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Geschrieben von Katniss am 11.02.2020 um 22:23:

  Vollzeitjob als Ehrenamt (BRSP)

Hallo zusammen,
ich habe gestern einen Beitrag entdeckt und angeschaut - vielleicht interessiert er euch auch...

Ich hoffe, der kopierte link führt zum Ziel! Ist mein erster Versuch...

https://www.ndr.de/fernsehen/sendungen/panorama3/Ersatzmutter-fuer-Babys-ein-Vollzeitjob-als-Ehrenamt,pflegekinder144.html

Liebe Grüße,
Katniss



Geschrieben von Prysseliese am 12.02.2020 um 08:04:

  RE: Vollzeitjob als Ehrenamt (BRSP)

Ja, hat geklappt.
Danke fürs Einstellen!

Viele Grüße



Geschrieben von Yayasister am 12.02.2020 um 09:55:

 

Vielen Dank. Habe den Bericht eben geschaut.

Tja....so isses....



Geschrieben von Feta am 12.02.2020 um 10:10:

 

Die Antwort des Sprechers aus Hamburg ist schon Frech.
"Schön das ihr es macht - selbst schuld, aber Danke dafür!"

Die Pflegemutter finde ich super nett. Und ich habe direkt wieder das Bedürfniss unser Haus aufzuräumen... cool Wein



Geschrieben von pumuckel am 12.02.2020 um 10:22:

 

Zitat:
Original von Feta
Die Antwort des Sprechers aus Hamburg ist schon Frech.
"Schön das ihr es macht - selbst schuld, aber Danke dafür!"

Wein



So eine ähnliche Aussage wurde mir sogar von meiner Rentenstelle an den Kopf geworfen:
" Selber schuld, wenn Sie nur ehrenamtlich arbeiten" Schreck



Geschrieben von moosi am 12.02.2020 um 10:40:

 

Einiges aus dem Beitrag hört sich problematisch an, ist aber an sich keins. Sie sei nicht versichert heißt: Die Kollegin ist kostenlos in der Familienversicherung krankenversichert und pflegeversichert. Zur Altersvorsorge gibt es in Hamburg den Zuschuss. Der Zuschuss zur Unfallversicherung wurde nicht erwähnt. Was fehlt ist die Arbeitslosenversicherung.

Nicht erwähnt wurde, ob Erstausstattung und Bereitschaftsgeld gezahlt wird.

800 € Erziehungsgeld zusätzlich zu den 700 € für den Lebensunterhalt finde ich - gemessen am Erziehungsgeld für Normalos - erst einmal in Ordnung.

Der wunde Punkt, der auch die Familie zu Tränen rührte, ist die Luftnummer, dass keine relevante Bindung entsteht.



Geschrieben von moosi am 12.02.2020 um 10:44:

 

Ehrenamt - das habe ich eher als Zugeständnis an die Lebensplanung der Pflegeeltern verstanden. Die Träger suchen bei uns in Westfalen händeringend nach Familien, die als Angestellte arbeiten wollen.



Geschrieben von Feta am 12.02.2020 um 11:41:

 

Zitat:
Original von moosi
Ehrenamt - das habe ich eher als Zugeständnis an die Lebensplanung der Pflegeeltern verstanden. Die Träger suchen bei uns in Westfalen händeringend nach Familien, die als Angestellte arbeiten wollen.



Hier auch, aber nur und ausschließlich mit Fachausbildung im Pädagogischem Bereich.



Geschrieben von Braun am 12.02.2020 um 12:21:

 

Das sie kostenlos in der Krankenversicherung ihres Mannes mitversichert ist,ist schön. Was macht man denn ,wenn man keinen Mann hat bzw. nicht mehr hat ?
Dann muss man sich freiwillig privat versichern, wenn man kein Einkommen aus Erwerbstätigkeit hat und nicht Harz IV beantragen möchte.
Wobei sich Harz IV und Bereitschaftspflege insofern ausschließen, dass man mit Säuglingen und Kleinkindern in der Regel dem Arbeitsmarkt nicht zur Verfügung steht, also nicht Leistungsberechtigt ist.
Erziehungszeiten werden in der Bereitschaftspflege nicht anerkannt,egal wie lange sie dauert. Bei KZPF auch nicht.
Also gibt es da keine Anrechnungszeiten für die Rente,keine Rentenpunkte und einzahlen kann man auch nichts.
Es ist ein Lebensmodell für das man sich freiwillig entschließt.
Es schließt Gesundheitssorge und Alterssicherung für uns aus.
Im Grunde sind wir doch alle ein Fall für die Psychatrie,oder ? verwirrt



Geschrieben von moosi am 12.02.2020 um 17:15:

 

Zitat:
Original von Braun
Im Grunde sind wir doch alle ein Fall für die Psychatrie,oder ? verwirrt


Nee, wir sollten uns beruflich positionieren. Ich habe übrigens bei meiner Bekannten angerufen: Sie hat zwar Erfahrungen mit Kindern, aber keine passende Berufsausbildung. Sie macht seit Jahren Bereitschaftspflege, kommt mit ihrer halben Stelle aber nicht auf 800 Netto.



Geschrieben von Engelchen12 am 12.02.2020 um 19:39:

 

Also das mit den 800€ ist ja nicht überall so! Hier gibt's den gleichen Satz wie bei DP! Das sind dann 250€...
Das Modell ist halt einfach veraltet. Ganz ehrlich muss der Partner wirklich ausreichend verdienen, damit man sich das LEISTEN kann diese wirklich sinnvolle Aufgabe zu übernehmen. Das wird immer schwieriger werden Familien zu finden. Vor allem in den Städten... Das denke ich mir eben dabei. Aber gut, das ändert sich von ganz alleine, wenn erstmal nicht mehr genug Familien nach kommen. Dann wird wahrscheinlich gerne etwas mehr in die BRP investiert, bevor 11.000€ bei jedem Kind bezahlt werden müssen! Rechnen können dann ja doch alle wieder gut! Augenzwinkern


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