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Geschrieben von susann am 08.01.2008 um 16:00:

  Kevin

http://nachrichten.compuserve.de/Panorama/Kevin-hatte-Kokain-Methadon-Blut-Welt_Panorama_1530359-0.html
Kevin hatte Kokain und Methadon im Blut

Im Oktober 2006 wurde der zweijährige Kevin tot im Kühlschrank seines Ziehvaters gefunden. Ein Gutachter fand nun Spuren von Kokain und Methadon in den Haaren des toten Kindes. Die Dosis sei vergleichbar mit den Werten eines erwachsenen Drogenkonsumenten.

Ich bin einfach nur noch entsetzt, hoffentlich kommt der nie mehr unter die Menschen, solche Menschen muss man wegschließen

Susann



Geschrieben von supermami am 08.01.2008 um 16:07:

 

Da fehlen einem die Worte!!!!!!!!!!!!!!! Heul



Geschrieben von kinderlachen am 08.01.2008 um 16:34:

 

Es schreit zum Himmel....und KEINER hört es !!! Schreck böse



Geschrieben von peutetre am 08.01.2008 um 16:49:

 

Es ist unfassbar....Heul



Geschrieben von Rainer und Geli am 08.01.2008 um 16:52:

 

Schreck FURCHTBARHeul Heul Heul Heul Heul Heul !!!!!



Geschrieben von wolke am 08.01.2008 um 16:55:

  Kevin

UNFASSBAR !!!!

Hoffentlich leren daraus andere Institutionen die für das Kindeswohl zuständig sind!!!



Geschrieben von kleene_paula am 08.01.2008 um 17:29:

 

Heul Heul Heul Heul Heul Heul

unglaublich,was dieses arme Kind alles ertragen mußte.



Geschrieben von fausball am 08.01.2008 um 17:30:

  RE: Kevin

Hallo!
Ich könnte heulen,wenn ich sowas höre!Was kommt noch?????
Traurige Fausball



Geschrieben von Nicole am 08.01.2008 um 17:34:

 

wie schrecklich............. Schreck



Geschrieben von Nate am 08.01.2008 um 17:36:

 

Da fehlen mir wieder einmal die Worte.

Unvorstellbar.



Geschrieben von sunshine am 08.01.2008 um 17:44:

  RE: Kevin

Kevin musste in seinem jungen Leben so viel Schlimmes erleiden. Das ist furchtbar und unfassbar.

eine traurig sunshine



Geschrieben von ufo am 08.01.2008 um 17:57:

  RE: Kevin

Das arme Kind.
...gottseidank leidet er nicht mehr...
ufo



Geschrieben von Iris am 08.01.2008 um 18:11:

 

Man, das ist doch einfach nicht mehr wahr.



Geschrieben von Claudia-Kirsten am 08.01.2008 um 18:27:

 

Es ist schrecklichwas manche Kinder erleiden müssen.

Ich bin tief traurig was für Unmenschen doch leben dürfen, obwohl Sie den Unschuldigsten unter uns, nämlich den Kindern, sowas angetan haben.

Ich finde da keine Worte.



Geschrieben von Carlotta am 08.01.2008 um 19:02:

 

Kotz Heul Das ist zum.... Worte habe ich nicht.



Geschrieben von Nina am 08.01.2008 um 19:22:

 

Mein Herz ist am bluten, wenn ich dran denke, was dieses Kind erleiden musste!



Geschrieben von Mädi am 08.01.2008 um 19:36:

 

Ich hab keine Worte dafür!




Geschrieben von Chaosverwalter am 08.01.2008 um 19:52:

  RE: Kevin

Hallo!

Ja, es ist unvorstellbar, was dieses kleine Menschenkind in seinem kurzen Leben erleiden mußte.
Was helfen die vielen niedergelegten Stofftiere jetzt noch. Hätte doch sich jemand mal früher gekümmert, vor allem die Verantwortlichen!



Geschrieben von Sissi am 08.01.2008 um 20:23:

 

Stop


Reicht!


Das ist Krank


Unglaublich,was der kleine Kerl alles erleiden mußte.
Aber solange unsere Politiker,Jugendämter und vor allem
Familienrichter Affen

wird sich leider nichts ändern böse



Geschrieben von Claudia am 08.01.2008 um 20:30:

 

Schrecklich!!!!

Was sind doch manche Menschen für Kreaturen. Was hat die Natur sich dabei gedacht. Kein Tier würde so quälen.



Geschrieben von duhner am 08.01.2008 um 21:03:

 

ohne Worte

eine traurige leona



Geschrieben von Rita am 10.01.2008 um 19:57:

  Und wenn er überlebt hätte?

Also wenn er nicht tot im Kühlschrank, sondern noch soeben lebend im Gitterbett gefunden worden wäre?


Strafanzeige gegen den Vater? Nein.
Grund: „Dann müssten wir das ja bei jedem PK machen“. (Ist mir bei unserem schwer misshandeltem PK so gesagt worden.)


Opferentschädigung nach OEG wegen der vielen Körperverletzungen? Nein
Dazu hat dieser Vormund bei 240 Mündeln keine Zeit. Außerdem siehe oben.


Womöglich würde er mit Glück PK in einer BP und ginge nach ein paar Monaten zurück zu dem Ziehvater. Wenn er Glück gehabt hätte, in Dauerpflege, bei der Qualität dieser Behörde, über die man sich hier

http://www.agsp.de/assets/applets/Kevin_Abschlussbericht.pdf
und hier
http://www.agsp.de/html/d249.html

ein Bild machen kann, aber in eine wahrscheinlich bald überforderte Pf und dann nach mehreren Wechseln ins Heim. Oder er wäre zurückgeführt worden, wie es ja 2 x passiert ist, und der Vater hätte ihn dann später vielleicht doch noch umgebracht.


Besuchskontakte? Sicherlich, mindestens vierwöchig, wegen dem Elternrecht. Denn der Vater würde ihn ja dann nicht umgebracht haben, und das Kind müsste ihn „stabilisieren“.


Traumatherapie? Vielleicht. Aber was nützt das schon bei regelmäßigen Besuchskontakten.


Bindung an eine neue Familie? Wahrscheinlich nicht.


Schule? Würde wahrscheinlich stark überfordert mit dem Kind gewesen sein. Sonderschule, E oder LB, mit Glück GB. Zur Heilung hätte die Schule nicht beigetragen.


Pubertät: große Probleme, wahrscheinlich Psychiatrie


Später: Drogenmilieu, Knast


Ja, was wäre, wenn er überlebt hätte? Eine echte Chance hätte er jedenfalls nicht bekommen....

Traurige Grüße
Rita

PS: Den Untersuchungsbericht würde es dann natürlich auch nicht geben.



Geschrieben von Reica am 22.07.2010 um 06:46:

  Kevin-Prozess: Angeklagter Amtsvormund von seinem Chef entlastet


Kevin-Prozess: Angeklagter Amtsvormund von seinem Chef entlastet

Chronischer Missstand im Amt


Bremen - Es ist die gleiche Frage, immer wieder. „Was ist daraufhin passiert?“ Und dieselbe Antwort: „Nichts.“ Tag 4 des Kevin-Prozesses. Angeklagt ist der frühere Amtsvormund, ein heute 67-Jähriger. Er muss sich vor dem Landgericht wegen fahrlässiger Tötung verantworten. Als Zeuge geladen: der Leiter des Sozialzentrums Mitte, damals der Vorgesetzte des Angeklagten.

Immer wieder schildert der 46-Jährige die Zustände im Jugendamt, damals, „vor Kevin“. Wie sie dort versucht haben, auf ihre „nicht haltbare“, wie er es nennt, „nicht vertretbare“ Situation aufmerksam zu machen. Beim Amtsleiter. Bei der Senatorin. Erfolglos. Der Zeuge nennt den Amts- einen „Aktenvormund“: „Seine tatsächliche Aufgabe“, also die elterliche Sorge zu übernehmen, „konnte er gar nicht wahrnehmen“.
650 bis 700 Kinder und Jugendliche waren seinerzeit zu betreuen – von weniger als drei Amtsvormündern. Heute, so der Leiter, seien es de facto immer noch 100 bis 140 pro Person, auch wenn die offizielle Statistik „nur“ von 90 spricht. Experten seien sich seit zehn Jahren einig, dass maximal 50 Amtsvormundschaften pro Person „angemessen“ sind. Diese Zahl wolle jetzt auch das Justizministerium festschreiben. Allenfalls jedes zehnte Mündel, sagt der Zeuge, komme für eine ehrenamtliche Vormundschaft in Frage. Und Fälle, die „quasi als Kür mitlaufen“? Das seien „nur wenige“. Und dass Eltern drogenabhängig sind, so wie jene von Kevin, ist wohl keine seltene Ausnahme.

Schon vor fünf Jahren, ein Jahr bevor Kevin starb, hätten sie im Jugendamt.................



Weiterlesen, Quelle und Rechte: http://www.kreiszeitung.de/nachrichten/bremen/chronischer-missstand-849654.html



Geschrieben von makumel am 22.07.2010 um 11:52:

  RE: Kevin

Hm, ich bekomme leider den Link nicht geöffnet verwirrt

Kann mich aber dunkel-NEIN noch recht gut an die Geschichte erinnern, wenn es der Fall in CB war Zerknirscht



Geschrieben von peutetre am 11.08.2010 um 23:14:

 

Prozess um Kevins Amtsvormund wird eingestellt



Der Strafprozess gegen den Amtsvormund des zu Tode misshandelten Kevin wird wegen geringfügiger Schuld eingestellt. Als Auflage solle der 67-jährige Angeklagte 5000 Euro an eine Kinderschutzeinrichtung zahlen.


Bremen –

Der Strafprozess gegen den Amtsvormund des zu Tode misshandelten Kevin wird wegen geringfügiger Schuld eingestellt. Darauf haben sich das Landgericht Bremen, die Staatsanwaltschaft und die Verteidigung am Mittwoch grundsätzlich geeinigt. Als Auflage solle der 67-jährige Angeklagte 5000 Euro an eine Kinderschutzeinrichtung zahlen, schlug die Vorsitzende Richterin Barbara Lätzel vor. Bis kommenden Dienstag sollen die Beteiligten erklären, ob sie mit dieser Geldbuße einverstanden sind. Der Verteidiger signalisierte vor Journalisten sofort seine Zustimmung, die Staatsanwaltschaft äußerte sich noch nicht.

Der zweijährige Kevin war 2006 von seinem Ziehvater zu Tode misshandelt worden. Daraufhin wurde der inzwischen pensionierte Amtsvormund wegen fahrlässiger Tötung durch Unterlassen angeklagt, weil er nicht rechtzeitig für eine räumliche Trennung Kevins von seinem drogensüchtigen und gewalttätigen Ziehvater gesorgt habe. Als das Kind im Oktober 2006 doch ins Heim gebracht werden sollte, fanden Polizisten seine stark verweste Leiche im Kühlschrank des Ziehvaters.

Nach Auffassung des Landgerichts könnte das Verfahren gegen den Amtsvormund zwar nicht mit einem „glasklaren Freispruch“ enden, aber eingestellt werden, da er damals unter starker Arbeitsbelastung gestanden habe und deshalb nur geringe persönliche Schuld trage.

Ein Sachverständiger, der inzwischen pensionierte Sozialpädagogikprofessor Jürgen Blandow, bestätigte am Mittwoch, dass jeder Bremer Amtsvormund damals für durchschnittlich 240 Kinder zuständig gewesen sei und sich praktisch nur zwei Minuten pro Woche um die Einzelfälle kümmern konnte, meist nur nach Aktenlage. Das sei bundesweit die wohl höchste Belastung gewesen.

Die Sozialpolitik des damaligen SPD-CDU-Senats sei auf die „Deckelung von Kosten“ ausgerichtet gewesen, meinte der Sachverständige weiter. Überlastungsanzeigen der Behördenmitarbeiter seien „teilweise unbeantwortet geblieben“. Erst nach Kevins Tod sei das Personal schrittweise ....

Quelle, Rechte und weitere infos: http://www.fr-online.de/panorama/prozess-um-kevins-amtsvormund-wird-eingestellt/-/1472782/4548450/-/index.html




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