr auf das Gegenüber einstellten.

"Erwachsene haben sich zu sehr um sich selbst gedreht"

"Anfang der neunziger Jahre gab es einen enormen Wohlstand, der dazu führte, dass man sich als Erwachsener sehr um sich selbst drehte und dazu neigte, auch seine Kinder zu verwöhnen", bilanziert Winterhoff. Global gesehen gebe es viele angstmachende Prozesse. Auch der Computer habe für eklatante Veränderungen gesorgt. Die Erwachsenen benutzten das Verhalten der Kinder vermehrt als Beweis dafür, ob man selbst gut oder schlecht ist: "Das heißt, der Erwachsene wird jetzt bedürftig, und das Kind soll die Bedürfnisse erfüllen."

Ein Teil der Kinder "flutscht links und rechts an allen Vorgaben und Regeln vorbei", meint Bergmann. Winterhoffs "Machtumkehr" nenne er "Elternliebe". Diese sei Voraussetzung dafür, dass Kinder mitempfindsame Wesen werden. Deutliche Kritik übt Bergmann an Winterhoffs Aufforderung, den Kindern "Widerstand entgegenzusetzen". "Kinder erwerben Bindung, Anerkennung und damit auch Gehorsam durch die natürliche Liebe zu den Eltern."

"Schreckenspanorama nicht mit autoritären Mitteln lösen"

Winterhoff plädiert zudem dafür, schwierige Erziehungsfragen aus der eigenen Intuition zu lösen. "Wo diese Intuition fehlt, gibt es oft eine Beziehungsstörung." Bergmann hält Winterhoffs Ansatz für falsch, dass bestimmte Ziele erreicht werden müssten. Denn Kinder entfalteten ihre Intelligenz und Neugier durch streunende, abenteuerlustige Neugier. Das von Winterhoff entworfene "Schreckenspanorama" könne nicht mit autoritären Mitteln gelöst werden: "Ein Vorschlag, der die Gesamtproblematik löst, würde bei mir und wahrscheinlich bei allen Fachleuten auf massives Misstrauen stoßen." Die Gesellschaft müsse raus aus der erzwungenen Rivalität, die schon die Schule beherrscht, wo Kinder fragen, ob sie mit Hauptschulkindern noch spielen dürfen.



Quelle, Rechte und weitere Informationen http://www.pro-medienmagazin.de/themen/p...nder-behandeln/

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"Wir müssen Kinder erst wieder als Kinder sehen" Diesen Beitrag editieren/löschen Auf diesen Beitrag antworten Zitatantwort auf diesen Beitrag erstellen Diesen Beitrag einem Moderator melden   Zum Anfang der Seite springen

"Wir müssen Kinder erst wieder als Kinder sehen"

Eltern würden ihre Kinder aus Verunsicherung zunehmend als Partner betrachten und diese dadurch in ihrer Entwicklung hemmen, sagt der deutsche Kinderpsychiater Michael Winterhoff

DER STANDARD: Sind tatsächlich immer mehr Kinder und Jugendliche gewalttätig, oder hat sich nur der Grad der Brutalität geändert?

Winterhoff: Die Qualität der Gewalt hat sich auf jeden Fall verändert. Früher führte der Schmerz des anderen dazu, dass man aufhört. Heute hat man den Eindruck, dass es egal ist, da wird noch einmal hingetreten. Der andere erreicht den, der zuschlägt, gar nicht mehr.

DER STANDARD: Wieso fehlt oft jegliche Beißhemmung?

Winterhoff: Wenn sich Kinder nicht entwickeln können, dann sind sie viel gnadenloser und skrupelloser, wenn es zu einem Konflikt kommt. Weil der Reifegrad fehlt, um den Schmerz des anderen wahrzunehmen. Genauso wie es Jugendliche gibt, die zwischen virtueller und realer Welt nicht mehr unterscheiden. Ich hatte vor kurzem einen 16-Jährigen hier, der hat einen Mitschüler verprügelt, weil dieser seine Freundin angebaggert hat, wie er es ausdrückte. Der Jugendliche hat erzählt, dass er und seine Freundin seit drei Monaten zusammen seien und jeden Tag Kontakt hätten. Hinterher hat sich heraus gestellt, dass er sie noch nie gesehen hat, sondern sie nur aus dem Chatroom kannte - und der andere hat das Mädchen eben angechattet.

DER STANDARD:Wie kommt es zu einer derartigen Entwicklungsstörung?

Winterhoff: Mitte der 90er-Jahre kam es zunehmend dazu, dass die Erwachsenen um jeden Preis von ihren Kindern geliebt werden wollten. Und wenn ich von meinem Kind geliebt werden will, kann ich keine Grenze mehr setzen. Das heißt, ich bin bedürftig und das Kind steht weit über mir. Durch diese Machtumkehr ist eine Entwicklung auf kindlicher Seite gar nicht mehr möglich.

DER STANDARD:Warum war gerade Mitte der 1990er-Jahre diese Zäsur?

Winterhoff: Die Gesellschaft hat sich durch den technischen Fortschritt immer mehr aufgelöst. Wir haben keine Sicherheit mehr bei Jobs und Renten, wir haben Angst machende Prozesse wie die Globalisierung. Wünsche nach Anerkennung, Orientierung und Sicherheit werden von der Gesellschaft nicht mehr getragen. Da bietet sich das Kind zur unbewussten Kompensation an: Wenn mich draußen keiner mehr liebt, soll mich mein Kind lieben. Dieses Erziehungskonzept ist nicht bewusst gewählt, sondern durch gesellschaftliche Veränderung entstanden.......................



Restliches Interview, Quelle, Rechte und weitere Informationen: http://derstandard.at/?url=/?id=1240550342789

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02.05.2009 05:29 Reica ist offline E-Mail an Reica senden Homepage von Reica Beiträge von Reica suchen Nehmen Sie Reica in Ihre Freundesliste auf AIM-Name von Reica: Reica1
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Lampe Trier- Vorlesung von Michael Winterhoff aus seinem aktuellen Bestseller Diesen Beitrag editieren/löschen Auf diesen Beitrag antworten Zitatantwort auf diesen Beitrag erstellen Diesen Beitrag einem Moderator melden   Zum Anfang der Seite springen

Aus Tyrannen liebe Kinder machen

TRIER- Michael Winterhoff liest am Mittwoch, 13. Mai, um 20.15 Uhr in der Interbook Mayersche aus seinem aktuellen Bestseller “Tyrannen müssen nicht sein”.

In seinem neuen Buch “Tyrannen müssen nicht sein” weist Winterhoff Wege aus der Krise: Wenn Eltern, Erzieher/innen und Lehrer/innen ihre Verantwortung für die Psyche der Kinder ernst nehmen, können sie alle dazu beitragen, dass aus den kleinen Tyrannen wieder fröhliche und gesunde Kinder werden.............




Quelle, Rechte und weitere Informationen: http://www.16vor.de/index.php/2009/05/03...-kinder-machen/

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04.05.2009 04:17 Reica ist offline E-Mail an Reica senden Homepage von Reica Beiträge von Reica suchen Nehmen Sie Reica in Ihre Freundesliste auf AIM-Name von Reica: Reica1
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