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Geschrieben von Lero am 11.02.2019 um 21:26:

  Medien - Suchtfamilien

Ich hätte nie erwartet, dass die Zahl so hoch ist:

https://www.deutschlandfunkkultur.de/aktionswoche-suchtfamilien-am-meisten-leiden-die-kinder.2165.de.html?dram%3Aarticle_id=440684



Geschrieben von Mama Muh am 12.02.2019 um 10:15:

 

Bei uns in der Zeitung seht als fette Überschrift: Jedes sechste Kind lebt in einer Suchtfamilie.

ABER: Wie soll das gemessen werden? Wer weiß denn von der Sucht eines Elternteils?

Wenn man dann noch bedenkt, wie viele Kinder mit einem psychisch kranken Elternteil leben müssen, - der Personenkreis ist ja nicht deckungsgleich...


LG
Mama Muh



Geschrieben von sabine1165 am 12.02.2019 um 12:46:

 

Unter Suchtfamilie verstehe ich, dass vor den Kindern Drogen und Alkohol konsumiert werden und die Eltern nicht mehr fähig sind ihre Kinder zu versorgen.
Jedes 6. Kind ? Das scheint mir doch sehr viel.

Wenn man aber unter Suchtfamilie jene Familien versteht, in denen Drogen und Alkohol regelmässig konsumiert werden, dann kann ich mir das schon eher vorstellen. z.B. Bei Festen einen über den Durst trinken; wenn man mit Freunden ausgeht Drogen nehmen; Die Kinder kriegen es nicht bewusst mit, werden gegebenenfalls "fremdversorgt" und daher sind diese Familien nicht "auffällig".

Zitat:
wieviele Kinder mit einem psychisch kranken Elternteil leben müssen, - der Personenkreis ist ja nicht deckungsgleich...


nicht deckungsgleich, aber überschneidend.



Geschrieben von Suntini am 12.02.2019 um 14:58:

 

Es gibt auch nicht nur die Alkohol- bzw. Drogensucht.

Viele sind von (Schmerz- o.ä.)Tabletten abhängig, manche sind spielsüchtig, manche sexsüchtig.



Geschrieben von Gänseblümchen am 12.02.2019 um 15:16:

 

Ich finde die Zahl realistisch und nicht übertrieben. Es schliesst alle Suchtmittel ein. Wer bei Süchtigen nur die Hartz 4 Empfänger vor Augen hat, die täglich 10 Flaschen Bier trinken oder der Junkie, der dich was spritzt, der kommt nicht auf solche Zahlen. Gerade in der bürgerlichen Mitte oder auch bei Akademikern gibt es viele Suchtkranke. Nur sind die meist geschickter im Verschleiern.



Geschrieben von Ponykutscher am 12.02.2019 um 15:39:

  Sucht Familien

Wenn man die Familien dazu rechnet die aus den dunkeln Ziffern noch nicht dabei sind
denke ich mal ist es nicht zu hoch gegriffen
wenn man wirklich alle Süchtigen berücksichtigt,wo es von den Angehörigen gedeckelt wird.
Braucht man doch nur mal zu schauen wie viele Selbsthilfe Gruppen es gibt.

Die wenigsten bieten aber dann was an für die -Mitbetroffenen-was ja sehr oft nicht nur die Partner sind sondern sehr,oft halt sehr viele Kinder leider.
Grade denen kann man selten Hilfe zu teil werden lassen ,
weil es ja nicht nach aussen getragen werden darf,
das es in der Familie einen davon Betroffen gibt.



Geschrieben von Ponykutscher am 12.02.2019 um 16:35:

  Nachsatz für die Sucht

man bedenke hier nicht nur unter den Akademikern und in der Mittelschicht

sehr oft doch auch bei ganz vielen guten Promis, wo es doch erst nach dem meistens viel
zu frühem Tode ans Licht gekommen ist ....kommen durfte ....Begründungen dann von den Manager...zutreffend oder auch oft danach verschleiert und vertuscht und die Fans belogen


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